Koh Samui: Touristen ignorieren Warnung mit roter Flagge – einer ertrank, vier wurden gerettet

Vier thailändis­che Touris­ten ignori­erten am Mittwoch eine War­nung mit rot­er Flagge am Strand und gin­gen am Mittwoch trotz­dem bei starkem Wellen­gang am Chawaeng Beach von Koh Samui in der südlichen Prov­inz Surat Thani schwim­men. Eine Per­son ertrank, aber vier weit­ere über­lebten. Mitar­beit­er eines Jet-Ski-Ver­leihs am Strand berichteten, dass kurz vor einem Vor­fall mit thailändis­chen Touris­ten auch ein Aus­län­der gerettet wurde.

Gestern sagte der Bürg­er­meis­ter von Koh Samui, Chayapon Intha­ra­su­pa, er habe einen Bericht über vier thailändis­che Touris­ten erhal­ten, die am Strand von Chawaeng ertrinken wür­den. Dem Ret­tung­steam und lokalen Jet-Ski-Fahrern gelang es, sie alle an Land zu brin­gen.

Drei Frauen und ein Mann wur­den in ein Kranken­haus gebracht. Bericht­en zufolge waren alle Frauen in gutem Zus­tand, aber der Mann, Jakka­pan Boon­chanya, war in einem kri­tis­chen Zus­tand und kon­nte es nicht schaffen.

Die Nachricht kommt, nach­dem die thailändis­che Mete­o­rol­o­gis­che Abteilung diese Woche am Dien­stag eine 24-Stun­den-Sturmwet­ter­war­nung für Phuket, Kra­bi, Trang, Sat­un und Phang Ng her­aus­gegeben hat, während eine große Sturm­front von der Andama­nensee here­in­we­hte.

Windgeschwindigkeit­en von 15 bis 30 Stun­denkilo­me­tern und stark­er bis sehr stark­er Regen wur­den für etwa 70 Prozent des Küstenge­bi­ets sowie Gewit­ter mit 2 Meter hohen Wellen vorherge­sagt. An den Strän­den in der gesamten Region wur­den rote Flaggen ange­bracht, und den Besitzern kleiner­er Schiffe wurde ger­at­en, ihre Schiffe an Land zu ziehen.

Die Fam­i­lien­mit­glieder der Touris­ten teil­ten mit, dass die Gruppe weit vom Strand ent­fer­nt geschwom­men und von ein­er starken Welle getrof­fen wor­den sei. Sie ver­sucht­en zurück zum Ufer zu schwim­men, kon­nten es aber nicht. Also schrien sie und bat­en die Jet-Ski-Fahrer in der Nähe um Hil­fe, und die Jet-Ski-Fahrer fuhren mit einem Boot hin­aus, um sie wieder an Land zu bringen.

Die Mitar­beit­er eines Jet-Ski-Ver­leihs in der Nähe teil­ten den thailändis­chen Medi­en mit, dass viele Touris­ten, sowohl Thailän­der als auch Aus­län­der, am Strand auf­grund des starken Windes und der Wellen sowie des tiefen Wassers in der Nähe des Stran­des ertrunk­en waren. Er sagte, es gebe oft War­nun­gen mit roten Flaggen, aber viele Touris­ten wür­den sie ignorieren.

Zusät­zlich zu dem Vor­fall mit den thailändis­chen Grup­pen gab es früher am Tag eine weit­ere Ret­tung. Das Opfer war ein Aus­län­der, aber er hat­te das Glück, von einem Jet-Ski-Fahrer in der Nähe gerettet zu wer­den. Er sagte, er habe Touris­ten davor gewarnt, schwim­men zu gehen, aber viele hät­ten sich bei ihm beschw­ert und darauf bestanden, dass ihre Schwimm­fähigkeit­en gut genug seien.

Inzwis­chen hat auch der Bürg­er­meis­ter von Koh Samui alle Touris­ten gewarnt, rote Flaggen und andere War­nun­gen zu ignori­eren. Er forderte auch Ein­heimis­che und Ladenbe­sitzer am Strand auf, sich um Touris­ten zu küm­mern, um zu ver­hin­dern, dass sich ähn­liche Sit­u­a­tio­nen in Zukun­ft wiederholen. / Daily News

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