Nong Khai: Stadt soll zu einem logistischen Knotenpunkt für die Hochgeschwindigkeitsstrecke China–Laos werden

Das Department of Rail Transport (DRT) und die State Railway of Thailand (SRT) bereiten sich auf die Entwicklung der Provinz Nong Khai an der thailändisch-laotischen Grenze im Nordosten Thailands zu einem logistischen Knotenpunkt für die Hochgeschwindigkeitsstrecke China–Laos vor.

Der stellvertretende DRT-Direktor Pichet Kunathammarak sagte gegenüber der Presse, die Provinz sei geografisch gut gelegen, um als Drehscheibe für den grenzüberschreitenden Handel und als Containerlager für den Güterverkehr zwischen Thailand, Laos und China zu dienen.

Die SRT hat zwischenzeitlich eine Untersuchung zur Entwicklung des Bahnhofs Na Tha im Bezirk Mueang (Nong-Khai-Stadt) im Rahmen einer öffentlich-privaten Partnerschaft angekündigt.

Das DRT bemüht sich unterdessen um eine Gesetzesanpassung und um die Lösung von Logistikproblemen mit dem Fokus auf Kostenreduzierung und Effizienzsteigerung im Warentransport auf der Schiene und auf der Straße. Geprüft werden soll auch die Nutzung der thailändisch-laotischen Freundschaftsbrücke für den Gütertransport. Für die Errichtung eines Zollabfertigungs- und Umschlagplatzes hat das DRT nach eigenen Angaben ein 80 Rai großes Stück Land vorgesehen.

Die China-Laos-Highway-Speed-Bahn-Verbindung wurde am 3. Dezember vergangenen Jahres in Betrieb genommen und soll als wichtiges Verbindungsstück zwischen Thailand, China und Laos dienen.

Allerdings ist die Strecke aufgrund von Covid-19-Beschränkungen noch nicht voll ausgelastet.

Bis Dezember 2020 wurden 116.552 Tonnen Waren im Wert von rund 4,64 Milliarden Baht über die Grenze in Nong Khai in die Nachbarländer exportiert. Nach der Eröffnung der China-Laos-High-Speed-Bahn verdoppelte sich die Zahl der transportierten Güter allein im Dezember fast auf 304.119 Tonnen im Wert von 6,91 Milliarden Baht. / The Nation

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5 Antworten zu Nong Khai: Stadt soll zu einem logistischen Knotenpunkt für die Hochgeschwindigkeitsstrecke China–Laos werden

  1. berndgrimm sagt:

    Da es mit dem Idioten Shinkansen dieser Militaerdiktatur offensichtlich nicht so geklappt hat , will man in Nong Khai  wenigstens noch eine zweite Strassenbruecke nach Vientiane bauen.

    https://www.bangkokpost.com/thailand/general/2247507/cabinet-orders-quick-2nd-bridge-between-nong-khai-and-laos

    Nachdem die erste Bruecke ja "Friedensbruecke" genannt wurde, koennte man ja die 2. jetzt "Kriegsbruecke" nennen und von den 4 neuen Stealth Bombern gegen Angriffe aus Laos schuetzen lassen.Natuerlich nur in Vorwaertsverteidigung.

  2. berndgrimm sagt:

    Aeh Nong Khai  ist die thailaendische Provinzstadt welche am anderen Ende der Friedensbruecke liegt die nach Vientiane fuehrt wo zukuenftig die China-Laos Highway Speedbahn enden wird und die man durch ein TukTuk erreichen kann.

    • STIN sagt:

      Aeh Nong Khai ist die thailaendische Provinzstadt welche am anderen Ende der Friedensbruecke
      liegt die nach Vientiane fuehrt wo zukuenftig die China-Laos Highway Speedbahn enden wird und die man durch ein TukTuk erreichen kann.

      Ja, schöne Stadt, bin schon einige Male am Mekhong entlang von Chiang Mai aus, nach Nong Khai gefahren.
      Wäre interessant mal von Laos nach China zu fahren, mit der Eisenbahn.

      • berndgrimm sagt:

        Warum so zurueckhaltend?

        Viele Jahre lang hat uns STIN hier von den grossartigen Hi Speed Plaenen dieser Militaerdiktatur erzaehlt und nun muss man von NongKhai ueber die Friedensbruecke mit nem TukTuk fahren um Anschluss nach China zu bekommen.

        Was ist passiert?

        Die Chinesen wollten eine Schnellbahn von Kunming ueber Laos ,Thailand und Malaysia nach Singapur bauen.

        Nicht sosehr fuer den Personentransport sondern hauptsaechlich fuer den Frachttransport.

        Darueber koennte sogar der geplante Landtransport bis nach Westeuropa abgewickelt werden.

        Dies gaebe natuerlich einen herben Verlust fuer Laem Chabang und den geplanten thailaendischen Hafen in Burma.

        Deshalb hat die hiesige Militaerdiktatur den Plan erstmal gestoppt und die Linie geht nur bis Vientiane in Laos.

        Ausserdem erhofft man sich groessere Vorteile vom Westen wenn man so tut als waere man keine Buettel Chinas.

        • STIN sagt:

          Viele Jahre lang hat uns STIN hier von den grossartigen Hi Speed Plaenen dieser Militaerdiktatur
          erzaehlt und nun muss man von NongKhai ueber die Friedensbruecke mit nem TukTuk fahren um Anschluss nach China zu bekommen.

          Ja, von den Plänen – die sind ja noch da. Dann kam Corona und aus war es mit der Umsetzung. Das
          Geld floss wohl woanders hin. Auch in DE wurden viele Projekte gestoppt, in AT auch fast alles – im Bereich Klima zu 100%, aber auch
          anderes Dinge, die schon geplant waren.

          Ja, das kommt vor. Stört mich natürlich nicht – weil ich eh nicht Zug fahre, wenn ich in TH verweile, ich fahre selbst.

          Darueber koennte sogar der geplante Landtransport bis nach Westeuropa abgewickelt werden.

          Kann doch jetzt – oder sehe ich da was falsch? Wäre möglich…..

          Derzeit kann man wohl von Lagos / Portugal bis nach Hua Hin mit dem Zug fahren.

          https://www.thailand-spezialisten.com/2021/12/23/18-755-km-mit-dem-zug-von-portugal-nach-thailand

          Dies gaebe natuerlich einen herben Verlust fuer Laem Chabang und den geplanten thailaendischen Hafen in Burma.

          Ich würde den Kra-Kanal bauen und Singapur abschneiden. Wenn möglich, nicht von den Chinesen.

          Deshalb hat die hiesige Militaerdiktatur den Plan erstmal gestoppt und die Linie geht nur bis Vientiane in Laos.

          Das dürfte nicht richtig sein – siehe Link und Bericht über die Bahnstrecke von Lagos nach Hua Hin.
          Da geht also die Bahn schon durch.

          Ausserdem erhofft man sich groessere Vorteile vom Westen wenn man so tut als waere man keine Buettel Chinas.

          Bisher hat TH den Spagat gut hinbekommen. Bisschen MIlitärzeugs von USA, wie nun die F-35, bisschen von China, wie die U-Boote.
          So hält man sich alle beide Mächte warm und hat natürlich dann auch Vorteile daraus. Solche Spagats konnten schon die Könige perfekt.
          Nur die Farangs sehen das negativ – ist es aber nicht.

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