Bangkok: Warnung der Polizei vor Trunkenheits-Fahrten hatten keinen großen Erfolg – 3000 Fälle in 3 Tagen

Die Warnungen der Königlich Thailändischen Polizei (RTP) vor Alkohol am Steuer sind an den zurückliegenden Neujahrsferien wieder einmal auf taube Ohren gestoßen.

Die Statistiken der Bewährungshilfe zeigen, dass die Zahl der Trunkenheitsfahrten in der Silvesternacht stark gestiegen ist – und zwar nur wenige Stunden, nachdem der RTP-Sprecher Generalmajor Yingyot Thepjamnong seine Landsleute gewarnt hatte, dass die Polizei landesweit mit Kontrollpunkten gegen Alkohol am Steuer vorgehen würde.

Darüber hinaus warnte der RTP-Sprecher vor hohen Geld- und Gefängnisstrafen:

Bei einem Erstdelikt von Alkohol am Steuer, das nicht zu einem Unfall führt, kann eine Geldstrafe in Höhe von 5.000 bis 20.000 Baht gegen den Trunkenheitsfahrer verhängt werden, darüber hinaus droht der Führerscheinentzug von mindestens 6 Monaten.
Bei der Verursachung von Unfällen unter Alkoholeinfluss droht entweder eine ein- bis fünfjährige Gefängnisstrafe und/ oder eine Geldstrafe in Höhe von 20.000 bis 100.000 Baht oder eine zwei- bis sechsjährige Gefängnisstrafe und eine Geldstrafe in Höhe von 40.000 bis 120.000 Baht.

Wird ein Todesfall durch einen betrunkenen Fahrer verursacht, drohen 3 bis 10 Jahre Gefängnis und eine Geldstrafe in Höhe von 60.000 bis 200.000 Baht.

Allein die Bewährungshilfe hat an den drei ersten Neujahrsferientagen fast 3.000 Fälle von Trunkenheit am Steuer sowie von Fahren unter Drogeneinfluss bearbeitet.

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Devin
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Devin
6. Januar 2022 10:54 am

Wenn stin meint, dass es sich bei den überteuerten Preis für Lotterielose um Einzelfälle handelt, stellt sich mir automatisch die Frage, warum die Regierung dann dafür extra einen Arbeitsausschuß bildet und alle relevanten Erkenntnisse an den Premierminister zur endgültigen Prüfung weitergeleitet werden, damit Richtlinien zur Lösung des Problems überteuerter Lotterielose erlassen werden können.

https://der-farang.com/de/pages/ueberteuerte-lotterielose-regierung-bildet-arbeitsausschuss

Also so klein kann dieses Problem nicht sein, dass sich sogar Prayut damit beschäftigen muß!

Devin
Gast
Devin
5. Januar 2022 10:39 am

Wenn berndgrimm schreibt:

„STIN bringt den einzigen positiven Erfolg der populistischen Militaerdiktatur:
Die Senkung und Festschreibung der Lotterielospreise auf 80THB.“

so muß ich hier widersprechen.

Leider gehört meine Frau auch zu den unzähligen Thais, welche nur schwer an den Losverkäufern vorbei können, ohne ein Los zu kaufen.
Denn schließlich hat man ja immer eine Nummer parat, welche Glück verheißen soll – trifft jedoch so gut wie nie ein, weshalb ich bremse, wo immer es möglich ist.

Nun zu den Lospreisen.

Ich habe erst einmal erlebt, dass Lotterielose für 80 Baht verkauft wurde, da die Straßenhändler nach wie vor ihre 100 Baht verlangen und die Verkäufer in den großen Märkten die Preise zwischen 80, 100 und 120 Baht gestaffelt haben.

Also auch diese Regierungs-Festlegung war eine der bereits vielfach bekannten Luftnummern.

Warum sonst heißt es erneut:

„Überteuerte Lotterielose:
Regierung bildet Arbeitsausschuss um in Zusammenarbeit aller Interessengruppen das Problem nachhaltig zu lösen.

Sobald der Arbeitsausschuss zu einem Ergebnis gekommen ist, sollen alle relevanten Erkenntnisse an den Premierminister zur endgültigen Prüfung weitergeleitet werden, damit Richtlinien zur Lösung des Problems überteuerter Lotterielose erlassen werden können. „

https://der-farang.com/de/pages/ueberteuerte-lotterielose-regierung-bildet-arbeitsausschuss

berndgrimm
Gast
berndgrimm
5. Januar 2022 11:31 am
Reply to  Devin

Also ich war wirklich erstaunt. Bei uns kosteten die Lose vorher 100THB und hinterher 80 THB mit Preisauszeichnung.

Wahrscheinlich waren die wirklichen Gluecksnummern teurer.

Meine Frau kauft keine Lose sondern verspielt ihr Budget bei Kartenspielen wenn sie in ihrem Geburtsort ist.

Meine Freundin aus Phayao hat einmal 2000THB gewonnen nachdem sie bestimmt 10.000THB verspielt hatte.

Ich habe noch nie bei einer Lotterie gespielt (ausser Tombola) und halte die Lose die hier verkauft werden eigentlich Alle fuer gefaelscht!

berndgrimm
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berndgrimm
6. Januar 2022 7:43 am
Reply to  STIN

Bei STIN ist es immer die Polizei die irgendetwas regelt.

Bei uns nicht.Die Losverkaeufer kontrollieren sich gegenseitig weil die meisten auf der alten Hauptstrasse hocken wo es Krankenhaus,Rathaus,Markt und die meisten Restaurants und Geschaefte gibt.

berndgrimm
Gast
berndgrimm
5. Januar 2022 9:53 am

STIN bringt den einzigen positiven Erfolg der populistischen Militaerdiktatur:

Die Senkung und Festschreibung der Lotterielospreise auf 80THB.

Waehrend Alles Andere was zum Leben notwendig ist erheblich teurer wurde.

Besonders fuer Auslaender! Selbst die Japaner beklagen dass die Preise fuer japanische Lebensmittel (in TH produziert) hier teurer sind als in Tokyo!

Ach so, es ging ja um die Einschuechterung einer Lotterieverkaeuferin.

In einem Land der Geisterglaeubigkeit ist vieles moeglich.

Ausserdem sind die Lotterieverkaeufer von ihren Grosshaendlern abhaengig welche fast immer zum Regime gehoeren. Die wissen eben wo sie zu kuschen haben.

Thailand ist ein Feudalstaat , das ist ja eben die Malaise!

berndgrimm
Gast
berndgrimm
5. Januar 2022 9:58 am
Reply to  berndgrimm

Leider gibt es keine Loeschfunktion mehr. Ich wollt obigen Kommentar loeschen weil er an der falschen Stelle erschien.Er sollte als Antwort auf STINs Beitrag unten erscheinen. Jetzt ist er wohl doppelt.

berndgrimm
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berndgrimm
6. Januar 2022 8:49 am
Reply to  STIN

STIN vergleicht ein paar Prozent teurere Preise in D mit dem Wucher der hier in TH betrieben wird.

Ja, Strom , Gas und Benzin/Diesel sind in TH viel billiger als in D!

Leider!

Dies hat ja zu dern enormen Luftverschmutzung und den enormen Umweltschaeden hier gefuehrt und zu der wahnsinnigen Energieverschwendung!

Autos werden stundenlang mit laufendem Motor stehengelassen.

Tueren werden offengelassen waehrend drinnen die Klimaanlage auf hoechster Stufe laeuft!

Ja, die einzigen Preise die ein deutscher Mann kennt sind die Benzinpreise und die Bierpreise!

Natuerlich muss das Benzin viel teurer werden, wie soll man die Leute sonst ins Elektroauto bringen?

Ja, und die Individualmobilitaet mittels Auto/Motorrad muss auch teurer werden um die Leute davon abzuhalten die Strassen vollzumachen! Es gibt in D wunderbare Radwege und auch beste Fusswege. Laufen und Radfahren sind auch Workouts, und sogar sinnvolle.

Jeder meckert ueber die DB aber niemand benutzt sie!

Wenn Kurzstreckenfluege mit LCCs viel billiger sind als Bahn oder Bus werden die natuerlich benutzt.

Dass der Weg zum Flughafen und das Parken dort oft ein Vielfaches des Flugpreises kostet wird einfach verdraengt.

Nein, ich bin kein Gruener, ich fahr auch keinen SUV.

Ich bin auch nicht grundsaetzlich gegen Verbrennungsmotoren  ich wuerde gerne einen Oldtimer ohne Katalysator und mit verbleitem (gibts ja nicht mehr) Benzin fahren.

Aber eben bewusst, das ist der Unterschied!
Nur 25% aller PKW Fahrten sind wirklich notwendig!
Und nur 40% aller LKW Fahrten!

Devin
Gast
Devin
4. Januar 2022 12:58 pm

Auch in D war es ein längerer Weg, bis endlich eine Grenze der Alkoholkonzetration durchgesetzt wurde – doch es wurde durchgesetzt, was heißt – die Politik muß nur wollen.

Doch in TH fehlt (wie bei anderen Problemen auch) der Wille zur Veränderung –
deshalb nur sinnlose Reden, wie die des RTP-Sprecher Generalmajor Yingyot Thepjamnong

Zurück zu D:

So legte der Bundesgerichtshof in D 1953 erstmals eine Grenze von 1,5 Promille Alkohol im Blut fest, ab welcher, ohne weitere Voraussetzungen, eine Ordnungswidrigkeit vorliegt.

Am 14. Juni 1973 verabschiedete der Deutsche Bundestag das Gesetz über die höchstzulässige Grenze der Alkoholkonzentration bei Benutzung von Kraftfahrzeugen auf 0,8 Promille und
2001 wurde die Grenze auf 0,5 Promille gesenkt.

Und das alles gegen den Widerstand der unionsgeführten Länder.

Für Fahranfänger bis zum Alter von 21 Jahren gilt das komplette Alkoholverbot.

Insbesondere die starke Lobby der Bierbrauer ist nach wie vor gegen eine
0,0-Promille-Grenze für Alle.

berndgrimm
Gast
berndgrimm
4. Januar 2022 8:31 am

Wenn die Polizei in DACH nur warnen und nicht kontrollieren wuerde saehe es dort auf den Strassen auch anders aus. OK wohl nicht so schlimm wie in TH weil es dort eine Grunddisziplin gibt die es auf Thai Strassen eben nicht gibt.

Abschreckende Strafen in TH ? Ich lach mich schief.Thai lassen sich durch Geld- oder Gefaengnisstrafen nicht abschrecken.

Reiche Thai lassen ihre Beziehungen spielen, bestechen oder zahlen aus der Portokasse.

Arme Thai haben manchmal auch Beziehungen , kein Geld und keine Angst vor Thai Gefaengnissen.

Wo bleibt da die Abschreckung ?

Echte Arbeit vor der man sich nicht druecken kann und die man nicht delegieren kann waere eine wirkliche Strafe fuer Thai Maennlein.Aber wer soll die organisieren und kontrollieren? Ein Thai sicher nicht.

berndgrimm
Gast
berndgrimm
5. Januar 2022 9:54 am
Reply to  STIN

STIN bringt den einzigen positiven Erfolg der populistischen Militaerdiktatur:

Die Senkung und Festschreibung der Lotterielospreise auf 80THB.

Waehrend Alles Andere was zum Leben notwendig ist erheblich teurer wurde.

Besonders fuer Auslaender! Selbst die Japaner beklagen dass die Preise fuer japanische Lebensmittel (in TH produziert) hier teurer sind als in Tokyo!

Ach so, es ging ja um die Einschuechterung einer Lotterieverkaeuferin.

In einem Land der Geisterglaeubigkeit ist vieles moeglich.

Ausserdem sind die Lotterieverkaeufer von ihren Grosshaendlern abhaengig welche fast immer zum Regime gehoeren. Die wissen eben wo sie zu kuschen haben.

Thailand ist ein Feudalstaat , das ist ja eben die Malaise!