Bangkok: Thai Cyber Taskforce schließt sich dem US-Geheimdienst bei einer mehrgleisigen Razzia wegen Falschgeld an

Die Polizei Cyber Taskforce schließt sich dem US-Geheimdienst bei einer mehrgleisigen Razzia an. Die Police Cyber Taskforce (PCT) hat sich mit ihren US-Kollegen zusammengetan, um gegen ein großes Netzwerk von gefälschten Dollar Gangs vorzugehen.

Polizei Maj Gen Naphanwut Liamsanguan, der Kommandant der Ermittlungsabteilung der Provinzpolizei Region 8, die auch Teil des PCT-Teams ist, sagte der Bangkok Post, dass dies die größte Razzia gegen eine Dollarschein Fälschungsbande seit 2012 sei.

Seitdem sind insgesamt 40 Rechtsfälle aus gefälschten Dollarnoten Durchgriffen entstanden. Die beschlagnahmten Banknoten wurden überwiegend in den Serien 2006 und 2006A gedruckt.

Stapel von gefälschten 100 Dollar Scheinen wurden zusammen mit einem Geldscheinzähler
bei der Razzia gegen gefälschte Dollar beschlagnahmt. Foto: Polizei

Bei der Operation gelang es der Polizei, zahlreiche beteiligte Verdächtige festzunehmen, von Händlern, Koordinatoren, Arbeitgebern bis hin zu den Banknotendruckern.

Die Polizei beschlagnahmte auch drei hochwertige Offset Druckmaschinen und füllte damit eine lange Lücke, seit die Polizei das letzte Mal im Jahr 2016 eine Druckmaschine in Bangkoks Bezirk Sai Mai beschlagnahmt hatte, sagte Polizei Maj Gen Naphanwut.

Von Juli bis September 2021 koordinierten der stellvertretende nationale Polizeichef Polizei General Damrongsak Kittiprapas in seiner Eigenschaft als Direktor der Taskforce und Polizei Maj Gen Naphanwut mit Christopher Rohde, dem Leiter des US-Geheimdienstes in Bangkok, nachdem die Behörden auf die erhöhten Banknotenfälschungen in Thailand aufmerksam wurden.

Die Zusammenarbeit ging aus einer Quelle hervor, die sagte, dass die meisten Banknotenfälschungen in Südostasien stattfanden.

Herr Rohde sagte, ein Hinweis habe die Polizei zu dem Durchgreifen geführt, was zur Festnahme von acht Übeltätern und zur Beschlagnahme vieler Druckmaschinen führte.

Polizei Maj Gen Naphanwut sagte, die PCT habe mit der Metropolitan Police zusammengearbeitet, um gegen die Bande vorzugehen, die später auf eine Razzia in einer Fabrik im Bezirk Bang Len von Nakhon Pathom und die Beschlagnahme von 36.000 gefälschten 100 Dollar Scheinen im Wert von rund 100 Millionen Baht ausgeweitet wurde.

Eine anschließende Razzia fand am 11. November an zwei weiteren Stellen statt.

Die erste fand im Bezirk Muang in Phetchaburi statt, wo die Polizei einen Aufsichtsbeamten für den Banknotendruck, der nur als Herr Thongmak bekannt war, festnahm und gleichzeitig auch noch vier hochwertige Offsetdruckmaschinen beschlagnahmte.

An einem anderen Ort in Bangkok verhaftete die Polizei einen großen laotischen Geldgeber, nur bekannt als Herr Boonchuai, der der Pressebeschaffer für die Fabrik in Nakhon Pathom war. Er wurde in einem Haus im Bezirk Klong Toey erwischt und verhaftet.

Bis zum 12. November hatte die Polizei die Ermittlungen ausgeweitet, um einen weiteren Verdächtigen, der nur als Mr. Kitchaphat bekannt ist, festzunehmen und gleichzeitig auch noch 10.000 gefälschte 100 Dollar Scheine beschlagnahmen konnte.

Herr Kitchaphat sagte, Herr Siraphob habe die gefälschten Dollarscheine zur Verteilung gebracht, indem er sich von Herrn Boonchuai dafür bezahlen lies, um ein Haus im Bezirk Lam Luk Ka von Pathum Thani zu mieten, um dort die gefälschten Banknoten zu drucken.

Die Polizei beantragte dort einen Durchsuchungsbefehl und entdeckte dabei viele Gegenstände, darunter auch Druckmaschinen und gefälschte Dollarnoten, was dazu führte, dass weitere Haftbefehle gegen die Übeltäter wegen ausländischer Banknotenfälschung sichergestellt wurden. Die mögliche Strafe ist eine lebenslange Freiheitsstrafe, berichten die lokalen Medien.

Polizei Maj Gen Naphanwut sagte, der US-Geheimdienst habe auch seine Mitarbeiter geschickt, um sich der Inspektion in dem Fall anzuschließen, die eine Verbindung zwischen den Druckereien in Nakhon Pathom und Pathum Thani entdeckte, die möglicherweise von derselben Bande betrieben wurden.

„Die Beschlagnahme ist riesig. Die in Nakhon Pathom beschlagnahmten Banknoten ähnelten den echten zu 95 %, während die beschlagnahmten Banknoten in Pathum Thani zu 96 bis 97 % den echten ähnelten. Selbst Experten waren von der Ähnlichkeit erstaunt“, sagte er gegenüber den Medien.

Die Polizei hat einige Richtlinien bereitgestellt, um gefälschte 100 Dollar Scheine zu erkennen.

Erstens ist Baumwolle anstelle von Papier der wichtigste Rohstoff für die 100 Dollar Scheine. Aufgrund des Materialunterschieds ist der echte immer noch verwendbar, selbst wenn er in die Waschmaschine gegeben wird.

Wenn Sie die Banknote gegen das Licht halten, wird das Wasserzeichen mit dem Porträt von Benjamin Franklin im leeren Bereich auf der rechten Seite deutlich sichtbar, fügte die Polizei weiter hinzu.

Hält man die Banknote ans Licht, erkennt man zusätzlich an einem senkrecht zur linken Seite verlaufenden eingebetteten Faden, dass er mit den Buchstaben USA und der Ziffer 100 bedruckt ist.

Wenn Sie die Banknote schließlich neigen, um die Ziffer 100 in der unteren rechten Ecke vorne zu sehen, ändert sich die Farbe der Ziffer von Grün zu Schwarz.

Contact Crime Track: [email protected]    / Bangkok Post

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Devin
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Devin
2. Dezember 2021 8:21 am

wieder eine stin´che Behauptung, um die Fakten zu verdrehen.

stin vergleicht unfreie Länder und wundert sich, dass TH , Äthiopien und Nordkorea die gleiche Bewertung haben.

Dann sollte stin wissen, dass die Einstufung anhand des Score erfolgt und TH sich im Bereich des Score für „not free“ befindet.

So hat Äthiopien einen Score von 22;
Nord-Korea einen Score von 3 und
TH immerhin einen Score von 30 –
ist in der Bewertung also etwas besser als die vorgenannten Länder.

Und auch beim Demokratieindex von Wikipedia kratzt TH immer ganz dicht an der nächst schlechteren Einstufung.

So haben die USA = 7,92 Punkte;
Frankreich = 7,99 Punkte und
TH = 6,04 Punkte,
obwohl alle 3 Länder unter der Kategorie „ Unvollständige Demokratie „ erfasst werden.

Wie ich stin bereits mehrfach empfahl, er sollte nicht immer nur Überschriften zitieren, sondern sich die Details anschauen – aber da hat stin wieder sein Problem, wie umgehen mit den Fakten!!!

Devin
Gast
Devin
1. Dezember 2021 5:52 pm

Und erneut erleben wir stin bei seinen Märchen..

So meint Freedom House sehr eindeutig zu TH = „not free“.

Daraus macht stin (wer hätte auch etwas anderes erwartet):

„Nicht frei bedeutet aber auch: semi-frei – also nicht ganz frei.“

Nun ist ein Rätsel, woher stin (außer aus seinem Märchenbuch) derartige Weisheiten schöpft, zumal auch Freedom House andere Länder (zu welchen TH leider nicht gehört), deren Demokratie noch etwas zu wünschen läßt, in die Kategorie „Partly Free „ (deutsch „teilweise frei“) einstuft.

Stin du solltest wirklich mit deinen Märchenerzählungen abschließen und dich mehr an Fakten versuchen!!!

Devin
Gast
Devin
1. Dezember 2021 4:49 pm

Auch ich habe nochmals nachgesehen und siehe da –
Freedom House stuft TH immer noch als „not free“ (in deutsch „nicht frei“) ein.

Nur soviel stin´s Demokratieverständnis.

Devin
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Devin
1. Dezember 2021 10:17 am

Da kann ich berndgrimm nur zustimmen.

Wenn es um politische Gegner geht, kramt diese Junta die unmöglichsten Anklagen aus der Versenkung und versucht damit, sich einen Anschein von Gerechtigkeit zu verleihen – was jedoch nur in den seltensten Fällen klappt.

Nun, nachdem der von vielen Gelben und auch einigen Expats angehimmelte Sudepp in Ungnade gefallen ist, da er behauptet hatte, er hätte zusammen mit dem Ex-Diktator den Putsch geplant, will man auch gegen ihn vorgehen.

Schießlich hat auch dieser Sudepp bereits einschlägige Erfahrungen in Sachen Korruption.

So war er in den Skandal um die Umsetzung des Programms Sor Por Kor 4-01 verwickelt, bei welchen regierungseigenes Land, welches an arme, landlose Bauern verteilt werden sollte, an reiche Familien aus Phuket vergeben wurde.

Nun also der nächste Skandal, welcher ja erst ein Jahrzehnt zurück liegt (555+) und von dem alle wußten.

So schreibt die „Bangkok Post“:

„Der ehemalige Protestführer Suthep Thaugsuban wird vor der Strafkammer für politische Amtsträger des Obersten Gerichtshofs wegen angeblicher Unregelmäßigkeiten bei Projekten zum Bau von Polizeistationen und Wohnraum vor Gericht gestellt, während er vor mehr als einem Jahrzehnt stellvertretender Premierminister war. „

https://www.bangkokpost.com/thailand/politics/2224519/suthep-indicted-over-construction-contracts

Ich gehe mal davon aus, dass uns stin auch in diesem Fall mit unzähligen Beispielen aus aller Welt langweilen wird, um zu beweisen, dass es sich bei TH eigentlich eine superreine Demokratie handelt und es sich bei dem Sudeppen um einen bedauerlichen Einzelfall handelt. 555+

Devin
Gast
Devin
30. November 2021 11:28 am

Wer sich in TH noch über etwas wundert, ist selber Schuld.

So können wir doch täglich im Thai-TV von morgens bis abends verfolgen, wie sich hochrangige Beamte im Dutzend feiern lassen, für Leistungen, an welchen sie keinen bis nur einen kleinen Anteil haben.

Die Leute, welche wirklich für den Erfolg verantwortlich sind, erscheinen, wenn überhaupt, nur sehr versteckt im Hintergrund.

berndgrimm
Gast
berndgrimm
30. November 2021 10:17 am

Ja, anschliessen und mitkassieren, das koennen sie. Eigene Leistung bringen koennen sie leider nicht.

Bevor STIN wieder auf mich einpruegelt und behauptet ich wuerde alle Thai als

Dumm , Faul ,Unfaehig und Selbstueberheblich  abstempeln muss ich ganz deutlich sagen dass dies nicht stimmt.

Ich habe in TH auch intelligente, fleissige, gut ausgebildete und eher zurueckhaltende Funktionstraeger  getroffen. Die hatten leider alle einen Fehler:

Sie hatten keine Macht, keinen Rueckhalt und waren entweder Auslandsthai ,Regimekritiker oder haben trotzdem die Anderen noch verteidigt.

Bei der Polizeifuehrung und der Militaerfuehrung bin ich mir sicher dass sie die von mir aufgezeigten Merkmale zutreffen. Und die sind an der Macht. So oder so.

berndgrimm
Gast
berndgrimm
1. Dezember 2021 8:25 am
Reply to  STIN

Die thailaendischen Behoerden haben ausser wenn es um politische Gegner oder um Auslaender ging noch nie von sich aus ermittelt.

Mussten immer auslaendische Ermittler die Arbeit machen und die Thai Behoerden haben sich dann selbst gefeiert weil sie zur Festnahme gebraucht wurden.

Thailand war (ist?) immer ein Paradies fuer Geldfaelscher.

Nein, keine THB. Da weiss man eh nicht was echt oder gefaelscht ist.

Die Thai Cyberforce besteht ausser ein paar Spezialisten die den ganzen Tag Pornos gucken hauptsaechlich aus jeder Menge Spyware die vor die Gateways geklemmt wird  und dafuer sorgt dass wir trotz 3BB Glasfaserkabeln und 5G Schwierigkeiten beim Live-TV via Internet haben und viele Medien mit Thai IP nicht oeffnen koennen!