Bangkok: Armutrisiko steigt während der Corona-Pandemie in mehreren Provinzen

In Thailand nimmt das Armutsrisiko vieler Menschen zu. Das geht aus einem aktuellen Armutsindex hervor, der zum Ergebnis hat, dass die Zahl der Thailänder, die 2022 in Armut leben, auf 1.025.782 Menschen gestiegen ist, ein Anstieg von 42.466 Personen seit 2019, so das Ergebnis der Studie der Thai People Map and Analytics Platform (TPMAP).

Offiziell als arm gelten Personen, die Anspruch auf die Sozialhilfekarte der Regierung haben und für die das staatliche Unterstützungsprogramm registriert sind.

TPMAP erklärte, Grundlage der Studie seien Daten von 36,1 Millionen Menschen, die beim Community Development Department registriert sind. Die Daten ergaben, dass 3,4 Millionen Menschen gemäß dem Multidimensionalen Armutsindex (MPI) als arm eingestuft werden.

Anschließend wurde diese Gruppe mit denjenigen verglichen, die für das staatliche Sozialhilfeprogramm registriert sind, und man kam schließlich auf 1.025.782 Personen, die offiziel als „gezielt arm“ eingestuft werden.

Der MPI hat fünf Schlüsselindikatoren als Basis, um das Ausmaß der Armut zu messen: Gesundheit, Lebensbedingungen, Bildung, Einkommen und Zugang zu staatlichen Dienstleistungen.

Laut der TPMAP ist in den nachfolgenden 10 Provinzen die Zahl der in Armut lebenden Provinzen am höchsten:

1. Chiang Mai: 52.928 arme Menschen, das sind 5,36 Prozent der Bevölkerung der Provinz

2. Buriram: 45.356,oder 4,41 Prozent

3. Chiang Rai: 42.140 oder 5,42 Prozent

4. Nakhon Si Thammarat: 36.941 oder 4,3 Prozent

5. Udon Thani: 36.931 oder 3,7 Prozent

6. Nan: 35.949 oder 10,97 Prozent

7. Phetchabun: 35.548 oder 5 Prozent

8. Nakhon Ratchasima: 32.144 oder 1,87 Prozent

9. Chaiyaphum: 29.845 oder 3,64 Prozent

10. Si Sa Ket: 28.892 oder 3,08 Prozent

Die Provinzen mit der geringsten Anzahl an armen Menschen sind:

1. Trat: 706 arme Menschen oder 0,58 Prozent der Bevölkerung der Provinz

2. Samut Songkhram: 920 oder 0,75 Prozent

3. Nakhon Pathom: 1.493 oder 0,3 Prozent

4. Nakhon Nayok: 2.110 oder 1,29 Prozent

5. Uthai Thani: 2.217 oder 1,04 Prozent

6. Ranong: 2.427 oder 2,07 Prozent

7. Amnat Charoen: 2.473, oder 1,03 Prozent

8. Chonburi: 2.706 oder 0,51 Prozent

9. Singburi: 2.711 oder 2,02 Prozent

10. Rayong: 2.833 oder 0,78 Prozent

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berndgrimm
Gast
berndgrimm
21. Februar 2022 9:11 am

Die Provinz mit den angeblich wenigsten Armen (0,51%) naemlich Chonburi hat Alles was in TH Reich machen kann: Industrie,Tourismus,Bodenschaetze,Prostitution und Gluecksspiel.

Wir wohnen seit 11 Jahren in der mutmasslich reichsten Gemeinde Thailands.Wir haben Strassen wie sie in Neuseeland oder Daenemark nicht schoener sein koennen.

Hier gab es bisher keine Bettler. Weder auf den Frischmaerkten noch an Bus Stationen oder Fussgaengerbruecken. Jetzt haben wir wieder welche.Wohl ein Zeichen fuer die hervorragende Wirtschaftsreformarbeit dieser Militaerdiktatur.