Landesweite Proteste

Mit Sorge verfolgen Wirtschaft und besonders die Tourismusbranche die steigende Zahl der Demonstranten. Denn nicht nur in Bangkok, auch in anderen Städten landesweit wird gegen das Amnestiegesetz demonstriert. Ökonomen sehen Auswirkungen auf die Investitionsbereitschaft der Unternehmen und das Konsumverhalten der Bevölkerung. Sollte es zu gewaltsamen Unruhen kommen, sagt Somprawin Manprasert, stellvertretender Dekan der Fakultät Wirtschaftswissenschaften an der Universität Chulalongkorn, einen Rückgang beim Bruttoinlandsprodukt um 0,5 Punkte voraus. Und die Association of Thai Travel Agents (ATTA) warnt: Touristische Schlüsselländer wie Japan, Südkorea und China könnten ihre Bürger von einer Thailandreise abraten. Politische Proteste würden das Vertrauen von Ausländern in das Reiseland untergraben. Mehrere regierungsfeindliche Organisationen wollen sich den Protesten der Demokratischen Partei anschließen, nicht aber gemeinsam mit einer politischen Partei demonstrieren. Während sich die Demokraten an der Eisenbahnstation Samsen in Bangkok auf einen langen Protest einrichten, treffen sich außerparlamentarische Oppositionen auf der Bangkoker Kreuzung Uruphong und am Lumpini Park.

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1 Antwort zu Landesweite Proteste

  1. Avatar hanseat sagt:

    Moin an die Runde,
    der Kommerz lässt grüßen. Minus im Umsatz könnte eintreten? Nun, das Minus hat doch unsere Landesmutter bereits durch die Super-Investitionen erreicht. Ein neues Problem öffnet sich gerade. Unser Fahnenflüchtiger hatte bereits mit den Koreanern Geschäfte zum Highspeed-Train angebahnt. Dieses Geschäft wollten an sich die aus Peking tätigen. Frage stellt sich; was nun oder dumm gelaufen? In Dubai hat der Gute auch schon Aufenthaltsprobleme, derweil sich einige moslemische Heilige ihm, den Guten, mit Ungemach bedrohten, wegen seiner Äußerung gegen die im Süden dieses schönen Landes kämpfenden Gotteskrieger. Bislang war er, der Gute, Herr über den Liebesentzug gegen andere, der Wind dreht sich so langsam. Die Befürchtungen der Tourismusbrange, wegen weniger Gäste aus China, Korea und Japan, sollte man nicht so ernst nehmen. Das wenige Geld, welches diese Gäste hier in Thailand lassen, steht doch in keinem Verhältnis mit den Summen an Dollar, Schweizer Franken, UK Pfund und Euros, die eben die Gäste aus diesen genannten Geldländer hier lassen. Nicht die Zahl der Touristen ist maßgeblich; wie viel Geld sie im Lande lassen ist relevant, oder?
    Wenn am Montag der Senat das umstrittene Gesetz durchwinken sollte, was wohl auch passieren wird, muss es noch nach Hua-Hin zum Unterzeichnen. Danach erst kann die DP beim Verfassungsgericht einige Verfassungsverstöße gegen dieses Gesetz einbringen.
    Nebenbei, der Chef der Polizei, der nur die Befehle Thaksins nachkommen will, wie er öffentlich bekannt gab, ist im Moment etwas ruhig oder visuell abgetaucht. Die andere Seite erzählt uns laufend, dass es seitens der goldenen Sternträger keinen Putsch geben werde. Unsere Landesmutter erzählt uns laufend, dass sie das Parlament nicht auflösen will. Die Armee übt an der Grenze zu Kambodscha die Evakuierung von Dörfern, die bei den rückliegenden Wirren von der Hun Sen-Seite mit Raketen beschossen wurden. Das Vertrauen, welches unsere YL in die in zwei Lagern gespaltene Wahlbevölkerung bringen wollte, scheint auf der Strecke geblieben zu sein. Was für ein Wunder, wer mit dem Kopf durch die Wand will, könnte sich Kopfschmerzen einhandeln. Jedenfalls bleibt es interessant.

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