Bangkok: Kneipen und Bars bleiben weiterhin bis mindestens 16. Januar 2022 geschlossen

Das thailändische Nachtleben wie Kneipen bleiben bis mindestens 16. Januar 2022 geschlossen, um einen möglichen Anstieg der Covid-19 Infektionen während des neuen Jahres zu vermeiden.

Dr. Taweesilp Visanuyothin, der Sprecher des Zentrums für die Verwaltung der Covid-19 Situation (CCSA), sagte am Freitag (12. November), ein Treffen des CCSA unter dem Vorsitz von Premierminister Prayuth Chan o-cha habe beschlossen, die Wiedereröffnung von Clubs, Pubs und Karaoke Lokalen bis zum Januar 2022 zu verschieben.

Laut Dr. Taweesilp hatte die CCSA ursprünglich geplant, diese Veranstaltungsorte am 1. Dezember wieder zu eröffnen. Es hat jedoch das neue vorläufige Wiedereröffnungsdatum auf den 16. Januar und nur in einigen Gebieten festgelegt, abhängig von der jeweiligen Covid-19 Situation in der Region, sagte er.

„Wir brauchen vom 15. November bis 15. Januar Zeit, um uns auf die Wiedereröffnung vorzubereiten“, sagte er weiter.

Seit der Wiedereröffnung des Landes am 1. November dürfen alkoholische Getränke in Restaurants in Bangkok, Krabi, Phangnga und Phuket serviert werden.

Touristen und Anwohner verbringen am 2. November dieses Jahres Zeit in einem Restaurant
an der Khaosan Road in Bangkok, einen Tag nachdem die Regierung das Land wieder für geimpfte Reisende geöffnet hat. (Foto: Pornprom Satrabhaya)

Das Gesundheitsministerium schlug die Verzögerung nach einer Rücksprache mit den anderen Behörden vor. Die CCSA kündigte an, einer vom Premierminister festgelegten Weisung zu folgen.

Dr. Taweesilp sagte, die CCSA sei weiterhin besorgt über die Wiedereröffnung von Nachtunterhaltungsgeschäften, die zu mehr Infektionen führen könnten, wenn keine geeigneten Maßnahmen ergriffen würden. Unzureichende Belüftung und Überfüllung gehörten mit zu den Hauptproblemen, fügte er weiter hinzu.


Rückreise: Touristenboote sind zum Chao Phraya Fluss zurückgekehrt, mit diesem Schiff, das Passagiere zur Memorial Bridge befördert. Bootsfahrten sind in Bangkok besonders bei Sonnenuntergang eine beliebte Aktivität. (Foto: Wichan Charoenpakul)

Dr. Taweesilp sagte, dass das Innenministerium, das Gesundheitsministerium und die Unternehmen ein Team einrichten werden, um die aktuelle Situation genau zu bewerten und eine Reihe von Kriterien für die Wiedereröffnung von Nachtunterhaltungsstätten zu erarbeiten, obwohl sie möglicherweise in Gebieten mit niedrigerem Niveau bzw. einem geringen Risiko einer Covid-19 Infektion wieder eröffnet werden dürfen.

Dr. Taweesilp sagte weiter, das Treffen habe auch beschlossen, die Anzahl der maximal und streng kontrollierten Zonen oder dunkelroten Zonen mit Wirkung ab Dienstag (16. November) von sieben auf sechs zu reduzieren.

Dies bedeutet, dass Chanthaburi von der Liste der Provinzen der dunkelroten Zone gestrichen und als maximal kontrollierte Zone oder Provinz der roten Zone ausgewiesen wird, sagte er.

Die sechs Provinzen, die als dunkelrote Zonen verbleiben, sind Tak, Nakhon Si Thammarat, Narathiwat, Pattani, Yala und Songkhla, in denen die Ausgangssperre von 23 bis 3 Uhr mindestens bis Ende dieses Monats weiter in Kraft bleiben wird, sagte er.

Die Ausgangssperre gilt nur in den dunkelroten Provinzen, fügte er weiter hinzu.

Während des CCSA-Treffens gab das Gesundheitsministerium landesweit ein Update zu den Covid-19 Impfungen bekannt, wobei etwa 44,8 Millionen Menschen ihre erste Impfung, 35,8 Millionen ihre zweite Impfung und 2,7 Millionen eine Auffrischimpfung erhielten, sagte Dr. Taweesilp.

Dr. Udom Kachintorn, ein Berater der CCSA, sagte, die Verzögerung der Wiedereröffnung von Nachtunterhaltungsstätten sei als Vorsichtsmaßnahme gegen eine mögliche neue Infektionswelle während des neuen Jahres gedacht.

Das Gesundheitsministerium und die Stadtverwaltung von Bangkok (BMA) müssen entsprechende Maßnahmen treffen, bevor die Veranstaltungsorte des Nachtlebens sicher wieder geöffnet werden können, sagte Dr. Udom.

Er stellte weiter fest, dass es schwierig sei, in Räumlichkeiten des Nachtlebens, in denen die Menschen in engem Kontakt miteinander stehen, physische Distanz einzuhalten. Eine ausreichende Belüftung in solchen Räumlichkeiten sei notwendig, um das Risiko von Übertragungen zu verringern, betonte er.

„Wir haben eine Lektion aus der großen Ansammlung von Infektionen im Zusammenhang mit den nächtlichen Unterhaltungsstätten gelernt“, sagte Dr. Udom und bezog sich dabei auf den Cluster, der sich im April um das gehobene Unterhaltungsviertel Thong Lor drehte.

„Die Öffentlichkeit wurde um Geduld gebeten. Sie werden mit Sicherheit wiedereröffnet“, sagte er. „Im Rahmen der Vorbereitungen müssen die Veranstaltungsorte für die Nachtunterhaltung zuerst die Plus-Zertifikate der Safety & Health Administration (SHA) erhalten“, fügte er weiter hinzu.

Dr. Udom sagte auch, die Regierung sei immer noch besorgt über die Zahl der täglich neu registrierten Fälle, die etwa 6.000 – 7.000 beträgt, und stellte dabei weiter fest, dass Bangkok etwa 700 – 800 Fälle pro Tag verzeichnet.

Die Betreiber von Nachtclubs haben die Regierung gebeten, das Alkoholverbot in 17 Tourismusprovinzen aufzuheben und landesweit die Wiedereröffnung von Pubs und Karaoke-Clubs am 1. Dezember zu erlauben. / Bangkok Post

 

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Devin
Gast
Devin
14. November 2021 10:39 am

Weder einmal kann man bezüglich des Tourismus feststellen, außer den Träumereien der TAT nichts Neues.

Hotels sind für bevorstehende Veranstaltungen wie Loy Krathong an diesem Wochenende und ein Internationales Feuerwerksfestival, das am nächsten Wochenende stattfinden wird, gut gebucht (weil stark subventioniert).

Laut Rattanachai sind jedoch etwa 80% der Ankünfte in Pattaya einheimische Touristen.

Die meisten Ausländer sind Expats, die thailändische Familien hier haben und über das “Test & Go” -Programm eintreten, um eine Quarantäne zu vermeiden.

Die Nachtunterhaltungsindustrie ist neben dem Reisesektor eine Lebensader in Pattaya, trotzdem gab die CCSA bekannt, dass Nachtclubs wie Pubs bis mindestens zum 16. Januar geschlossen bleiben, um einen möglichen Anstieg der Infektionen während des neuen Jahres zu vermeiden.

Kleines Beispiel wie dies mit der Unterhaltungsindustrie in Pattaya läuft:

Trotzdem werden von der TAT laufend Phantasie-Zahlen veröffentlicht, wieviel Touristen im Dez. 21 und im 1.Quart. 2022 erwartet werden, obwohl bereits jetzt alle schon wissen, dass Europa und auch viele andere Regionen der Welt, von China ganz zu schweigen, infolge der steigenden Corona-Infektionen kaum für die erhofften Reisenden in Frage kommen werden, zumal auch die angeblich so „großzügigen“ Öffnungsbedingungen in TH sehr viele Reisende abschrecken werden.

Denn letztendlich gilt auch weiterhin (und dies vorerst nur bis 16.01.22 – Verlängerung nicht ausgeschlossen) außer Gegend und Abstinenz sowie Androhung harter Strafen für jedes kleine Vergehen hat TH derzeit kaum etwas zu bieten – wer will das schon?

berndgrimm
Gast
berndgrimm
14. November 2021 10:37 am

Also bei uns ist Alles was noch nicht Pleite ist geoeffnet.

Im Restaurant nebenan finden jedes WE Hochzeiten mit ca 200-500 Gaesten statt

Ohne Masken, ohne Kontrolle aber mit Alkohol!

berndgrimm
Gast
berndgrimm
15. November 2021 9:35 am
Reply to  STIN

STIN phantasiert wieder von Polizeikontrollen.

Wir wohnen jetzt 11 Jahre neben dem angeblich besten Restaurant der Gegend. Da war noch nie eine Polizeikontrolle oder eine Kontrolle vom Gesundheitsamt.Hier sind laufend Hochzeiten sowie Firmenfeiern, auch von japanischen Firmen.

Am Anfang hat der Besitzer den Laden noch selber gefuehrt.

Da war das Essen (Fisch,Seafood) noch am besten.

Inzwischen hat zweimal der Paechter gewechselt und das Essen ist nicht mehr so gut und viel teurer.

Die Getraenke (besonders Wein) waren dort schon immer sehr teuer weil viele Thai dort nur zum Trinken hinkommen und um auf der Terrasse im Meer zu sitzen.

Dass D laut STIN scheitert heisst nicht dass TH deshalb gut ist.

Im Gegenteil.

In D gibt es militante Maskengegner in TH nicht in D gibt es militante Impfgegner in TH nicht.

In TH gibt es permanentes Mismanagement in D nur partielles.

In TH gibt es ausschliesslich Propaganda in D selbstkritische Information.

STIN hetzt permanent gegen D , will aber auf keinen Fall ins paradiesische TH zurueck.

Damit wir uns nicht missverstehen. Ich bin Deutscher und mir gefaellt ueberhaupt nicht was in D derzeit Coronamaessig ablaeuft.

Der Gesellschaft fehlt die Solidaritaet und das Sozialbewusstsein.

Es geht den meisten viel zu gut und sie verlieren die Bodenhaftung.

Es gibt keine wirklichen Fuehrungspersoenlichkeiten mehr.

Aber in TH gibt es ueberhaupt keine Zivilgesellschaft in dem Sinne mehr.

Die hiesige Militaerdiktatur kann die Thai nur durch gepredigten Auslaenderhass zusammenhalten.