Bangkok: BMA plant Ampeln und KI-Überwachungskameras vor Zebrastreifen

Die Bangkok Metropolitan Administration (BMA) plant, fußgängerbetriebene Ampeln an etwa 100 gefährlichen Zebrastreifen in der Stadt zu installieren, um für mehr Sicherheit zu sorgen, sagte der stellvertretende Gouverneur von Bangkok, Pol Generalleutnant Sophon Pisutthiwong, am Donnerstag (3. Februar).

Er sagte, dass die Arbeiten in zwei Wochen abgeschlossen sein werden, und fügte hinzu, dass auch KI Überwachungskameras installiert werden, wobei die Arbeiten voraussichtlich in einem Monat abgeschlossen sein werden. Die KI Überwachungskameras sollen Autofahrer oder Motorradfahrer erfassen, die nicht an der roten Ampel anhalten, um Fußgängern das sichere Überqueren der Fahrbahn zu ermöglichen.

Eine Kreuzung, die mit solchen Geräten ausgestattet werden soll, ist auch die im Bezirk Phaya Thai, wo ein Augenarzt der medizinischen Fakultät der Chulalongkorn Universität am 21. Januar von einem großen Motorrad, mit dem ein Polizist fuhr, angefahren und getötet wurde. Der Vorfall sorgte für Aufruhr in der Öffentlichkeit und in den sozialen Netzwerken, und fordert mehr Sicherheit für die Fußgänger auf einem Zebrastreifen.

Der stellvertretende Gouverneur von Bangkok sagte auch, dass die Arbeiter mehrere Zebrastreifen verbessert hätten, indem sie den Kreuzungsraum erweitert und sie für eine gute Sichtbarkeit neu gestrichen hätten.

Es gibt 3.280 Zebrastreifen in Bangkok, aber nur 1.277 davon waren mit Blinklichtern ausgestattet, um Autofahrer zu warnen, um bei der Annäherung langsamer zu werden. 226 davon sind mit Druckknöpfen ausgestattet und nur 430 wurden rot lackiert.

Der stellvertretende Kommissar des Metropolitan Police Bureau (MPB), Pol Maj Gen Jirasant Kaewsang-ek, sagte, dass die Geldstrafe für Fahrer, die von den Überwachungskameras beim Verstoß gegen die Straßenverkehrsordnung erwischt werden, derzeit auf maximal 1.000 Baht festgesetzt sei, aber schon in naher Zukunft auf 4.000 Baht erhöht werden soll.

Er forderte die Öffentlichkeit auch auf, Fotos von Fahrern zu machen, die nicht an Zebrastreifen anhalten, um Fußgängern das Gehen zu ermöglichen. Sie sollen die Fotos oder Videos zum Hauptquartier der Royal Thai Police schicken, damit sie eine Belohnung für die gegen die Übertreter verhängten Geldstrafen fordern können. / Thai PBS

 

Dieser Beitrag wurde unter Allgemeines veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.
Abonnieren
Benachrichtige mich bei
guest
13 Comments
Inline Feedbacks
View all comments
Siamfan
Gast
Siamfan
31. Mai 2022 2:45 pm

xxxxxxxxxxxxxxxx

Wenn da 90km/h erlaubt ist, wovon ich ausgehe, hat er mit 70-80 km/h die Vorgaben eingehalten. Das mit den 100+ koennen Sie nicht beweisen, obwohl da eine Messschleife drin ist (siehe Bild unten).

Der Minibus haette niemals halten duerfen , sondern die Warnblinkanlage anmachen und langsam vor ihr durchfahren!

xxxxxxxxxxxxxxxx

Siamfan
Gast
Siamfan
7. Februar 2022 10:16 pm

xxxxxxxxxxxxxxx

Was genau soll denn eine "fußgängerbetriebene Ampel" sein? 

"?Und was sind "KI Überwachungskameras"??

Sind das die Kameras,  wo STIN schon immer gesagt hat,  man kann die Bescheide nicht zustellen?!

Mir ist nichts von einer StVO bekannt, wo konkret etwas über verschiedene Überwege geregelt ist,  das auch einer gerichtlichen Überprüfung standhalten würde. 

Das Gleiche gilt für das Rechtsabbiegen oder die Nutzung eines U-Turns. 

Oder über Wege-und Sonderrechte von Einsatzfahrzeugen oder ganz und gar über "Gasse bilden", ….

Da wird hier bei STIN & Consorten viel warme Luft um die Ecke geschaufelt,  aber nichts davon würde einer gerichtlichen Überprüfung standhalten. 

Auch für "ungebührliches Verhalten" gibt es keine klare Definition. 

Ermessen hat klare Regeln und Grenzen und unterscheidet sich eindeutig von Willkür. 

In TH ist die Gewaltenteilung in der Verfassung verankert. Somit ist es ausgeschlossen, Vertreter der Verwaltung sprechen Recht. 

Aber STIN & Consorten setzen sich auch darüber in TH hinweg,  egal,  ob sie da leben oder unter falschem Namen/ Paß. 

 

Siamfan
Gast
Siamfan
27. Mai 2022 8:30 am
Reply to  STIN

xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx

Ob es Aenderungen zu dieser Version gibt, ist mir nicht bekannt.

STIN hat trotz mehrmaliger Aufforderung, keine neueren Gesetzestexte zu diesem und anderen Problemen vorlegen koennen, im Gegenteil, er hat in der Regel die Aufforderungen geloescht!

Siamfan sagt:

deg;C im Schatten, stehen in TH einige Eisberge auf dem Kopf!

xxxxxxxxxxxxxxx

berndgrimm
Gast
berndgrimm
7. Februar 2022 11:42 am

In BKK war frueher die Zahl der schweren Unfaelle relativ niedrig weil der Verkehr tagsueber meist im Stau stand.Die schweren Unfaelle passierten Nachts.

Heute ist der Verkehr durch die vielen neuen Highways,Tollways,Flyover und Tunnel auch tagsueber relativ entzerrt.Da passieren natuerlich viel mehr schwere Unfaelle auch tagsueber.

Ja, der Strassenbau und besonders die Nichtmassnahmen zum Schutz von Fussgaengern sind kriminell. Nicht nur in der Stadt.Wer einmal wirklichen Abenteuerurlaub unter Lebensgefahr in TH machen moechte der kann mit mir zu Fuss oder mit dem Fahrrad die Sukhumvit zwischen Si Racha und Bang Phra ueberqueren.

Wie kann man die Situation erklaeren, ich hab kein Foto davon wo die Gefahrenlage sichtbar waere.

Es ist wie auf einer 8 spurigen Autobahn wo gleichzeitig 4 Feldwege kreuzen und Geschwindigkeiten zwischen 5 und 150kmh gefahren werden.

Fuer Fussgaenger gibt es noch eine Schwierigkeit: In der Mitte befindet sich ein  Drainage Fluss der durch 6fache Leitplanken abgesichert ist die man nicht uebersteigen kann und vor denen man im laufenden Verkehr laeuft oder steht.

Von der Si Rach Seite wird der fliessende Verkehr wenigstens ein wenig von der Hauptkreuzung im Ort unterbrochen so dass man manchmal eine Luecke findet.

Von der Bang Phra Seite gibt es sowas leider nicht so dass der Verkehr permanent mit Hoechstgeschwindigkeit heranrollt.Die Geschwindigkeitsbegrenzungen sind laut Schildern

90/60/45 aber gefahren wird bis 150 falls das Gefaehrt es zulaesst.

Da lernt man was es heisst um sein Leben zu laufen!

berndgrimm
Gast
berndgrimm
8. Februar 2022 8:23 am
Reply to  STIN

Ich fahre seit 37 Jahren unfallfrei in TH. Keine hunderttausende km sondern vielleicht zusammen keine hunderttausend km.

Nie laengere Strecken als 400km am Tag Selten Highway (gabs damals ja noch garnicht). Natuerlich bin ich schon aus Selbsterhaltungstrieb vorsichtig gefahren. Verkehr kann in TH jederzeit von allen Seiten kommen. Auch von oben,nur nicht von unten. Motosai Fahrer finden immer den toten Winkel um sich zu verstecken.Deshalb finde ich die Kameras statt Aussenspiegel sehr hilfreich. Warum ich seit 37 Jahren in TH unfallfrei fahre?

Vorsicht? Koennen? Nee, pures Glueck!

Sie haben zwar Angst vor Geistern und ihrem eigenen Schatten aber sie sind offensichtlich so bloed dass ihnen jegliche natuerliche Angst vollkommen fehlt.Deshalb die staendigen Stunts!

Und Dank der thailaendischen Kultur haben sie offensichtlich immer ein Leben zuviel welches sie gern wegwerfen moechten.

berndgrimm
Gast
berndgrimm
9. Februar 2022 11:14 am
Reply to  STIN

Ich bin in TH nie Motosai gefahren und ich fahre natuerlich ungern hier selber mit dem Auto.

Ich lasse lieber meine Frau fahren, die faehrt gerne und fuer thailaendische Verhaeltnisse sehr gut und vorsichtig.

Nur wenn es regnet oder bei Dunkelheit muss ich fahren und bei laengeren Strecken loese ich sie ab.

Nein, man ueberlebt in TH weder durch Vorsicht (so langsam koennte man garnicht fahren) noch durch Koennen. Das meiste ist pures Glueck

Auf Tollways ist die Fahrerei vollkommen OK weil die kreuzungsfrei sind und keine Motorraeder draufgelassen werden.

peterpan
Gast
peterpan
7. Februar 2022 9:04 am

Nicht nur Autofahrer sind schuld, denn schlechte Verkehrsplanung und Straßenverhältnisse sind auch für die hohe Unfallrate der Hauptstadt verantwortlich.

Nur zwei Wochen nach dem tragischen Unfall wurde in Bangkok ein weiterer Todesfall auf einem Fußgängerüberweg gemeldet.

In diesem Januar hatte Bangkok bereits fast 9.540 Verletzungen und 79 Todesfälle durch Verkehrsunfälle gesehen, etwas mehr als im gleichen Zeitraum des Vorjahres mit 9.234 Verletzungen und 73 Todesfällen.

Dieser Trend unterstreicht auch die chronische Natur des Verkehrsunfallproblems.

Die Behörden müssen die Denkweise überwinden, dass die Verkehrsteilnehmer für die Verursachung von Unfällen verantwortlich sind, denn Autofahrer sind nur ein Teil des Problems.

Kelwalee Jutipanya, ein unabhängiger Experte für Transport und Verkehrstechnik, stimmte zu, dass eine schlechte Verkehrsinfrastruktur eine Hauptursache für die Unfallrate in Bangkok ist, da die meisten Straßen in der Hauptstadt keine ordnungsgemäße Verkehrsplanung haben und die Sicherheitsstandards nicht erfüllen.

https://www.bangkokpost.com/thailand/general/2259819/its-not-just-motorists-at-fault