Bangkok: Premier Prayuth wurde eingeladen, die Partei Ruam Thai Sang Chart zu leiten

Premierminister Prayuth Chan o-cha wurde eingeladen, die Partei Ruam Thai Sang Chart zu leiten, wenn der Koalitionskern der Palang Pracharath Partei (PPRP) ihn weiterhin unter Druck setzt, sagte der Gründer der neuen Partei am Mittwoch (9. Februar).

Seksakol Atthawong, der Vizeminister im Büro des Premierministers sagte, er habe Ruam Thai Sang Chart als Ausweichlösung für den Fall eingerichtet, dass die PPRP General Prayuth nicht als nächsten Premierminister nominiert.

Im vergangenen September sei während der Misstrauensdebatte versucht worden, den Premierminister zu stürzen, und der Druck gegen ihn innerhalb der PPRP sei weitergegangen, sagte Herr Seksakol.

„Eine Gruppe von Menschen versucht es immer mit politischen Taktiken. Das ist inakzeptabel. Als Assistent des Premierministers habe ich mich drei Jahre lang um seine politischen Angelegenheiten gekümmert“, sagte er.

„Wenn ich nichts tue oder keinen Ausweg finde und die Palang Pracharath Partei ihn nicht zum Premierminister nominiert, wird der Premierminister dann einen Ausweg haben?“

Er sagte, er könne es nicht tolerieren, dass General Prayuth allein in der PPRP unter Druck stehe.

Auf die Frage, ob die neue politische Partei General Prayuth gehöre, sagte Herr Seksakol, er würde das nicht sagen.

Aber General Prayuth stimmte dem Namen der Partei zu, was sein Motto während seiner Arbeit als Premierminister war, sagte er. Ruam Thai Sang Chart bedeutet übersetzt „Thailänder vereint beim Aufbau der Nation“.

Herr Seksakol sagte, dass viele Menschen der neuen Partei beitreten wollten. Er erwartete, dass die Abgeordneten, die wegen der Popularität von General Prayuth gewählt wurden, sich anschließen würden.

Er bestätigte, dass er plane, General Prayuth einzuladen, die neue Partei zu führen. / Bangkok Post

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berndgrimm
Gast
berndgrimm
11. Februar 2022 11:22 am

Klartext: Es ist absolut unmoeglich diese Militaerdiktatur durch ein Misstrauenvotum im Parlament zu stuerzen aber Prayuth ist seit Jahren amtsmuede weil ihm garnix gelingt.

Deshalb spielt man uns nun die Fantasia vor um sich irgendwie interessant zu machen.

Da bietet sich eine der kleinen Mitkassiererparteien Prayuth an um ihn als Fuehrer aufzunehmen falls Prawit und seine Militaerpartei ihn nicht mehr haben wollen.

Na ja fuer die Kleinpartei sicher ein grosser Erfolg weil sie ihre Abgeordetenzahl vervielfachen wuerde.

Aber  diese Militaerdiktatur wuerde noch schwaecher als sie eh schon ist.

Also Zeit fuer einen Putsch gegen sich selber um an der Macht zu bleiben.

Weshalb das ganze Theater also?

Man sucht dringend irgendjemand auf den man die Schuld fuer das eigene Totalversagen schieben kann.

Nochmal: Diese Militaerdiktatur ist durch nix zu beseitigen , schon garnicht durch das scheindemokratische Parlament.Dafuer sorgen die ungewaehlten Machthaber.

Das ganze Affentheater wird aufgefuehrt weil weder Prawit noch Prayuth einen halbwegs geordneten Rueckzug veranstalten koennen.

Was zaehlt die Glaubwuerdigkeit in einem Land der Luegner und Maerchenerzaehler?

Vielleicht doch etwas! Die Hoffnung stirbt zuletz!

berndgrimm
Gast
berndgrimm
12. Februar 2022 8:15 am
Reply to  STIN

STIN weiss sehr genau dass ein neuer PM nur mit den Stimmen des Militaersenats gewaehlt werden kann.

Da spielt die verlorene Mehrheit im Parlament ueberhaupt keine Rolle.

Im Gegenteil, Prayuth oder sein Nachfolger koennte behaupten die oppositionelle Mehrheit im Parlament wuerde ihre "Reformen" verhindern.

Also eine typische Fantasia wie ich sie bisher nur aus Arabien kannte.Da passt Saudi Arabien als neuer "Freund"!

Nochmal: Prayuth ist seit mindestens 5 Jahren amtsmuede weil er garnix auf die Reihe bringt ausser Propagandasiegen!

Es gibt aber ums verrecken keinen Nachfolger fuer ihn den man der Oeffentlichkeit praesentieren koennte.

Prawit wuerde natuerlich gerne aber er kennt seine Unbeliebtheit.

Natuerlich bekommt man das thailaendische Militaer nicht schnell von der Macht aber es genuegt ein Anfang.

Entscheidend sind die Konglomerate. Ohne Erfolge der Wirtschaft waere diese Militaerdiktatur schon lange weg vom Fenster.

Es muss einen Zivilisten geben der die Konglomerate davon ueberzeugen kann dass das Militaer fuer Zukunftsgeschaefte eher kontraproduktiv ist.

Die heutige Militaerdiktatur wird sicherlich auch von China bevorzugt. Man will keinen demokratischen Rechtsstaat in TH.

Der Westen macht mit weil man an das Maerchen glaubt man koenne TH von China loseisen. Fatale Fehleinschaetzung.

Die Japaner haben die Lage richtig erkannt und ziehen sich aus TH zurueck.