Bangkok: Ex-Yakuza-Mafiosi wurde bereits das zweite Mal wegen Betrugs mit Gummihandschuhen verhaftet

Die Polizei verhaftete in der vergangenen Woche zweimal einen Japaner, angeblich einen ehemaligen Yakuza-Gangster, wegen Betrugs mit Gummihandschuhen, der Berichten zufolge einen Schaden von fast 300 Millionen Baht verursachte.

Pol Lt Gen Jirabhop Bhuridej, Kommissar des Zentralen Ermittlungsbüros, sagte am Montag, dass Shuichi Ozawa am vergangenen Donnerstag in einem Hotel im Stadtteil Ploenchit in Bangkok wegen unerlaubter Herstellung medizinischer Geräte festgenommen wurde.

Der Kommissar sagte, der Verdächtige sei ein ehemaliges Mitglied der Yakuza-Bande namens Sumiyoshi in Japan.

Pol Col Neti Wongkularb, Superintendent der Consumer Protection Police Division, sagte, die Festnahme sei auf eine Razzia in einem Lagerhaus im Dorf Moo 11 von Tambon Huai Yai im Bezirk Bang Lamung in Chon Buri am 8. Juni zurückzuführen.

Die Polizei fand minderwertige medizinische Handschuhe im Wert von etwa 100 Millionen Baht sowie mehr als 10.000 Kartons, die für die Handschuhe vorbereitet waren. Das Lager gehörte Herrn Ozawa, sagte er.

Das Gericht in Pattaya erließ am 6. November einen Haftbefehl gegen ihn.

Am vergangenen Donnerstag nahm die Polizei auch die thailändische Frau des Verdächtigen fest, die nur als Supanida (24) identifiziert wurde, weil sie minderwertige medizinische Handschuhe verkauft und nicht alle bestellten Handschuhe geliefert hat. Die Frau soll Opfer um fast 4 Millionen Baht ausgetrickst haben, sagte Pol Col Neti.

Am vergangenen Freitag fand die Polizei über 10 Millionen minderwertige medizinische Handschuhe in sechs Frachtcontainern auf einem Containerhof in Tambon Nong Kham im Bezirk Sri Racha, Chon Buri. Diese Handschuhe gehörten auch Herrn Ozawa, sagte Pol Col Neti.

Pol Maj Gen Phuthidej Boonkraphue, Kommandant der Abteilung zur Unterdrückung der Wirtschaftskriminalität, sagte, Herr Ozawa sei gegen Kaution freigelassen worden, aber am vergangenen Samstag in der Straße Jomtien Soi 5 im Tambon Nong Prue im Bezirk Bang Lamung erneut festgenommen worden. Er wurde im Rahmen von zwei weiteren Haftbefehlen gesucht, die am vergangenen Freitag vom Strafgerichtshof Bangkok South ausgestellt wurden.

Die Haftbefehle reagierten auf Beschwerden von zwei Unternehmen in der Schweiz und in den USA. Sie behaupteten, sie hätten 180 Millionen Baht bzw. 88 Millionen Baht verloren, als sie bei Herrn Ozawa medizinische Handschuhe bestellten.

Die Polizei stellte fest, dass der japanische Verdächtige viele thailändische und ausländische Käufer dazu verleitet hatte, insgesamt 286 Millionen Baht für minderwertige medizinische Handschuhe zu zahlen. Er besaß viele Luxusautos und übertrug Vermögenswerte an enge Mitarbeiter, sagte Pol Maj Gen Phuthidej.

Nachdem Herr Ozawa aus Japan nach Thailand gekommen war, hatte er im Nordosten Englisch und Japanisch unterrichtet. Seine Schule wurde während der Covid-19-Pandemie geschlossen und er wandte sich dem illegalen Geschäft mit medizinischen Handschuhen zu, sagte der Kommandant. / Bangkok Post

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4 Antworten zu Bangkok: Ex-Yakuza-Mafiosi wurde bereits das zweite Mal wegen Betrugs mit Gummihandschuhen verhaftet

  1. Devin sagt:

    stin kennt wahrscheinlich außer Thaksin scheinbar niemanden in TH, obwohl es hier von korrupten Beamten nur so wimmelt.

    Wenn schon falsche Vermögensangaben gemacht werden, dann einfach mal ein paar aktuelle Namen der derzeitigen Abgeordneten und Regierungsmitglieder nennen, z.B. Prayuts Bruder.

    Da muß man nicht immer in der Vergangenheit suchen –
    ach nein ich vergass – stin lebt ja immer noch in seiner Vergangenheit!!!

    • STIN sagt:

      stin kennt wahrscheinlich außer Thaksin scheinbar niemanden in TH, obwohl es hier von korrupten Beamten nur so wimmelt.

      Doch, Yingluck, Samak, Somchai, Prawit usw.

      Wenn schon falsche Vermögensangaben gemacht werden, dann einfach mal ein paar
      aktuelle Namen der derzeitigen Abgeordneten und Regierungsmitglieder nennen, z.B. Prayuts Bruder.

      Natürlich, auch er korrupt – aber halt nicht von einer Qualität wie Thaksin, der gleich mal eine Milliarde (Baht oder USD ?????) überträgt.
      Bei vielen eher nur Peanuts….. – keine Chance gegen Thaksin, der sein Milliarden-Vermögen eigentlich nur mit Korruption, Bestechung zusammen getragen hat.

      Da muß man nicht immer in der Vergangenheit suchen –
      ach nein ich vergass – stin lebt ja immer noch in seiner Vergangenheit!!!

      Ja, das kann man so stehen lassen, wenn ich mich in TH aufhalte.
      Bei uns im Amphoe-Bereich – auch Nachbar-Amphoes alles noch recht altmodisch, also
      Gebräuche tw. noch aus dem Mittelalter – sogar noch Bügeleisen mit Holzkohle.

      Ich liebe also die Vergangenheit – vor allem in TH. Aber wenn möglich, mit Internet 🙂

  2. berndgrimm sagt:

    Soso. Ein angeblicher Ex-Yakuza kommt nach TH um hier Englisch und Japanisch zu unterrichten. Hoert sich nach Resozialisierungsmassnahme an!

    Dann faellt der Unterricht aus und er handelt mit fehlerhaften Handschuhen.

    Wer hat die Handschuhe denn produziert? Was war defekt?

    Er besaß viele Luxusautos und übertrug Vermögenswerte an enge Mitarbeiter

    Das Erste hoert sich ziemlich Thai an, das Zweite eher nach Kommunist oder doch Mafia Boss? Genosse Don Vito Corelone laesst gruessen!

     

    • STIN sagt:

      Soso. Ein angeblicher Ex-Yakuza kommt nach TH um hier Englisch und Japanisch zu unterrichten. Hoert sich nach Resozialisierungsmassnahme an!

      Dann faellt der Unterricht aus und er handelt mit fehlerhaften Handschuhen.

      Wer hat die Handschuhe denn produziert? Was war defekt?

      Sieht so aus, als ob er in dem mafiösen Deal mit den gebrauchten Handschuhen, die dann in die USA exportiert wurden,
      verwickelt ist. Dann dürfte auch bald ein US-Haftbefehl auftauchen. FBI untersucht diesen Fall auch.

      Das Erste hoert sich ziemlich Thai an, das Zweite eher nach Kommunist oder doch Mafia Boss? Genosse Don Vito Corelone laesst gruessen!

      Ja, hört sich auch nach Thaksin an, der ja Vermögenswerte auch schon mal seiner Putzfrau überträgt, um nicht alle Vermögenswerte angeben zu müssen.

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