Bangkok: Eine Mehrheit der Menschen in Thailand unterstützt das neue Wahlsystem

Eine Mehrheit der Menschen in Thailand unterstützt das neue Wahlsystem, wobei jeder Wähler zwei Stimmen abgibt – einen für die Kandidaten der Parteiliste und den anderen für einen Kandidaten, der in einem Wahlkreis kandidiert, so das Ergebnis einer Umfrage des National Institute of Development Administration, oder Nida Umfrage.

Die Umfrage wurde zwischen dem 8. und dem 10. November in Telefoninterviews mit 1.318 Befragten ab 18 Jahren verschiedener Bildungsstufen und Berufe im ganzen Land durchgeführt, um ihre Meinungen zum Zwei-Stimmen Abstimmungssystem gemäß einer Anfang September vom Parlament verabschiedeten Verfassungsänderung zusammenzustellen und bereits zur königlichen Billigung vorgelegt wurde.

Eine Mehrheit von 74,28 % stimmte dem neuen System zu – 49,62 % stark und 24,66 % mit mäßiger Zustimmung. Auf der anderen Seite stimmten 21,47 % nicht zu, 3,72 % waren gleichgültig und 0,53 % hatten keine Antwort oder waren an der Umfrage nicht interessiert.


Bei der letzten Wahl am 24. März 2019 wurde ein Stimmzettel verwendet, und eine am Sonntag veröffentlichte Nida Umfrage zeigt, dass die Wähler die Rückkehr des Zweistimmigkeitssystems sehen wollen. (Foto: Pattarapong Chatpattarasill)

Auf die Frage, welche Parteien durch das Zwei Abstimmungssystem einen Vorteil erhalten würden, wobei ein Befragter mehr als eine Antwort geben darf, gaben 39,38 % keine von ihnen an; 23,75 % hatten keinen Kommentar oder waren nicht interessiert; 22,00 % wiesen auf die Pheu Thai Partei hin; 18,36 % nannten die Palang Pracharath Partei; 4,86 % die Move-Forward Partei; 4,86 % die Demokratische Partei; 1,29 % nannten die Bhumjaithai Partei; und 2,28 % gaben andere Parteien an.

Auf die Frage, ob es einer Partei möglich wäre, unter diesem System mehr als die Hälfte oder 250 Sitze im Repräsentantenhaus zu gewinnen, sagten 45,67 %, dies sei durchaus möglich; 26,71 % sehr gut möglich; 11,08 % hatten keine Antwort oder waren nicht interessiert; und der Rest sagte, es sei unwahrscheinlich.

Auf die Frage, wie sie mit den beiden Stimmzetteln abstimmen würden (einer für die Kandidaten auf der Parteiliste und der andere für einen Wahlkreiskandidaten), gaben 46,59 % an, dass sie die beiden Stimmzettel verwenden würden, um für dieselbe Partei zu stimmen; 27,84 % sagten, sie würden sie verwenden, um für verschiedene Parteien zu stimmen; 17,83 % waren noch unsicher; 4,02 % sagten, sie würden das Kästchen „keine Stimme“ auf beiden Stimmzetteln ankreuzen; 2,58 % sagten, sie würden das Kästchen „keine Stimme“ auf einem Stimmzettel ankreuzen; und 1,14 % würden nicht zur Wahl gehen. / Bangkok Post

 

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berndgrimm
Gast
berndgrimm
15. November 2021 10:13 am

Und noch ein Gedicht:

 

Bid to axe Senate on agenda

published : 15 Nov 2021 at 07:00

A charter amendment draft sponsored by a civil society group is scheduled for its first reading on Tuesday seeking to change parliament's structure by removing the Senate.

The bill, which has support from over 135,000 eligible voters, will be debated by a joint sitting of MPs and senators. It has proposed six key changes to the 2017 constitution.

First among them is to abolish the Senate, seen as the proxy of the now-dissolved National Council for Peace and Order (NCPO). It also seeks to increase the MPs and the opposition's powers to scrutinise the government.

The bill also seeks to restructure the Constitutional Court, proposing that the court should comprise nine judges nominated by government MPs, the opposition MPs and the general assembly of Supreme Court judges or Supreme Administrative Court judges.

 

Senator Seree Suwanpanont said yesterday senators are expected to informally discuss the charter amendment draft today before the joint scrutiny takes place.

However, he said the draft is unlikely to pass the first reading given its contents which seek to revise the parliament's structure and several independent public agencies while allowing political interference.

Under the bill, Section 256 regulating how the current charter is amended must be scrapped. Only MPs are authorised to examine charter amendment proposals which require approval from two-thirds of MPs in the first and third readings and approval of a majority in the second reading.

In other proposed changes, the 20-year national strategy and reforms introduced by the NCPO must be abolished; current independent public agencies must be replaced when the amendment takes effect; and all the NCPO's orders must be nullified.

According to Mr Seree, the charter amendment proposal is politically motivated and its sponsor must have been aware the bill does not stand a chance.

The bill requires at least one-third of senators, or 84, and at least 20% of opposition MPs, or 43, to pass its first reading.

 

Natuerlich muss der antidemokratische Senat weg.

Natuerlich werden nicht genug Senatoren fuer ihre Arbeits aehhh Einkommenslosigkeit stimmen.

So tun als ob!

Lasst uns so tun als wuerden wir demokratisch abstimmen damit wir unseren antidemokratischen Senat behalten und vor allem unser bedingungsloses Einkommen!