Korat: 19-jähriger Studienanfänger an einer Universität starb während eines brutalen Schikanierungsrituals

Ein 19-jähriger Studienanfänger an einer Universität starb während eines brutalen Schikanierungsrituals durch sechs ältere männliche Studenten in einem Reisfeld außerhalb des Universitätscampus in dieser nordöstlichen Provinz.

Die Details wurden auf der Facebook Seite „ANTI SOTUS“ zusammen mit einem Foto des Opfers, dem 19-jährigen Padyos Chonpakdi, einem Studenten im ersten Jahr an der Rajamangala University of Technology Isan, veröffentlicht.

Auf dem Plakat stand, dass ältere Schüler Padyos zu einem Reisfeld in der Nähe von Ban Nong Rawiang in der Gemeinde Nong Rawiang im Bezirk Muang mitnahmen, wo sie sagten, dass sie Fußball spielen würden.

Padyos Chonpakdi, ein Student im ersten Jahr an der Rajamangala University of
Technology Isan, starb an den Schlägen, die ihm am Sonntag während eines
Schikanierungsrituals zugefügt wurden. (Foto geliefert)

Die Versammlung im Reisfeld entpuppte sich als ein schikanöses Ritual. Padyos wurde gezwungen, Alkohol zu trinken, und dann von den älteren Schülern geschlagen, bis er bewusstlos wurde.

Als Versuche, ihn wiederzubeleben, einschließlich CPR, erfolglos blieben, wurde er in das etwa 20 Kilometer entfernte Fort Suranaree Hospital gebracht. Padyos starb auf dem Weg ins Krankenhaus.

Das Plakat nannte weder das Datum noch die Uhrzeit.

Padyos Vater, Ekachai Chonpakdi, 55, kehrte am Sonntag von Nakhon Si Thammarat nach Nakhon Ratchasima zurück, nachdem er vom Tod seines Sohnes erfahren hatte.

Im Fort Suranaree Hospital traf er die sechs älteren Studenten, die sich zu seinen Füßen niederwarfen und ihre Schuld zugaben.

In einem Telefoninterview sagte Herr Ekachai, er werde am Dienstag ins Krankenhaus zurückkehren, um die Leiche seines Sohnes von dort zur Autopsie nach Bangkok zu bringen.

Eine erste Untersuchung im Fort Suranaree Hospital ergab, dass Padyos Covid-19 hatte, aber die Infektion war mild.

Herr Ekachai sagte, er sei von Universitätsverwaltern kontaktiert worden, die sagten, weil das Schikanieren außerhalb der Universität stattfand, sei es außerhalb ihrer Aufsicht. Sie sagten jedoch, die Universität würde eine volle Entschädigung anbieten, um ihre Verantwortung zu zeigen.

Die Verwaltungsbeamten sagten ihm, sie würden die sechs älteren Schüler und ihre Eltern untersuchen. Die Studenten würden wegen schwerwiegenden Fehlverhaltens gemäß der Universitätsordnung entlassen. Die Polizei würde rechtliche Schritte einleiten.

Padyos‘ Vater sagte, er werde auch rechtliche Schritte gegen die sechs älteren Schüler und alle anderen einleiten, die möglicherweise daran beteiligt waren.

Ein Ermittler der Polizei sagte heute am Dienstag (15. März), dass die Schikane am Sonntag, dem 13. März, gegen 23 Uhr stattfand. Ungefähr 60 Studenten im ersten und zweiten Jahr waren anwesend, die von den sechs älteren Studenten, die sie organisierten, eingeladen wurden. / Bangkok Post

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berndgrimm
Gast
berndgrimm
19. März 2022 9:53 am

Bringt STIN sowas als Beweis fuer die angebliche Gewaltbereitschaft der demonstrierenden Studenten?

Leider passiert soetwas nicht nur in gesellschaftlich total verkommenen Laendern wie Thailand.

Verdammenswert ist nicht nur die Tat sondern vielmehr der Umgang der "Polizei" mit diesem Fall. Zunaechst sondierte man einmal welche Familien darin verstrickt sind wieviel man selber dabei kassieren kann.

Ob jemand und wer dafuer zur Anklage kommt haengt davon ab welche Stellung er in der thailaendischen Feudalgesellschaft hat und was er den Ermittlern zu bieten hat.

Die Tat selber und der Tathergang ist dabei vollkommen unerheblich.Es gibt ja sowieso widerspruechliche Aussagen.