Chanthaburi: Bisher wurden 4 Personen wegen Betruges über 17 Millionen Baht festgenommen

Der Präsident der Provinzverwaltung von Chanthaburi, ein Tempelabt und zwei weitere Personen wurden wegen angeblichen Diebstahls von 17 Millionen Baht festgenommen, die für die Chanthaburi Buddha Monthon Foundation bestimmt sind.

Der Kommissar des Central Investigation Bureau (CIB), Generalleutnant Jirapop Puridet, gab die Festnahmen am Dienstag (19. Oktober) im Rahmen der Operation „Chanthaboon“ bekannt.

Er sagte, die Polizei habe die vom Zentralen Strafgerichtshof für Korruptions- und Fehlverhaltensfälle genehmigten Haftbefehle ausgeführt.

Etwa 100 Personen seien an der Operation beteiligt gewesen, sagte er – darunter auch Polizisten der Abteilung für Korruptionsbekämpfung und Beamte des Büros der Antikorruptionskommission des öffentlichen Sektors.

Bei der Operation wurden folgende Personen festgenommen :

Thanapon Kijakarn, der Präsident der Provinzverwaltung von Chanthaburi;

Puwanat Bamroongpan, ein ehemaliger Direktor des Planungs- und Haushaltsbüros der PAO;

Phra Khru Suthitarakapirak oder Phra Khru Palad Nathadanai, der Abt des Wat Suthiwari,

der Sangha Vorsitzende des Bezirks Soi Dao und Mitglied der Chanthaburi Buddha Monthon Foundation ist; und

Ketsayam Ruamdi von Siamchangburapa Limited Partnership, einem Bauunternehmen.

Hauptziele der Operation waren die Häuser Nr. 45 und 8 / 2 an der Straße Tessaban Sai 3 in der Gemeinde Tha Mai, im Bezirk Tha Mai, der Herrn Thanapon gehörte, und Wat Suthiwari in der Gemeinde Tha Chang, im Bezirk Muang, wo Herr Thanapon und Phra Khru Suthitarakapitak festgenommen wurden.


Die Polizei zeigt Phra Khru Suthitarakapirak, dem Abt des Wat Suthiwari im Bezirk Muang in Chanthaburi, am Montag, ihren Haftbefehl im Tempel. Er wird der Unterschlagung von 17 Millionen Baht angeklagt, die der Chanthaburi Buddha Monthon Foundation zugeteilt wurden. (Foto geliefert)

Die beiden anderen Verdächtigen wurden an zwei weiteren Orten festgenommen.

Viele Vermögenswerte und Wertsachen sowie einige Dokumente wurden bei der Operation beschlagnahmt.

Die Untersuchung begann Anfang dieses Jahres, als die CIB viele Beschwerden erhielt, in denen sie aufgefordert wurde, die Veruntreuung eines Fonds zu untersuchen, der von der Chanthaburi PAO bereitgestellt wurde, um die Chanthaburi Buddha Monthon Foundation seit ihrer Gründung im Jahr 2009 zu unterstützen.

Der mutmaßliche Betrug wurde bereits im Geschäftsjahr 2011 – 2012 aufgedeckt, in dem Herr Thanapon als PAO-Präsident einen Fonds von 30 Millionen Baht für den Bau eines Gebäudes für die Stiftung genehmigte.

Die Stiftung beauftragte Siamchangburapa mit 12,7 Millionen Baht, um das Gebäude zu errichten. Die restlichen 17,26 Millionen Baht sollten an die PAO zurückgegeben werden.

Aber Herr Thanapon, der auch der Sekretär der Stiftung war, hat angeblich das restliche Geld nicht an die PAO zurückgegeben.

Stattdessen befahl er Herrn Puwanat, dem damaligen Direktor des Planungs- und Budgetbüros der PAO, einen falschen Vertrag zu erstellen, aus dem hervorgeht, dass die gesamten Baukosten 30 Millionen Baht betragen – in Zusammenarbeit mit Phra Khru Suthitarakapirak, einem stellvertretenden Schatzmeister der Stiftung, und Herrn Ketsayam.

Der falsche Vertrag wurde dem Arbeitsbericht an die PAO beigefügt, wodurch der Betrug verschleiert wurde.

Die Untersuchung ergab auch, dass die Stiftung nie über ihre Jahresversammlungen berichtete.

Die Chanthaburi Buddha Monthon befindet sich auf dem Land in Moo 3, in der Gemeinde Ban Kacha, im Bezirk Muang und wurde 2009 gegründet. Es umfasst viele Gebäude, in denen Dhamma praktiziert wird.

Zwischen 2009 – 2013 erhielt die Chanthaburi Buddha Monthon Foundation insgesamt 106 Millionen Baht zur Unterstützung von der PAO. / Bangkok Post

 

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2 Antworten zu Chanthaburi: Bisher wurden 4 Personen wegen Betruges über 17 Millionen Baht festgenommen

  1. berndgrimm sagt:

    Solche Betruegereien sind in TH gang und gaebe.Die Wats werden zur Geldwaesche benutzt und die Veruntreuung von Hilfsgeldern  ist auch kein Einzelfall.

    Ich weiss nicht was der wirkliche Grund fuer das Auffliegen dieses Betruges ist.

    Aber es ist wohl durch den Druck der Oeffentlichkeit ins Rollen gekommen.

    Sonst haetten die zustaendigen Behoerden und die Polizei nicht gehandelt.

    • STIN sagt:

      Solche Betruegereien sind in TH gang und gaebe.
      Die Wats werden zur Geldwaesche benutzt und die Veruntreuung von Hilfsgeldern ist auch kein Einzelfall.

      Natürlich, gibt es weltweit. Sogar in DE, vor allem bei während Corona bei Masken usw.

      Aber es ist wohl durch den Druck der Oeffentlichkeit ins Rollen gekommen.

      Richtig, da die Braunen nix taugen, wird in TH sehr viel aus der Bevölkerung angezeigt.
      Während der Militärdiktatur oftmals gleich direkt bei der Militärpolizei – geht jetzt nicht mehr.
      Die waren schneller und effizienter – als die Braunen.

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