Bangkok: Schweinefleisch-Verkäufer fordern ein Eingreifen der Regierung um die Preise zu regulieren

Die hohen Schweine­fleis­ch­preise fordern sowohl von Anbi­etern als auch von Ver­brauch­ern ihren Trib­ut, da sich die Preise im ver­gan­genen Jahr ver­dop­pelt haben und die Forderun­gen nach einem Ein­greifen der Regierung laut werden.

Die Schweinefleischpreise auf den Wet Markets sind je nach Zuschnitt auf 210 bis 250 Baht pro Kilogramm gestiegen – der höchste seit Jahren. Der Preis begann im Mai letzten Jahres zu steigen, von rund 115 Baht.

Eine Verkäuferin von verzehrfertigen Lebensmitteln auf dem Kim Heng-Markt im Bezirk Muang in der Provinz Nakhon Ratchasima, die ihren Namen mit Oy angab, sagte am Dienstag, sie habe Schweinefleisch durch Hühnchen und Fisch auf ihrer Speisekarte ersetzt, um Kosten zu sparen.

“Ich verwende Hühnchen für mein rotes Curry mit Kürbis anstelle von Schweinefleisch”, sagte sie und gab ein Beispiel.

Im Süden des Landes, auf dem Markt der Gemeinde Trang, sagte eine Metzgerin, die ihren Namen als Niew angab, ebenfalls, ihr Geschäft litt unter den hohen Preisen. Viele Stammkunden waren vom Schweinefleisch weggezogen und kauften Hühnchen, weil es billiger war.

Beide Anbieter wollten, dass die Regierung eingreift und die Schweinepreise kontrolliert, was Verkäufer und Verbraucher gleichermaßen betrifft, sagten sie.

Wattanasak Sur-iam, Generaldirektor der Abteilung für Binnenhandel, sagte, für Freitag sei ein Treffen mit dem Ministerium für Landwirtschaft und Genossenschaften geplant, um eine Lösung für das Problem zu finden, berichtete Matichon Online.

Preecha Kitthaworn, der Präsident der Southern Swine Raisers Association, sagte, die hohen Schweinefleischpreise seien auf einen Lieferengpass zurückzuführen, der durch die Ausbreitung des Porcine Reproductive and Respiratory Syndrome (PRRS) seit 2020 verursacht wurde.

Außerdem hätten sich viele Schweinehalter aus dem Geschäft zurückgezogen, weil die steigenden Kosten für Tierfutter es unwirtschaftlich machten, sagte er.

Die Swine Raisers Association of Thailand berichtete am Montag, dass es aufgrund der anhaltenden Verbreitung von PRRS in den Herden und steigender Produktionskosten landesweit nur noch 80.000 Schweinezüchter gibt, ein Rückgang von 200.000. Der Verband sagte, vielen bliebe keine andere Wahl, als zu schließen und nach einer anderen Arbeit zu suchen. / Bangkok Post

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4 Antworten zu Bangkok: Schweinefleisch-Verkäufer fordern ein Eingreifen der Regierung um die Preise zu regulieren

  1. Forentroll sagt:

    Monopole der Zwischenhaendler! Was ist damit!?

    • STIN sagt:

      Monopole der Zwischenhaendler! Was ist damit!?

      Es gibt bei Schweinefleisch keine Monopole der Zwischenhändler.
      Ist mir der eine zu teuer, geh ich zum anderen. Es gibt Schlachtereien wie
      Sand am Meer.

  2. berndgrimm sagt:

    Die Fleischpreise sind verdoppelt worden und die Verkaeufer fordern Subventionen von der Regierung. Klingt wie EU………..

    Also 6 Euro fuers Kilo Schweinefleisch sind schon recht teuer. Wir essen sehr sehr selten Schweinefleisch aber die Qualitaet von den kleinen schwarzen Thai Schweinen ist ganz gut.

    Besser jedenfalls als in D im Supermarkt.Ist ja auch vom Metzger auf dem Markt.   Ansehen kann ich es mir dort nicht , aber essen tue ich es gerne wenn es gegrillt ist.

    Fleisch wird weltweit teurer weil viele westliche Verbraucher auf das teure Bio Fleisch umsteigen. Aber die EU verkauft ja immer noch ihre Ueberschussmengen an Entwicklungslaender.

    • STIN sagt:

      Die Fleischpreise sind verdoppelt worden und die Verkaeufer fordern Subventionen von der Regierung. Klingt wie EU………..

      Her wird es die Armen, Hartz4´ler, Sozialhilfe-Empfänger vermutlich dieses Jahr zerbröseln.
      Strom und Gas explodieren – bereits verdoppelt. 35 Privatanbieter gaben schon auf.

      Das wird noch lustig in DE.

      Ja, in TH auch, ist mir bewußt. Da werden viele Menschen wieder vegan essen müssen.
      Nur die tun sich leichter. Schwiegermutter ging oft los und pflückte hier mal was runter,
      dann wird von einem anderen Baum usw. – schon war Mittagessen fertig.
      Eier, Hühner, tw. auch Enten – hatte sie selbst, ebenfalls Chilli Staude usw.
      Reis bekam sie vom Sohn, der Reisbauer ist – also soweit tun sich die schon leichter.

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