Phichit: Polizei stoppt LKW nach Hinweis – 39 illegale Burmesen und Fahrer festgenommen

Die Polizei in Phichit hat am Freitag einen Lieferwagen auf dem Highway 115 im Bezirk Sam Ngam gestoppt, nachdem sie einen Hinweis erhalten hatte, dass die Route für den Transport von Arbeitern aus Burma genutzt wird.

In dem Lieferwagen befanden sich 17 Männer und 22 Frauen aus Thailands Nachbarland Burma, die keine gültigen Papiere vorweisen konnten.

Einer der Migranten soll gegenüber den Ermittlern ausgesagt haben, dass die Gruppe zu Fuß zur burmesischen-thailändischen Grenze gegangen und über die „grüne Grenze“ nach Nord-Thailand eingeschleust worden sei. Anschließend fuhren sie mit dem Bus in die Provinz Phichit, wo sie den Fahrer des Lieferwagens trafen, der sie zu ihren Arbeitgebern bringen sollte.

Der aus Sukhothai stammende Fahrer soll Berichten von der thailändischen Tageszeitung „The Nation“ folgend gestanden haben, angeheuert worden zu sein, um die illegalen Arbeitsmigranten aus Burma in Phichit abzuholen und sie in Nakhon Sawan abzusetzen, wo sie auf Baustellen arbeiten sollten.

Erste Ermittlungen ergaben, dass der Fahrer in der Vergangenheit bereits viermal festgenommen worden war, einmal wegen Drogenmissbrauchs, ein weiteres Mal wegen illegalen Waffenbesitzes und zweimal wegen des Schmuggels von Migranten – wie auch in diesem Fall.

Die 39 burmesischen Staatsangehörigen wurden in Gewahrsam genommen und auf Covid-19 getestet. Sie werden wegen der illegalen Einreise nach Thailand angeklagt. Ebenfalls auf Covid-19 getestet wurde der Fahrer, bevor er sich wegen der illegalen Einreise vor Gericht verantworten muss.

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