Bangkok: Thailand zahlt 600 Millionen Baht und schafft sich einen Super-Computer an

Die National Science and Technology Development Agency (NSTDA) zahlt 600 Millionen Baht für den Kauf des effizientesten Supercomputers in Südostasien mit dem Ziel, Wissenschaft und Technologie im Einklang mit dem Bio-, Circular and Green (BCG) Wirtschaftsmodell zu fördern.

Anek Laothamatas, der Minister für Hochschulbildung, Wissenschaft, Forschung und Innovation, sagte, der Supercomputer, der voraussichtlich Ende 2022 in Betrieb gehen soll, sei für Thailand in Bezug auf die nationalen Katastrophenvorhersagen und -prognosen wichtig.

„Der Supercomputer wird Thailands Position im Bereich Hochleistungsrechnen [HPC] und Forschungskapazitäten in der ASEAN stärken“, sagte Narong Sirilertworakul, der Präsident der NSTDA.

Der Supercomputer wird im NSTDA Supercomputer Center (ThaiSC) gehostet, einem der nationalen Wissenschafts- und Technologieinfrastrukturzentren Thailands, das die Forscher aus akademischen, öffentlichen und privaten Forschungsinstituten unterstützt.

Der neue Supercomputer wird die Zeit bis zur Erkenntnis beschleunigen und Innovationen für Thailands Bemühungen in den Bereichen Landwirtschaft, Medizin, Energiequellen und mehr mit fortschrittlichen Modellierungs-, Simulations-, künstlichen Intelligenz- (KI) und Analysefunktionen weiter vorantreiben.

Es könnte auch die Nutzung massiver Daten durch KI nutzen und die Fähigkeiten von Informatikingenieuren und Wissenschaftlern aufbauen, da der nationale Plan mit 30.000 qualifizierten KI-Mitarbeitern erfordert, dass sie mit HPC Kenntnissen ausgestattet sind.

„Wir haben eine Menge Daten, wie landwirtschaftliche Karten, Wasser, Umweltverschmutzung, Medizin und Pharmazie, Energie, Genomdaten von Mensch, Tier und Pflanze, die durch die KI und die Verfügbarkeit von 5G und HPC maximal und zeitnah genutzt werden könnten“, sagte er.

Durch den Einsatz eines Supercomputers können mit einer Rechenzeit von nur 45 Minuten Vorhersagen über PM 2,5 Staub von drei Monaten gemacht und die Bedingungen drei Tage im Voraus vorhergesagt werden.

Der Supercomputer wird sowohl für Naturkatastrophen als auch für die Analyse von Covid-19 Varianten nützlich sein, fügte er weiter hinzu.


Herr Narong (links) und Herr Palasilp geben gemeinsam die Supercomputer
Entwicklung bekannt.

„Das Land wird auch Kosten sparen, da viele akademische Forscher und Privatsektoren, einschließlich Start-ups, normalerweise ihre Daten an HPC Dienste im Ausland senden, die 2 – 3 Mal teurer sind“, sagte Narong.

Der Supercomputer kann auch für Genomik und Bioinformatik für die medizinische Forschung verwendet werden, die das BCG Wirtschaftsmodell unterstützen.

Palasilp Vichivanive, der Managing Director von Hewlett Packard Enterprise Thailand, sagte, die NSTDA verwende das HPE Cray EX-System, um Modellierung, Simulation, KI und Analytik in den Schlüsselbereichen wie Landwirtschaft, Pharmazie und erneuerbare Energien zu verbessern. Außerdem solle das neue System das Vertrauen in die Wirtschaft des Landes und in die Selbstständigkeit stärken.

Das neue System wird Thailand laut top500.org auch unter die Top 100 der weltweiten Rangliste für den leistungsstärksten Supercomputer bringen, sagte er weiter. / Bangkok Post

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6 Antworten zu Bangkok: Thailand zahlt 600 Millionen Baht und schafft sich einen Super-Computer an

  1. Devin sagt:

    Hoffentlich hat man die Fachleute für dessen Bedienung gleich mit eingekauft.

    Schließlich ist das thail. Schulsystem seit Jahren in der Kritik.

    So hatte z.B. die UNESCO dem thail Schulsystem für 2017 / 18 ein schlechtes Zeugnis ausgestellt und das hat sich auch in den Folgejahren nicht verbessert.

    Und was die Englisch-Kenntnisse ist TH anbelangt, so ist TH seit Jahren schlecht und auch im Ranking 2021 weiter abgerutscht und liegt nun auf Platz 100 (von 112 Ländern).

    • STIN sagt:

      Hoffentlich hat man die Fachleute für dessen Bedienung gleich mit eingekauft.

      Natürlich stehen dazu Fachleute zur Verfügung.
      Da das THai-Schulsystem, zumindest bei den staatlichen Schulen – in der Tat miserabel ist, wird man
      Thai-Fachleute dazu einstellen, die im Ausland studiert haben.

      Unsere Nachbarin hat in Heidelberg studiert, ihren Dr. gemacht und unterrichtet nun als Prof.Dr. an der CMU.
      So wird das hier auch laufen.

      Und was die Englisch-Kenntnisse ist TH anbelangt, so ist TH seit Jahren
      schlecht und auch im Ranking 2021 weiter abgerutscht und liegt nun auf Platz 100 (von 112 Ländern).

      Auch das heute mal ausnahmsweise korrekt wiedergegeben.
      Ja, Thais sprechen kaum ein gutes Englisch.

  2. berndgrimm sagt:

    Ist billiger als ein U-Boot und bedienen kann man beide nicht richtig!

    Also  Daumen Hoch oder so!

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