Bangkok: Milliardärs-Sohn verursacht Unfall mit Ausländer – Polizei ermittelt

In Bangkok entwickelt sich ein Fall mit dem Potenzial, ähnliche Elemente wie die von Red Bull Erben Vorayuth „Boss“ Yoovidhya zu enthalten.

Letzte Nacht (11. März) eilten Polizeihauptmann Thamnong Montha von der Samrae Polizei, Mediziner des Chulalongkorn Krankenhauses und die freiwilligen Helfer der Ruam Kantanyu Stiftung zur Somdej Prachao Taksin Brücke, wo ein Porsche mit einem Ausländer auf einem Motorrad kollidierte.

Die Yamaha Fino war 150 Meter von dem Porsche Taycan S entfernt. Schwer verletzt mit Kopfverletzungen und ins Taksin Krankenhaus gebracht wurde ein Mann namens Ahmad Wasim, 42 Jahre alt. Seine Nationalität sei nicht bekannt, da sein Personalausweis unklar sei, berichtete Thai Rath.

Der auf der linken Seite an der Abfahrt nach Thonburi geparkte Porsche wies einen Schaden an der Front auf, der darauf hindeutet, dass er mit dem Fahrer des Motorrads kollidiert war. Die Windschutzscheibe wurde bei dem Aufprall eingeschlagen.

Der Fahrer war der 29 Jahre alte Pornmet Songmetta oder Pae, der dritte Sohn von General Wirachai Songmetta, dem ehemaligen stellvertretenden Kommandanten der Royal Thai Police (RTP), und seiner Frau Jaritha.

Pae erlitt eine Kopfverletzung, nachdem er mit dem Lenkrad kollidierte. Der Airbag funktionierte angeblich nicht, berichtet die lokale Presse Thai Rath.

Er wird wegen einer Gehirnverletzung im Suksawat Krankenhaus behandelt.

Pae ist eine Führungskraft von Absolute Clean Energy, einem Unternehmen für erneuerbare Energien.

Kapitän Thamnong sagte, was passiert sei, sei bisher noch unklar. Er hat bei beiden Verletzten einen Alkoholtest angeordnet.

Er wird die Videoüberwachung studieren und die Männer interviewen, wenn sie sich wieder erholt haben, sagte er weiter.

Gen Wirachai wurde letztes Jahr in der Forbes Liste als 36. reichste Person in Thailand genannt.

Sein Wert wurde auf 940 Millionen US-Dollar oder fast 30 Milliarden thailändische Baht geschätzt.

Im Januar hatte er Schwierigkeiten mit dem Verwaltungsgericht und wurde aus der Truppe entlassen.

Der Fall erinnert an den berüchtigten Red Bull Boss Fall aus dem Jahr 2012, in dem der Erbe des Red Bull Vermögens mit einem Polizisten in der Sukhumvit Road in Bangkok zusammenstieß und ihn dabei tötete.

Boss bleibt weiter ein Flüchtling im Ausland und die Gerechtigkeit hat sich in dem Fall nie durchgesetzt. / Bangkok Post

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berndgrimm
Gast
berndgrimm
14. März 2022 10:25 am

Red Bull Todesfahrer nur andersrum.Diesmal ist es ein Joe Ferrari der von seinem max.150.000THB Monatssalaer eine Milliarde THB sparen konnte und seinem 3. Sohn einen Porsche Taycan (Preis in TH ab 7 Mio THB ) schenken konnte.

Aber genau wie beim beim Redbull Strassenmoerder prueft die "Polizei" erstmal ihre maximalen Verdienstmoeglichkeiten um dann zu entscheiden welches Maerchen man auffuehrt.

Bemerkenswert ist es dass man schon ueber 24 Stunden nach der Tat ueberlegt  bei dem mutmasslichen Strassenmoerder einen Alkoholtest durchzufuehren.

Der Blutalkoholspiegel sinkt pro Stunde durchschnitllich um o,1 Promille.Das heisst der Porsche Strassenmoerder muesste schon nahe an einer Alkoholvergiftung (ueber 2,5Promille) gewesen sein damit ueberhaupt noch Restalkohol nachgewiesen werden koennte.

Was die Polizei Spende noch teurer werden laesst ist die ueberraschend bekanntgewordene Tatsache (?) dass der  Strassenmoerder wegen "Schwierigkeiten"(?) mit dem Verwaltungsgericht aus dem Polizeidienst entlassen wurde.

Welche "Schwierigkeiten" dies wohl nur gewesen sein moegen?

Waren bestimmt auch teuer!