Bangkok: Seit Anfang des Jahres wurden mehr als 30.000 illegale Migranten aus Thailand abgeschoben

Mehr als 30.000 illegale Migranten wurden seit Anfang des Jahres aus Thailand abgeschoben, wobei die Zahl vor der Wiedereröffnung des Landes am Montag gestiegen ist, teilte das thailändische Verteidigungsministerium am Sonntag (31. Oktober) mit.

Die Sicherheitsbehörden verstärken ihre Bemühungen entlang der Grenze, um die illegale Einreise und andere illegale grenzüberschreitende Aktivitäten einschließlich des Drogenhandels abzuwehren, sagte Generalleutnant Kongcheep Tantravanich, der Sprecher des Ministeriums. Das Militär arbeite mit der Polizei und den lokalen Behörden zusammen, um diese Aktivitäten zu unterdrücken, sagte er weiter.

Die thailändischen Arbeitgeber werden auch zur Zusammenarbeit ermutigt, indem sie keine illegalen Wanderarbeiter einstellen, die möglicherweise nicht auf Covid-19 getestet wurden und dabei das Risiko tragen, weitere Covid-19 Ausbrüche zu verursachen, sagte er.


An der Grenze gefangen genommene illegale Migranten aus Myanmar. Das thailändische Verteidigungsministerium warnt davor, dass jeder Staatsbeamte, der in Menschenhandel verwickelt ist, mit schweren Strafen rechnen muss. (Königliche thailändische Armee)

In den vergangenen Monaten hatten viele Unternehmen ihre Arbeiter bei den Arbeitsvermittlern bestellt, von denen einige nicht registrierte Arbeiter aus den Nachbarländern einschmuggelten.

An diesen Menschenhandelsaktivitäten sollen Staatsbeamte beteiligt gewesen sein, und Geheimdienste verfolgen sie, um eine Verbindung zu den Menschenhandelsringen herzustellen, sagte er weiter.

Die meisten der 30.343 inhaftierten illegalen Migranten seien entlang der thailändisch – burmesischen und der thailändisch – kambodschanischen Grenze festgenommen worden, insbesondere in Chiang Mai, Tak, Kanchanaburi und Chanthaburi, fügte er weiter hinzu.

In der Provinz Tak haben Soldaten einer Spezialeinheit der Naresuan Task Force und der Bezirkspolizei Mae Sot am Sonntag ein Resort in der Gemeinde Tha Sai Luat von Mae Sot durchsucht und dabei 31 illegale Arbeitsmigranten aus Burma festgenommen, teilte eine Quelle weiter mit.

Weitere 45 illegale burmesische Arbeiter wurden zusammen mit fünf Schmugglern bei einer Razzia auf einem Naturpfad nahe der thailändisch – burmesischen Grenze im Bezirk Muang von Prachuap Khiri Khan festgenommen.

Diese Wanderarbeiter wurden dann zu Covid-19-Tests an eine lokale Grenzpolizeieinheit geschickt, berichtet die lokale Presse. / Bangkok Post

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