Bangkok: PayPal wird weiterhin seine Dienste in Thailand anbieten

PayPal hat bei den lokalen Regulierungsbehörden eine Aufschub erwirkt und der Presse am Sonntag bestätigt, dass für bestehende Kunden bis zum Jahresende alles wie gewohnt ablaufen wird.

PayPal ist bemüht, alle lokalen Vorschriften zu erfüllen und den Online-Bezahldienst bis zum Jahresende an die Tochtergesellschaft PayPal Thailand zu übertragen. Zuvor hatte das Unternehmen angekündigt, dass es den Service in Thailand ab dem 7. März 2022 aussetzen muss, während die Konten von Freiberuflern, Kleinunternehmern und Gelegenheits-Online-Verkäufern nur noch eingeschränkt funktionieren würden.

„Mit Unterstützung der thailändischen Behörden konnten wir die bestehenden PayPal-Konten für Verbraucher und Freiberufler sowie Gelegenheitsverkäufer aufrechterhalten und die Kontobeschränkungen, die am 7. März 2022 in Kraft treten sollten, aufheben“, teilte das Unternehmen der Presse mit.

„Diese erweiterte Funktionalität bleibt in Kraft, während wir weiter an der Aktualisierung unserer Produkte und Prozesse arbeiten“, fügte das Unternehmen hinzu.

Die zuvor angekündigten Einschränkungen hätten für Tausende kleinerer Online-Händler ein großes Problem dargestellt, die Kunden außerhalb Thailands bedienen. Es wurde befürchtet, dass sie sich als juristische Personen neu registrieren lassen müssten, um den internationalen Geldtransfer-Service von PayPal nutzen zu können.

Da dies nun nicht mehr der Fall ist, können sie ihre bestehenden Konten mit voller Funktionalität weiter nutzen, während PayPal mit der thailändischen Zentralbank die Einzelheiten der Einhaltung der Vorschriften ausarbeiten wird, so das Unternehmen. Es betonte jedoch, dass es bis auf Weiteres keine neuen Konten annehmen darf.

Bestehende Kunden werden in Kürze auf der FAQ-Seite des Unternehmen über alle Änderungen informiert werden, kündigte PayPal an.

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Siamfan
Gast
Siamfan
12. März 2022 11:08 am

Und ab wann werden die Gebührensätze bekannt gegeben?!  

Oder wartet man da,  bis es ken Bargeld mehr gibt? 

DAS wäre wieder ein richtiger "STINk"!?

555555

Siamfan
Gast
Siamfan
13. März 2022 11:54 am
Reply to  STIN

Dummquatsch! Sie wiederholen sich. 

Sie gehen mit keinem Wort auf meine Feststellung ein!! 

Natürlich kostet Bargeld den Staat (=Bürger) etwas. 

Aber hier wird etwas ohne Bürgerbeteiligung an den Rand eines Abgrundes gefahren,  wo es dann kein zurück mehr gibt!!! 

Es ost der Hammer,  wer heute weltweit eteas "zu sagen hat"!

 

Hier muß eine Bürgerbeteiligung,  mit umfangreicher Information,  auch zu Alternativen,  durchgeführt werden. 

Ich denke,  es wird eine Mehrheit für "auch Bargeld" und gegen die Geschäftemacher im bargeldlosen Bereich geben. 

Noch haben wir Demokratie und keine Bankendiktatur gestützt auf Lügen-und Angstmacher-Propaganda.