Bangkok: Regierung verlängert Aufenthalt für Touristen bis zu 9 Monate

Ausländische Touristen können sich jetzt bis zu neun Monate in Thailand aufhalten, ohne dass sie zur Verlängerung ihres Visums ins Ausland reisen müssen. Dazu benötigen sie drei Monate auf das ursprüngliche Visum mit zwei Verlängerungen von jeweils drei Monaten.

Das thailändische Innenministerium sagt, dass die neuen Regeln am 1. Oktober 2021 in Kraft getreten sind und bis zum 30. September nächsten Jahres (2022) gelten, um die Tourismusbranche wieder anzukurbeln.

Ausländische Touristen müssen jedoch bestimmte Voraussetzungen erfüllen, um sich als Langzeitaufenthalter zu qualifizieren, berichten die thailändischen Medien.

Zunächst müssen sie im Rahmen der Maßnahmen des Gesundheitsministeriums zur Eindämmung der Ausbreitung von COVID-19 einer Quarantäne zustimmen und Buchungsbelege der Hotels vorlegen, in denen sie sich aufhalten werden.

Dann müssen sie während ihres Aufenthalts im Königreich Zahlungen für ihre Unterkunft nachweisen, die ein gemietetes Haus, eine gemietete Eigentumswohnungs oder eine Eigentumsurkunde eines Eigentumswohnungszimmers sein kann.

Sie müssen auch eine Krankenversicherung mit einer Deckung von mindestens 100.000 US-Dollar für die COVID-19 Behandlung haben, die für die gesamte Dauer ihres Aufenthalts im Land gültig ist. Außerdem müssen sie über eine Kranken- und Unfallversicherung von 40.000 Baht für ambulante Behandlung und 400.000 Baht für stationäre Behandlung verfügen.

Wenn die Anforderungen erfüllt sind, erhalten die Touristen ein spezielles Touristenvisum (STV), das für den einmaligen Gebrauch bestimmt ist und ihnen einen 90-tägigen Aufenthalt in Thailand ermöglicht, das zweimal um 90 Tage pro Verlängerung verlängert werden kann. Die Gebühr für die Visumverlängerung beträgt 2.000 Baht. / PBS

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devin
Gast
devin
10. Oktober 2021 7:30 am

Und erneut bemüht die TAT ihre Glaskugel.

So ist heute in der Bangkok Post zu lesen:

„Die Regierung prognostiziert im nächsten Jahr 1,5 Billionen Baht an Touristeneinnahmen.
Fast die Hälfte davon, rund 600 Milliarden Baht, würde von 15 Millionen ausländischen Touristen kommen.
Der inländische Reisemarkt wird voraussichtlich weitere 800 Milliarden Baht hinzufügen.

Also erwartet man statt der zuvor genannten 10 Mill. nun schon bereits 15 Mill. Touristen für 2022 – alle Achtung.5555555

Und auch zu der für TH ab Jan. 2022 geltenden umstrittenen Eintrittsgebühr meint z.B. traveldailymedia:

„Die meisten vom Tourismus abhängigen Länder haben Anstrengungen unternommen, um Menschen zur Rückkehr zu verleiten.

Malta zum Beispiel bietet bis zu 200 € an, nur damit viele Touristen kommen, aber Thailand hat andere Pläne.

Die Behauptung der Regierung, dass die Neuanreisegebühr zur Finanzierung von Tourismusattraktionen verwendet würde, wird auch durch die Tatsache untergraben, dass ausländische Touristen in vielen Destinationen in ganz Thailand bereits Prämien zahlen müssen –
in einigen Fällen sogar bis zu zehnmal mehr als Einheimische –
eine Praxis, die als duale Preisgestaltung bekannt ist.

Die Idee einer “Touristenabgabe” wird seit Jahren diskutiert, aber sie wurde schließlich im Januar vom Tourismusminister Pipat Ratchakitprakan genehmigt, obwohl sie noch nicht umgesetzt wurde.

“Es ist ähnlich wie Japans Sayonara-Steuer”, bemerkte Pipat damals und spielte auf die 1000-Yen-Kosten der japanischen Regierung an, die 2019 eingeführt wurden.

Seine Aussage war jedoch irreführend, da die in Japan und vielen anderen Ländern zu findende “Wegzugssteuer” als Gebühr für Luftfahrtdienstleistungen und Flughafenkosten gekennzeichnet ist –
das Reisen über Landgrenzen ist im Allgemeinen befreit -,
während Thailands vorgeschlagene Ankunftsgebühr für alle Touristen unabhängig von ihrer Reisemethode gelten würde.

Ganz zu schweigen davon, dass Thailand bereits Reisenden, die aus anderen Ländern einfliegen, eine “Ausreisegebühr” berechnet, die im Preis des Flugtickets enthalten ist.

Die Frage für Thailand ist, ob der erhöhte Preis zusammen mit den damit verbundenen Schwierigkeiten der zusätzlichen Registrierung und Zahlung zu viele potenzielle Besucher vertreiben würde.“

https://www.traveldailymedia.com/thailand-is-set-to-implement-controversial-tourism-fee-in-2022/

Warten wir also ab, ob es sich bei dieser Gebühr erneut nur um eine Luftnummer handelt oder sie diesmal wirklich durchgesetzt wird – es dient auf keinem Fall der Förderung des Tourismus?

devin
Gast
devin
8. Oktober 2021 2:52 pm

Wenn diese Regierung nicht endlich beginnt, akzeptable Bedingungen für die Einreise der Touristen zu beschließen, z.B. den bisher recht aufwendigen Papierkram zu vereinfachen und außerdem auf die Abzocke der Urlauber, z.B. bei den zu vielen und stark überteuerten Tests verzichtet, sehe ich auch für die Zukunft kein Licht am Touristenhimmel.

So zeigt das nachfolgende Video sehr deutlich, wie ausgeprochene TH-Liebhaber vor den Kopf gestoßen werden und was sie sich statt dessen wünschen würden.

„Wir haben im August 21 die Phuket Sandbox gemacht, abschließend unser Fazit“

devin
Gast
devin
4. Oktober 2021 2:35 pm

Apropos Korruption und TH.

So werden die Pandora Papers aufgrund ihrer sensiblen Natur wahrscheinlich politische Kopfschmerzen und Skandale auf der ganzen Welt verursachen.

In ASEAN, Malaysia, Indonesien und den Philippinen hatten alle sensible Finanzdaten von Führungskräften und Geschäftsleuten, die durchgesickert waren.

Auffällig fehlte jedoch Thailand.

Das soll nicht heißen, dass thailändische Politiker und Führer “sauber” waren/sind.

Aber man kann nicht anders, als zu denken, dass, wenn thailändische Führer irgendwie in ein solches Leck verwickelt wären, die Thais kein Auge zucken würden.

Man hat sich so sehr an die Korruption der Thai-Führer gewöhnt, dass es eher eine Überraschung ist, wenn diese politische Klasse nicht in so etwas wie das Pandora-Papier involviert ist.

Die Thai- Führer brauchen keine Matschfonds und zwielichtige Investitionen im Ausland, weil sie ihre unrechtmäßig erworbenen Gewinne direkt hier zu Hause parken können und sich niemand darum kümmern würde.

Man erinnert sich daran, wie wenig überrascht wir waren, dass der Bruder von Premierminister Prayuth Chan-ocha, Preecha, eine Firma auf einem Armeestützpunkt registrieren ließ und dass sein Sohn eine Baufirma ohne ordnungsgemäße Registrierung leitete.

Man erinnert sich an Prawit Wongsuwans Luxusuhren, die er gerade von einem Freund “geliehen” hat?

Und das sind nur unsere politischen und öffentlichen Führer.

Die Thai-Wirtschaftsführer haben eine so enge Integration mit der politischen Klasse und operieren in diesem Land so bereitwillig zwischen den Rändern des Gesetzes, dass man mehr überrascht wäre, wenn man herausfinden würde, dass sie völlig sauber waren.

ben
Gast
ben
4. Oktober 2021 2:02 pm

@ Berndgrimm:  ...Wenn jemand ausser STIN , BEN und dem Heckenschuetzen in TH einen Immi Beamten erwischt der sich wirklich nicht bestechen laesst so moechte ich diesen Beamten gerne einmal selber besuchen um herauszufinden was mit ihm nicht stimmt…

schade, dass aus Dir eine genau gleiche Plapper Tante wie 'Devin / Rotkäppchen Trump Troll' geworden ist… hast früher mal echte Diskussionen mit Fakten geführt.. wohl alters schwäche oder Covid-Stress…?

berndgrimm
Gast
berndgrimm
5. Oktober 2021 8:38 am
Reply to  ben

Was ist eigentlich faktischer als die Realitaet Live und in Farbe?

Ich muss mich bei BEN entschuldigen, natuerlich darf er auch Immi Beamte vorschlagen und natuerlich darf er als neutraler Beobachter mitgehen und meiner Unterhaltung mit dem Staatsdiener zuschauen.

devin
Gast
devin
4. Oktober 2021 12:00 pm

Noch ein kleiner Nachtrag:

So wirbt die TAT mit der neuen Hotelbuchungsplattform
https://locanation.com
als Teil der Kampagne „TAT Travel Tech Startup Season 2“

https://der-farang.com/de/pages/tourismusbehoerde-lanciert-neue-hotelbuchungsplattform

als Alternative zu anderen Online.Buchungsplattformen.

Habe den Test gemacht mit Grand Hotel Buriram.

Ergebnis:

– Locanation bietet Preis von THB 1,100 / night

– Agoda bietet Preis von THB 599 / night

Da kann jeder Depp sofort sehen, für welche Plattform sich die Sucher entscheiden werden –

natürlich für Locanation 55555555555555!

devin
Gast
devin
4. Oktober 2021 11:34 am

Die Thai-Behörden klammern sich nun an jeden Strohhalm, um möglichst viele Touristen ins Lang zu locken und zu ermöglichen, dass diese auch möglichst lange bleiben.

Andererseits läßt sich die TAT ständig etwas Neues einfallen.

So will man nun von jedem Touristen eine Tourismusgebühr von 500 Baht für einen „Tourismustransformationsfonds“ erheben, was ja an sich nicht schlecht wäre, wenn das Geld tatsächlich zum Nutzen der Touristen eingesetzt würde.

Da stellt sich mir sofort die Frage, was wurde mit Geld aus dem Fonds, welchen das National Tourism Policy Committee bereits Anfang dieses Jahres mit einer vorgeschlagenen Gebühr von 300 Baht pro Person ins Leben gerufen hat.

Davon war in der Vergangenheit nichts mehr zu hören.

Andererseits werden viele Touristen diese 500 Baht als reine Abzocke betrachten, solange diese Regierung auch weiterhin an unterschiedlichen Preisen für Touristen und Einheimische festhält.

Das die TAT nicht richtig tickt, sieht man allerdings auch daran, dass sie erneut mit 10 Millionen ausländischen Ankünften im Jahr 2022 rechnen und dadurch innerhalb des ersten Jahres (also 2022) bereits 5 Milliarden Baht einnehmen wollen.

Die Erhebung der 500 Baht Gebühr für Ausländer beginnt nächstes Jahr

berndgrimm
Gast
berndgrimm
4. Oktober 2021 8:51 am

Dazu benötigen sie drei Monate auf das ursprüngliche Visum mit zwei Verlängerungen von jeweils drei Monaten.

Ausserdem benoetigen sie noch die Formulare TM6,TM7,TM8,TM28,TM 30 und TM47

sowie eine Bestaetigung ihres thailaendischen Lebensberaters bei der Polizei dass sie gewillt sind auch zukuenftig jede Schikane ohne Widerworte mitzumachen und dass sie sich die thailaendische Kultur aneignen werden wenn sie endlich ihr Dharma erreichen werden.

Wenn die Anforderungen erfüllt sind, erhalten die Touristen ein spezielles Touristenvisum (STV), das für den einmaligen Gebrauch bestimmt ist und ihnen einen 90-tägigen Aufenthalt in Thailand ermöglicht, das zweimal um 90 Tage pro Verlängerung verlängert werden kann. Die Gebühr für die Visumverlängerung beträgt 2.000 Baht.

Wenn man allerdings gewillt ist ein kleines Teegeld in grossen Scheinen draufzulegen darf man u.U. auch schon vorher das Land verlassen!

berndgrimm
Gast
berndgrimm
4. Oktober 2021 12:36 pm
Reply to  STIN

Wenn jemand ausser STIN , BEN und dem Heckenschuetzen in TH einen Immi Beamten erwischt der sich wirklich nicht bestechen laesst so moechte ich diesen Beamten gerne einmal selber besuchen um herauszufinden was mit ihm nicht stimmt.

Aber hier gehts ja um den Umgang mit Auslaendern und ihren Kosten:

 

Collection of B500 fee from foreigners starts next year

Fund expected to transform industry

published : 4 Oct 2021 at 05:11

 

The Tourism and Sports Ministry is poised to start collecting a 500-baht tourism fee for a "tourism transformation fund" next year, with the budget following a co-payment model.

The Centre for Economic Situation Administration last week approved the creation of the fund, which is expected to subsidise projects that transform the industry, focusing on high-value and sustainable tourism.

Yuthasak Supasorn, Tourism Authority of Thailand (TAT) governor, said the fee collection of 500 baht per person should start next year, with the aim of collecting 5 billion within the first year, assuming 10 million foreign arrivals in 2022.

 

Alle Jahre wieder versucht man den Touris Geld wegzunehmen ohne selber irgendeine Leistung dafuer zu bringen.

Wenn man dafuer irgendetwas bieten wuerde so wuerde ich diese Summe auch gerne bezahlen.

 Es handelt sich aber nur um legales Teegeld fuer Leute die ganz gewiss keine eigene Leistung dafuer bringen.

Wenn man wirklich Qualitaetstouristen haben wollte so muss man ihnen auch etwas mehr bieten als Beschiss und Auslaenderhass.

Ja, und Nachhaltigkeit wird in TH derzeit ad absurdum gefuehrt.

Gruen ist in TH nur eine Farbe und eine leicht durchschaubare Dauerverarsche!

berndgrimm
Gast
berndgrimm
5. Oktober 2021 8:58 am
Reply to  STIN

Als ich permanent nach Thailand zog herrschte noch der Grossverbrecher und Massenmoerder Thaksin.

Und trotzdem war TH damals kein solcher Bananenstaat wie Heute wo ein sich selbst als Tatortreiniger feiern lassender selbsterklaerter Saubermann mit seinem Militaer herrscht.

Wenn ich vor 10 Jahren so einen Quatsch geschrieben haette wie STIN Heute dann haette STIN mich zu Recht als nicht ganz dicht hingestellt!

Nein, einen einfachen Immi-Beamten wirst du kaum finden. Da musst du schon den Chef kennen.

Jahrelang hat STIN mir widersprochen dass die Polizeivorgesetzten mitkassieren

jetzt muss er es selber zugeben.

Natuerlich kassieren auch die Arbeitsbienen ganz unten , habe ich selber oft gesehen.

Oft werden sie von ihren Vorgesetzten dazu angehalten mehr Teegeld zu kassieren weil diese natuerlich mitkassieren.

STIN merkt nicht dass seinePropaganda ,

Prawit und Prayuth wuerden gegen korrupte Beamten wirklich vorgehen nur Luftnummern sind.

Prawit traut sich selber nicht nach vorn und seine Heissluftsprachpuppe hat nur starke Worte ohne jegliches Rueckgrat!

Deshalb nimmt ihn auch in TH niemand mehr Ernst!

berndgrimm
Gast
berndgrimm
6. Oktober 2021 9:27 am
Reply to  STIN

Prayuth ist der Hauptdarsteller in einer Thai Soap Militaerdiktatur!

Das Militaer hat ueber 150.000 Leute.

Wenn man die Generaele und deren Kloschrubber abzieht, muessten doch in der Mitte vielleich ja doch ein paar brauchbare Leute sitzen welche die korrupte Polizei kontrollieren koennten?