Umfrage. Mehrheit der Thailänder stimmten gegen eine Legalisierung von Casinos

Eine Mehrheit der Menschen in Thailand stimmt einem Vorschlag zur Legalisierung von Casinos nicht zu und ist der Meinung, dass auch andere Formen des Glücksspiels wie Video- und Online Spiele nicht legalisiert werden sollten, so das Ergebnis einer Umfrage des National Institute of Development Administration, oder Nida Poll (Umfrage).

Die Umfrage wurde zwischen dem 6. und 8. Dezember durch Telefoninterviews mit 1.318 Personen ab 18 Jahren mit verschiedenen Bildungsniveaus und Berufen im ganzen Land durchgeführt.

Eine große Mehrheit – 93,70 % – der Befragten gab an, noch nie ein Casino besucht zu haben; 4,40 % gaben an, dies früher im Ausland getan zu haben; 0,91% gaben an, dies im Land getan zu haben; und 0,08 % waren sich diesbezüglich nicht sicher.

Auf die Frage, einen Vorschlag zur Legalisierung von Casinos zu kommentieren, stimmte die Mehrheit – 56,83 % – nicht zu und sagte, dass Casinos Quellen von Familienkonflikten, Schuldenproblemen und Verbrechen seien. Darüber hinaus ist Thailand ein buddhistisches Land, in dem es keine Casinos geben sollte.

Auf der anderen Seite stimmten 21,25 % dem Vorschlag sehr zu und sagten, dass die Regierung mit legal im Land betriebenen Casinos Steuern von ihnen einziehen könnte und die Thailänder nicht ins Ausland reisen müssten, um Glücksspiele zu spielen, die gesetzlich nicht erlaubt sind.

Es gab ohnehin illegale Casinos im Land; und 18,13 % stimmten gemäßigt zu und argumentierten damit, dass die Casinos dazu beitragen könnten, die Wirtschaft des Landes anzukurbeln und um das Geld im Land zirkulieren zu lassen.

Der Rest, 3,79 %, äußerte sich nicht oder war an der Umfrage nicht interessiert.

Nach Videospielen und Online Glücksspielen gefragt, sagten 68,51 %, dass beide nicht legalisiert werden sollten; 23,37 % sagten dagegen, dass beide legalisiert werden sollten; 2,28 % sagten, Videospiele sollten legalisiert werden; und 2,05 % sagten, Online Glücksspiele sollten ebenfalls legalisiert werden. Der Rest, 3,79 %, gab keinen Kommentar zu der Frage ab. / Bangkok Post

 

Dieser Beitrag wurde unter Allgemeines veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.
Abonnieren
Benachrichtige mich bei
guest
9 Comments
Inline Feedbacks
View all comments
Forentroll
Gast
Forentroll
16. Dezember 2021 2:34 pm

'STINktier' warum ändern Sie ständig meinen Nick? Warum duzen Sie mich ständig?  Warum löschen Sie ständig meine Kommentare! 

Wie kann man nur so "herrlich" das Problem,  Ursache,  … zumüllen. 

Als ich in die Schule kam,  wußte ich die Summe von zwei Würfeln,  auf "einen Blick". Siehe Bild unten! 3+3=6

In D werden die Kinder mit Würfelspielen groß. In TH war alles verboten. 

Seit einigen Monaten gibt es zB das Spiel unten auf dem Bild. 

Viele (auch Eltern) haben überhaupt nicht verstanden,  um was es geht. 

Durchschnittskinder "ziehen", indem sie jeweils die einzelne Zahl abzählen. Also "1,2,3" und dann nochmal "1,2,3".

"Fortgeschrittene" zählen mit den Fingern "3+3=6" zusammem und zählen dann die einzelnen Felder ab ("1,2,… 6").

Zum Beispiel deutsche Kinder,  "sehen" nach kurzer Zeit (ähnlich beim lesen ganzer Wörter),  die Summe der Würfelzahl als "Sprungentfernung" und  müssen meist nicht die einzelnen Felder abzählen. 

Dieses Training haben die Thai Kinder bis heute meist nur sehr beschränkt und die Lehrer können diese Lücke meist nicht schließen. 

Ballergames auch nicht. 

"Gib dem Volk  Reis und Sanuk", galt abgewandelt schon im großen Rom. 

Meine Eltern haben regelmäßig mit Freunden 'Canaster' gespielt. Mein Lieblingsspiel war bis heute 'Doppelkopf'.  Aber es gibt noch viele andere Spiele,  die ohne große Geldeinsätze, für Spaß und Unterhaltung sorgen. 

Wer aber Propleme beim schnellen Kopfrechnen,  … hat,  kann sich den Spaß meist nicht erschließen. 

'UNO' , '4-gewinnt',  '…' können  meist nicht lange gespielt werden,  weil Karten,  Spielsteine, … unvollständig sind. 

Beim Aufkehren,  bückt sich niemand. 

BINGO ist und bleibt ein Witz,  da man die Sachgewinne "um die Ecke" in Geld umtauschen kann. 

Spielhallen wie in N-Korea werden auch von STIN nicht goutiert. 

Vieles andere,  was hier über die Jahre vorgeschlagen wurde,  wurde "übergangen" oder gelöscht. 

STIN goutiert Internet-Casinos.

Die können vom Betreiber "manipuliert" werden. 

Wenn man eine andere Antwort bei der Umfrage haben WILL,  kann man die sehr leicht bekommen. 

 

 

berndgrimm
Gast
berndgrimm
15. Dezember 2021 11:54 am

Abgesehen von den vielen illegalen Casinos die nur von den thailaendischen Behoerden nicht gesehen werden gibt es in TH staendig Casino . Im italienischen Wortsinn.

Che casino!

Übersetzung: Was für ein Chaos.
Beispiel/Verwendung: Wenn  wieder einmal die Bürokratie-Hölle herrscht, dann kann man schon mal enttäuscht sagen: che casino!

berndgrimm
Gast
berndgrimm
16. Dezember 2021 9:33 am
Reply to  STIN

Dies ist totaler Quatsch und das weiss STIN auch.

Ein thailaendischer Polizist sieht zunaechst mal wo in seiner Gegend etwas zu holen ist

Ja, die illegalen Casinos machen keine Reklame auf der Strasse aber wenn man vorbeilaeuft weiss man direkt dass da was laeuft.

Als Thai weiss man auch was da laeuft.

Die Spielsucht ist in TH weit verbreitet und wird natuerlich auch ausserhalb der illegalen Casinos betrieben.

Wenn meine Frau in ihr Heimatdorf in Sukhothai faehrt nimmt sie immer ein Budget zum Verspielen mit.

 

Wenn von der Polizei ein illegales Casino auffliegen gelassen wird , dann fast immer weil es Streit um die Gewinnverteilung gibt.

Wenn die Polizei alle illegalen Casinos schliessen wuerde von denen sie Kenntnis hat waeren fast alle dicht.

Aber dies waere nicht nur unpopulaer sondern auch sehr unprofitabel fuer die Polizeichefs.

berndgrimm
Gast
berndgrimm
17. Dezember 2021 9:03 am
Reply to  STIN

STIN wiederholt immer den gleichen Quatsch um mich als Thailand Hasser abzustempeln.

Nein, ich meine nicht den einfachen Polizisten der von seinem Lohn nicht leben kann und vom System zur Korruption gezwungen wird.

Genauso wie ich auch nicht den einfachen meist ehrlichen Thai nehme der vom System ausgenutzt wird.

Ich meine die durchaus durch und durch kriminellen Edelthai die hier die Gesellschaft bestimmen und besonders in der derzeitigen Militaerdiktatur.

Auch wenn es den ein oder anderen "ehrlichen" Funktionstraeger durchaus gibt, so sind sie die Ausnahme und auch nicht typisch fuer die derzeitige Thai Gesellschaft.

Das Regime phantasiert hier ja gerne vom Thailand 2.0 oder gar 4.0

Auf dem Gebiet der Korruption und Vetternwirtschaft gibt es dieses schon.

Korruption ist nicht nur die Zahlung von Bargeld oder Ueberweisung auf ein Nummernkonto und der kleine Fettsack Prawit ist mit seinen Uhren nur aufgefallen weil er damit angegeben hat.

Welch anderen Grund gibt es dafuer eine Richard Mille Uhr zu tragen?

Die fuehrenden Koepfe des heutigen Regimes sind noch korrupter als Thaksin und ihre Auftraggeber haben soviele Moeglichkeiten sie zu bezahlen ohne dass es jetzt an die Oeffentlichkeit kommt oder jemals nachgewiesen werden kann.4.0 eben.

Ehrlichkeit und Aufrichtigkeit ist noch nie wirklich honoriert worden.

Nicht von der Gesellschaft und auch nicht von den Religionen.

Aber in der 4.0 Gesellschaft ist Ehrlichkeit und Aufrichtigkeit ein mentaler Defekt der mit Luege und Egoismus bekaempft werden muss.

Die heutige Thai Gesellschaft ist durch und durch eine Gesellschaft der Heuchelei und Unaufrichtigkeit.

Schuld daran sind all jene die hier eine Vorbildfunktion haben.

Besonders die ganz oben!

Forentroll
Gast
Forentroll
15. Dezember 2021 10:54 am

Eine der schlechtesten Umfragen,  die ich je gesehen habe!!!

Andersrum,  wenn der Auftraggeber wollte (!),  daß es keine legalen Casinos und Glücksspiele gibt,  war die Umfrage sehr erfolgreich! 

Wäre interessant,  wer den Auftrag letztlich vorgegeben hat. 

Der IST-Zustand in TH ist….  "lächerlich"!

Gib dem Volk Brot und Spiele! 

Im Internet bekommen sie (Bürger)  alles und sind gleichzeitig von den falschen Leuten noch manipulierbar!!! 

Ich habe mit meinen Mitarbeitern die Einnahmen des Casinos verwaltet. 

Soweit ich mich erinnere,  durften nur Leute spielen,  die nicht in der Stadt/ Landkreis gemeldet waren. 

Es gab auch Glücksspiele,  Kartenspiele,  mit kleinen Einsätzen,  die erlaubt waren. 

Alles andere wäre wieder typisch STIN,  "Reichen dürfen alles und die Armen müssen "verhungern""!