Prachinburi: Lenzing investiert 400 Millionen EUR in ein Faser-Werk in Thailand

Nachhaltige Mode geht nur mit nachhaltig produzierten Fasern. Lenzing will auf diesem Markt weiter wachsen und konnte jetzt trotz Corona-Pandemie ihr neues Werk in Thailand eröffnen. Es beherbergt die weltweit größte Lyocell-Produktionsanlage.

Lenzing ist weltweit führend in der Herstellung von holzbasierten Spezialfasern. Weil die biologisch abbaubaren Fasern in der Textilbranche immer stärker nachgefragt werden, hat Lenzing seine Produktionskapazitäten erhöht.

Dazu trägt das neue Werk in Prachinburi, 150 Kilometer von der thailändischen Hauptstadt Bangkok entfernt, bei. Die Produktionsanlage kann 100.000 Tonnen Lyocellfasern pro Jahr liefern. Sie sei ein Meilenstein auf dem Weg in eine CO2-freie Zukunft, heißt es bei Lenzing.

Lenzing ist weltweit führend in der Herstellung von holzbasierten Spezialfasern. Weil die biologisch abbaubaren Fasern in der Textilbranche immer stärker nachgefragt werden, hat Lenzing seine Produktionskapazitäten erhöht.

Dazu trägt das neue Werk in Prachinburi, 150 Kilometer von der thailändischen Hauptstadt Bangkok entfernt, bei. Die Produktionsanlage kann 100.000 Tonnen Lyocellfasern pro Jahr liefern. Sie sei ein Meilenstein auf dem Weg in eine CO2-freie Zukunft, heißt es bei Lenzing.

400 Millionen Euro investiert

Beim Unternehmen zeigt man sich stolz, dass man trotz der Herausforderungen durch die Pandemie das Projekt im vorgesehenen Zeitrahmen durchziehen konnte. Die Bauzeit betrug zweieinhalb Jahre. Auch bei den Baukosten sei man im Plan geblieben. 400 Millionen habe die neue Produktionsanlage gekostet. Sie wird Fasern der Marke TENCEL herstellen. Die Anlage konnte den Betrieb bereits aufnehmen. Sie ist die größte ihrer Art. 300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt Lenzing am thailändischen Standort.

Umweltbelastung durch „Fast Fashion“

Lenzing sieht in den nachhaltig produzierten Fasern enormes Wachstumspotential, vor allem am asiatischen Markt. Die Textil- und Vliesstoffindustrie seien längst auf der Suche, nach grüneren Alternativen. Die Modeindustrie belaste die Umwelt mit ihrem Geschäftsmodell der „Fast Fashion“ und dem steigenden Verbrauch fossiler Rohstoffe bei der Textilproduktion in einem besonders extremen Ausmaß, so Lenzing.

Die Lyocellfaser wird unter anderem für die Herstellung von Jeans, Blusen, Sport-Funktionskleidung, Unterwäsche und Bettartikel sowie für Hygiene- und Kosmetikartikel wie Wischtücher oder Gesichtsmasken, aber auch für Teebeutel, Fruchtnetze oder Einwegbekleidung im OP-Bereich verwendet. Die Unternehmensgruppe will in dem Segment der biologisch abbaubaren Fasern weiter wachsen. Der Standort in Thailand biete auch noch Platz für weitere Produktionslinien.
red, ooe.ORF.at

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Siamfan
Gast
Siamfan
4. März 2022 3:10 pm

Die webseite ist wieder nicht erreichbar. 

Sie machen es sich wiedr sehr einfach. 

Siehe Bild unten. So sieht die Fußgängerampel am zebrastreifen aus,  wo die 29jährige Augenärztin durch Sebstverschulden ums Lebe kam!