Bangkok: Polizeioffizier, der eine Ärztin mit einem Motorrad überfuhr und töte, hat 7 Anklagepunkte zu erwarten

Das Metropolitan Police Bureau (MPB) hat sieben Anklagepunkte gegen den Polizisten erhoben, der am Freitag (21. Januar) eine Ärztin mit seinem Ducati Monster Motorrad angefahren und getötet hatte.

Der stellvertretende MPB-Kommissar Pol Maj Gen Jirasant Kaewsang-ek sagte am Montag, Pol L/Cpl Norawich Buadok sei wegen rücksichtslosen Fahrens mit Todesfolge angeklagt worden, indem er ein Fahrzeug ohne Nummernschild benutzte, sein Motorrad nicht auf der linken Spur hielt und nicht auswich bei jemanden, der einen Fußgängerüberweg benutzt, ein Fahrzeug mit unbezahlter jährlicher Zulassungssteuer benutzt, ein Fahrzeug benutzt, dem die erforderliche Ausrüstung fehlt, und das keine Kfz-Haftpflichtversicherung hat. STIN berichtete hier.

Er sagte, der Blutalkoholtest von Pol L/Cpl Norawich sei negativ gewesen.


Der stellvertretende Polizeikommissar von Bangkok, Pol Maj Gen Jirasant Kaewsang-ek,
gibt am Montag auf einer Pressekonferenz im Metropolitan Police Bureau die gegen
Pol L – Cpl Norawich Buadok erhobenen Anklagen bekannt. (Foto geliefert)

Pol L/Cpl Norawich gestand die Straftaten. Er wurde vorübergehend ohne Kaution freigelassen, weil er sich selbst gestellt und keine Beweise oder Zeugen manipuliert und keine Gewalttat begangen hatte, sagte Pol Maj Gen Jirasant.

Der Verdächtige habe sich mit der Familie des Opfers getroffen und sich bei ihr entschuldigt und seine Absicht zum Ausdruck gebracht, in die Mönchschaft einzutreten, sagte er.

Der 21 Jahre alte Pol L/Cpl Norawich ist ein Polizist zur Kontrolle von Menschenmengen. Er fuhr auf einem Ducati Monster Motorrad, das Dr. Waraluck Supawatjariyakul, eine Augenärztin der medizinischen Fakultät der Chulalongkorn Universität, am 21. Januar gegen 15:10 Uhr auf der Phaya Thai Road im Bezirk Ratchathewi überfuhr und tötete. Sie hätte am 24. Januar ihren 34. Geburtstag begangen.

Pol Maj Gen Jirasant sagte, dass Dr. Waraluck im Police General Hospital arbeitete und ihr Tod ein großer Verlust war.

Er sagte auch, dass das Ducati Motorrad in der Provinz Chiang Rai registriert und kein beschlagnahmtes Fahrzeug sei. Pol L/Cpl Norawich hatte es am 14. Dezember letzten Jahres über einen Garagenhändler in Bangkok von seinem Vorbesitzer in Chiang Rai für 113.000 Baht gekauft.

Der stellvertretende Kommissar wies den Vorwurf in den sozialen Medien zurück, die Polizei habe die Identität des Arztes zwei Stunden lang nach dem Unfall verschwiegen. Die Polizei wusste nicht, dass die Ärztin später ihren Verletzungen erlag und die Beamten zunächst keinen Kontakt zu ihren Angehörigen herstellen konnte, sagte er.

Die Polizei konnte das Telefon des Arztes nicht aktivieren, bis später eingehende Anrufe eingingen, fügte er hinzu. / Bangkok Post

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11 Antworten zu Bangkok: Polizeioffizier, der eine Ärztin mit einem Motorrad überfuhr und töte, hat 7 Anklagepunkte zu erwarten

  1. Siamfan sagt:

    Das was Sie hier machen übersteigt schon lange die Lächerlichkeit,  die Sie sonst an den Tag legen. 

    Sie haben mehrfach meinen  Kommentar gelöscht,  in denen ich Ihre Mis(t)deutung in Ihren Kommentaren aufgezeigt hatte. 

    Auch mein Bild (screenshot "Zusammenstoß Motorrad mit Fußgängerin") haben Sie gelöscht. 

    Nicht nur das, jetzt haben Sie Ihren Video vom Unfallhergang gesperrt. 

    Ich fordere Sie nochmal auf,  den genauen Unfallort anzugeben,  denn ich gehe davon aus,  an der jeweils 3-spurigen Straße in eine Richtung,  war mindestens Tempo 70 km/h erlaubt und sehr wahrscheinlich hatte der Motorradfahrer sogar noch grün. 

    Die ganze Zeit wartete eine 2.Fußgängerin am linken Straßenrand,  da sie den Überweg nicht überqueren durfte. 

    Die Verdunklung,  die Sie hier betreiben,  geht weit über die Straftat einer Fahrerflucht hinaus! 

    • STIN sagt:

      Nicht nur das, jetzt haben Sie Ihren Video vom Unfallhergang gesperrt.

      Nein, läuft korrekt.

      Ich fordere Sie nochmal auf, den genauen Unfallort anzugeben, denn ich gehe davon aus,
      an der jeweils 3-spurigen Straße in eine Richtung, war mindestens Tempo 70 km/h erlaubt
      und sehr wahrscheinlich hatte der Motorradfahrer sogar noch grün.

      Uns wurde Akteneinsicht abgelehnt – also selbst googeln.

      Nein, vor einem Zebrastreifen ist nicht 70 erlaubt.
      Nein, eine Frau am Zebrastreifen tot zu fahren ist in TH nicht erlaubt.

      Die ganze Zeit wartete eine 2.Fußgängerin am linken Straßenrand, da sie den
      Überweg nicht überqueren durfte.

      Doch, durfte sie – sie hat nur gezögert, weil noch Autos zu sehen waren.

      Der Motorradfahrer ist zu 100% schuldig, da gibt es keine Zweifel, die Frau Dr. hat nix falsch gemacht.
      Für sie gilt der 100%-Schutz am Zebrastreifen.

      Bitte keine Fake-Erklärungen hier einstellen.

  2. peterpan sagt:

    Noch ein großer Erfolg dieser Junta:

    TH fiel im neuesten Korruptionsindex um 6 Plätze zurück, von Platz 104 auf Platz 110.

    Thailand fiel im neuesten Corruption Perceptions Index, um sechs Plätze zurück

    • berndgrimm. sagt:

      Egal wieviele Beitraege dazu kommen , STIN wird erst dann einen neuen Thread zu diesem Thema aufmachen wenn er irgendeine Propaganda Fantasia dazu erzaehlen kann.

      • STIN sagt:

        Egal wieviele Beitraege dazu kommen , STIN wird erst dann einen neuen Thread
        zu diesem Thema aufmachen wenn er irgendeine Propaganda Fantasia dazu erzaehlen kann.

        Nein, hab zu diesem Thema keine eigenen Berichte, kopiere nur.
        Kommt ein Update in den Medien, kopier ich es wieder hier rein. Ich habe leider
        nicht so viel Zeit, nur eigene Berichte zu schreiben, da müsste ich dann noch mehr Korrespondenten in TH
        einsetzen – geht leider nicht, ist ja nur ein Blog 🙂

      • berndgrimm. sagt:

        Das aendert nix an dem was ich behauptet habe.

        hier kommt nur dann ein neuer Thread wenn positive Propaganda fuer diese Militaerdiktatur dabei herausspringt.

        Hier hat es fuer relativ uninteressante Themen mehrere updates gegeben nur aus Propagandagruenden.

        Ich habe viele Jahre lang im Marketing gearbeitet welches Marktkommunikation und Werbung beinhaltet.

        Und ich war waehrend des kalten Krieges in vielen realsozialistischen Laendern und weiss was politsche Propaganda ist. Von beiden Seiten uebrigens.

        Und ich war in den 70er Jahren in den neuen Laendern Afrikas sowie den Apartheidslaendern Suedafrika und Rhodesien.

        Ich kenne mich in politischer Propaganda und  Dialektik/Rhetorik etwas aus.

        STINs Artikel sind Schulbeispiele dafuer.

      • STIN sagt:

        STINs Artikel sind Schulbeispiele dafuer.

        Hab nochmals nachgesehen – nein, Artikel ist nicht von STIN, sondern von der
        Bangkok Post.

  3. berndgrimm. sagt:

    Wieder eine typische STIN Propagandastory um so zu tun als haette die thailaendische Polizei irgendetwas mit einer wirklichen Polizei gemeinsam und das thailaendische Rechts(un)wesen irgendetwas mit Rechtsstaat zu tun.

    Zu obigem Fall ist heute in der BP ein bemerkenswertes Editorial:

    Cops must be role models

    Editorial Bangkok Post editorial column

    published : 26 Jan 2022 at 04:00

    The tragic death of Dr Waraluck Supawatjariyakul, an ophthalmologist at Chulalongkorn University's Faculty of Medicine, who was hit on a zebra crossing by a cop on a speeding big bike, has left the public with many questions.

    The performance of the Royal Thai Police (RTP), especially regarding how it maintains discipline and compliance among its members, has been questioned after seven charges were made against the bike riding officer Pol L/C Norawich Buadok.

    These charges include a failure to pay the annual tax for the motorcycle, to display a licence plate or to install rear-view mirrors apart from the charge of serious reckless driving causing death. It's concerning to see how a police officer who should be aware of the law broke so many of them.

    Does the case suggest a pattern that should be promptly addressed? In another world maybe yes but not so for the RTP. Pol L/C Norawich's superiors have so far been brushing off the case, describing it as a one-off due to the mistakes of an individual, not systematic failure.

     

    It is demonstrable that the case of Pol L/C Norawich is not the first of a cop breaking traffic laws. As seen in photos circulated online, police officers are often captured breaking the traffic laws they are meant to enforce.

    Instead of going on the defensive, the RTP should take this case as a wake-up call and become more stringent when managing their officers. Their goal should be that the police behave as good role models for society. Unless the RTP can prove its own officers are not lawbreakers themselves, there's little hope that Thailand's road safety issues will be effectively tackled. Society is now, likewise, watching whether police will enforce the law when motorists fail to stop at zebra crossings following Dr Waraluck's untimely death.

    The ownership of the Ducati Monster that the Pol L/C rode has opened up yet another grey area. While the police insisted the Ducati did belong to Pol L/C Norawich, not an impounded item as alleged by netizens, the motorbike's document trail as reported by the media shows that ownership had not been properly registered. It will bode ill for the RTP if it turns out that the officer has been involved in further sneaky practices. Either way, police need to share with the public all the details about the bike's ownership.

    Astonishingly, even the Buddhist Sangha has been drawn into this murky tale. After being charged, Pol L/C Norawich and his father reportedly entered the monkhood at a Bangkok temple ostensibly to ask for forgiveness and make merit for the deceased doctor.

    A question immediately followed. How can the temple let Pol L/C Norawich be ordained when the Sangha rule that governs Buddhist monastic activities forbids crime suspects from entering the monkhood?

    It's at least a positive that the tragic death of Dr Waraluck has prompted society to seriously rethink the need to enforce laws about zebra crossings and road safety in general.

    The case has grown beyond the accident itself. It has become another test for the RTP to demonstrate whether it can handle such sensitive issues in a professional manner. The police and other relevant organisations have a lot to prove. Justice must be seen to be done and every question answered in the process.

    Irgendwie ist die Rache der RTP fuer den Tod eines Polizisten durch den Red Bull Erben Erben aus dem Ruder gelaufen. Abgesehen davon dass das Leben der Augenaerztin wohl um ein Vielfaches wertvoller ist als das Leben des Red Bull Erben Erben ist,

    ist man als kriminelle Vereinigung wie ich die RTP gerne zutreffenderweise nennen moechte sozusagen beim Poppen erwischt worden.

    Man setzt seine ganze (kriminelle) Energie dafuer ein vor der Verantwortung und notabene auch richtiger Polizeiarbeit davonzulaufen und sich dabei nicht erwischen zu lassen.

    Und wenn dies nicht klappt geht man als Plan B sozusagen ins Wat und zieht das weisse oder orange Buessernachthemd an und gesellt sich zur Mehrheit der Wat Insassen die auch vor der Verantwortung vor dem Gesetz oder vor der Familie davongelufen sind.

    Wie sieht das Leben eines erfolgreichen Polizeioffiziers aus ?

    Man faehrt mit beschlagnahmten Motosais oder die hoeheren Raenge auch Autos fuer die man natuerlich weder die Vignette noch die Versicherung bezahlt.

    Die ganz erfolgreichen schaffen es auf 29 Ferraris und den sadistischen Foltermord an einem Kleinkriminellen.

    So ist die RTP und dies sind keine Einzelfaelle sondern einzeln ist nur das mal was rauskommt! Und da hetzt STIN auf die kleinen Braunen die sich bestechen lassen muessen weil ihr Sold hinten und vorn nicht reicht.

    Auch diese kleinen Braunen haben ihre Vorbilder in ihren Chefs.

    Ja , und am Ende kommt dann (wenn ueberhaupt) die grosse Bestrafungsposse mit angeblich ueber Tausend Jahren Knast.

    Ja, bestraft werden die Taeter bestimmt denn sie verlieren einen Teil oder Alles was ihnen gehoert oder lieb ist.

    Allerdings nicht an die von ihnen geschaedigten oder die Allgemeinheit sondern an ihre Vorgesetzten und Kollegen die noch nie geschnappt wurden.

     

    • STIN sagt:

      Wieder eine typische STIN Propagandastory um so zu tun als haette die thailaendische Polizei
      irgendetwas mit einer wirklichen Polizei gemeinsam und das thailaendische Rechts(un)wesen irgendetwas mit Rechtsstaat zu tun.

      Hier geht es weniger um Polizeiarbeit, eher um Gerichte…. – der Fall ist ja klar.
      Sie haben ermittelt, fehlende Zulassung, TÜV usw. – festgestellt und nun geht der Akt zu Gericht, es kommt zur Anklage.

      Wo ist da das Problem für dich?

      Er ist seinen Job bei der Polizei los, bekommt ev. eine Haftstrafe, je nachdem – wie er sich mit der Familie einigt.
      Rente ist weg und eine Karriere/Leben eigentlich zerstört.

      Richtig ist, dass die Polizei in TH sehr schlecht ausgebildet ist. So sind gekaufte FS auch bei der Polizei üblich.
      Zumindest Polizisten sollten verpflichtet werden, eine Fahrschulausbildung nachzuweisen – da liegt noch viel im argen,
      wenn die Polizisten die Verkehrsregeln nicht mal kennen.

      Da bin ich auf deiner Seite. Aber 100%……

      Und wenn dies nicht klappt geht man als Plan B sozusagen ins Wat und zieht das weisse
      oder orange Buessernachthemd an und gesellt sich zur Mehrheit der Wat Insassen die auch
      vor der Verantwortung vor dem Gesetz oder vor der Familie davongelufen sind.

      Der Gang in ein WAT mag bei vielen Tätern auch Taktik sein.
      Als Mönch erwartet man eine niedrigere Strafe. Das läuft in buddh. LÄndern überall ähnlich.

      Man faehrt mit beschlagnahmten Motosais oder die hoeheren Raenge auch Autos
      fuer die man natuerlich weder die Vignette noch die Versicherung bezahlt.

      Das wird man erst ermitteln müssen.
      Viele Offiziere – bei uns auch, vergeben Kredite an Thais.
      Als Sicherheit übergibt man oft sein Motorrad, Auto, Landurkunde usw.

      Gut möglich, dass es auch so ein Motorrad war. Dann kommen weitere Klagen auf ihn zu, er muss das
      Motorrad dann an den Besitzer auch zahlen, oder den Kredit abschreiben.

      Die ganz erfolgreichen schaffen es auf 29 Ferraris und den sadistischen Foltermord an einem Kleinkriminellen.

      Ja, gibt es auch bei der Polizei – unsere Vize-Poliziechef von Region 5 (nord), der neben uns gebaut hat, ebenfalls.
      Anwesen über zig Millionen Baht. Sicher nicht vom Gehalt……

      Ja , und am Ende kommt dann (wenn ueberhaupt) die grosse Bestrafungsposse mit angeblich ueber Tausend Jahren Knast.

      Nein, wird er nicht kriegen.

      Entweder Bewährung, oder 2-3 Jahre Haft, wovon er dann vll die Hälfte absitzen muss, wie in DE auch.

      Allerdings nicht an die von ihnen geschaedigten oder die Allgemeinheit sondern an ihre
      Vorgesetzten und Kollegen die noch nie geschnappt wurden.

      Das läuft nun anders.

      Je nachdem, wie groß die Familie der Ärztin ist, wieviele Kinder sie vll hat – dementsprechend hoch wird die
      Forderung der Familie. Bei einer Ärztin wird es nicht billig. Millionen-Höhe würde ich sagen.

      Also hat der Polizist Vermögen, Haus usw. – dann sollte er es gleich verkaufen und versuchen sich mit der
      Familie zu einigen, dann wird die Strafe milder.

      Die 16-jährige, die seinerzeit mit dem Auto – ich glaube 9 Todesopfer verursacht hat, bekam keine Haft, sondern
      Sozialstunden aufgebrummt. Sie hatte keinen FS.

      Also gut möglich, dass es hier auch so ähnlich läuft.

      • berndgrimm. sagt:

        Ich bin im Gegensatz zu STIN kein Rechtsverdreher aber dass eine 16 jaehrige nicht nach Erwachsenenstrafrecht verurteilt wird weiss selbst ich. In dem Fall habe ich auch nicht eine hoehere Bestrafung der Tochter gefordert sondern eine Bestrafung der Eltern wegen Verletzung der Aufsichtspflicht.

        Nein, in TH laeuft es eben nicht wie in D.Das versucht uns STIN nur immer einzureden.

        Natuerlich kann man Alles relativieren und schoenreden.Nur hat dies eben nix mit der Realitaet zu tun.

        In Sizilien laesst sich die Mafia auch gerne Vespas,Autos,Grundstuecke,Toechter oder Eingeweide als Sicherheit fuer ihre Kredite geben.

        STIN weiss natuerlich genau was ich meine wenn er jemals selber mit der Polizei zu tun gehabt hat.

        Es ist usus dass Polizeioffiziere beschlagnahmte Autos und Motosai selber benutzen oder gegen Geld vermieten.

        In RAM2 zwischen Bang Na und Prawet gibt es einen grossen Parkplatz mit beschlagnahmten Autos der Metropolitan Police.

        Dort wird soviel gemauschelt dass Halter Bewachungsgeld bezahlen damit sie am Ende ihr eigenes Auto zurueckbekommen.

        Da werden Autos vor der Auktion unter der Hand verkauft und auch vermietet.Wurde sogar mir als Farang angeboten.

        Und nun zu STINs Unterscheidung zwischen Polizei und Gericht.
        Wo kein Klaeger da kein Richter.
        Das Gericht entscheidet aufgrund der Aktenlage die es von der Polizei ueber die Staatsanwaltschaft erhaelt. Ohne Klaeger kein Richter.

      • STIN sagt:

        Ich bin im Gegensatz zu STIN kein Rechtsverdreher aber dass eine 16 jaehrige nicht nach Erwachsenenstrafrecht verurteilt wird weiss selbst ich. In dem Fall habe ich auch nicht eine hoehere Bestrafung der Tochter gefordert sondern eine Bestrafung der Eltern wegen Verletzung der Aufsichtspflicht.

        Natürlich wurde sie nach dem Jugendstrafrecht verurteilt. Aber ich schrieb am Beginn, dass bei einem normalen Unfall kein Knast droht.
        NUn stellt sich aber raus, dass das Motorrad nicht versichert war, keine korrekte ZUlassung hatte, also gar nicht gefahren hätte werden dürfen.

        Jetzt sieht die Sache schon anders aus, auch strafrechtlich. Weil fahren ohne Versicherungsschutz ist schon ein Straftatbestand, wenn man einen Unfall mit
        Personenschaden zu verantworten hat.

        Nein, in TH laeuft es eben nicht wie in D.Das versucht uns STIN nur immer einzureden.

        Da wir schon Verkehrsunfälle vor Gericht abhandelten, kann ich das zu 100% sicher erklären.
        Wäre das Motorrad voll versichert, alles also in Ordnung, der Polizist nicht betrunken, bekifft usw. – passiert ihm
        in TH auch nicht allzu viel.
        Weil es dann als “fahrlässige” Tat ohne Vorsatz abgeurteilt wird. Dieser Fall nun, ist schon Vorsatz vorhanden, weil eben das
        KFZ nicht fahrtüchtig ist, ohne TÜV usw.

        Da gibt es nix zu kritisieren, es ist so.

        In Sizilien laesst sich die Mafia auch gerne Vespas,Autos,Grundstuecke,Toechter
        oder Eingeweide als Sicherheit fuer ihre Kredite geben.

        Nicht nur in Sizilien – auch in DE.
        Du kannst heute zu einem Goldladen oder Pfandleihanstalt gehen und die Goldkette deiner Frau dort beleihen.
        Die nehmen die Goldkette und geben dir dann um die 60% oder so – vom Wert in bar.

        Also läuft auch ähnlich wie in TH, nur hier behält man das Motorrad meist ein, in DE nur den Brief.

        Es ist usus dass Polizeioffiziere beschlagnahmte Autos und Motosai selber benutzen oder gegen Geld vermieten.

        Ja, das ist richtig. Macht man so.
        Probleme gibt es aber dann, wenn z.B. ein beschlagnahmtes Auto vom Polizisten zu Schrott gefahren wird.
        Dann ist Schluß mit lustig, wenn der Besitzer dann den Polizisten verklagt. Wenn er z.B. auch noch reich sein
        sollte.

        Da werden Autos vor der Auktion unter der Hand verkauft und auch vermietet.Wurde sogar mir als Farang angeboten.

        Ja, auch das ist korrekt.

        Meine Frau hat ja auch schon mehrere Motorräder beschlagnahmt, aber ist nie damit gefahren.
        Die werden dann beim Kamnan im Haus gesichert und meist dann am nächsten Tag abgeholt, wenn der
        Fahrer wieder nüchtern ist oder so.

        Das Gericht entscheidet aufgrund der Aktenlage die
        es von der Polizei ueber die Staatsanwaltschaft erhaelt. Ohne Klaeger kein Richter.

        Wenn das Gericht, oder auch schon der Staatsanwalt von der Thai-Polizei nix erhält, gibt es auch kein
        Gerichtsurteil.

        Die Polizei hat offiziell in TH diese Macht, selbst zu entscheiden – ob was zur Anklage kommt.
        Oft werden kleinere Vergehen mit Entschädigung aus der Welt geschafft und fertig.
        Dann fungiert die Polizei als Mediator. Hat Frauchen auch schon gemacht.

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