New York: US-Behörden nahmen 3 Thailänder und einen Japaner fest, wegen Waffen- und Drogenhandel

Die US-Behör­den gaben gestern bekan­nt, dass sie am 4. und 5. April in New York City drei thailändis­che Män­ner und einen japanis­chen Yakuza-Anführer der organ­isierten Krim­i­nal­ität festgenom­men haben. Die Män­ner wer­den beschuldigt, mit Hero­in und Metham­phet­a­min gehan­delt und ver­sucht zu haben, Boden-Luft-Raketen für Rebel­len­grup­pen in Myan­mar und Sri Lan­ka zu erwerben.

Takeshi Ebiza­wa, Som­pak Rak­sara­nee, Som­phop Sigsiri und Suk­san Chu­lanan wur­den nach Angaben des US-Jus­tizmin­is­teri­ums wegen Dro­gen- und Waf­fen­han­dels sowie Geld­wäsche festgenom­men. Die Män­ner wer­den seit 2019 von Agen­ten der US Drug Enforce­ment Admin­is­tra­tion in Thai­land unter­sucht, da sie ver­sucht­en, einem verdeck­ten Ermit­tler große Men­gen Hero­in und Metham­phet­a­min von Myan­mars Rebel­len­gruppe Unit­ed Wa State Army (UWSA) zu verkaufen.

Der japanis­che Yakuza-Führer Takeshi Ebiza­wa plante, automa­tis­che Waf­fen, Raketen, Maschi­nengewehre und Boden-Luft-Raketen zu kaufen und sie an ver­schiedene Rebel­len­grup­pen zu liefern. Ebiza­wa plante, Waf­fen an die UWSA und die Karen Nation­al Union sowie die Shan State Army zu liefern, bei denen es sich um Stre­itkräfte eth­nis­ch­er Min­der­heit­en han­delt, die sich den Regierungstrup­pen Myan­mars wider­set­zen. Er plante auch, Waf­fen an Sri Lankas mil­i­tante Organ­i­sa­tion Lib­er­a­tion Tigers of Tamil Eelam zu liefern. Die drei thailändis­chen Män­ner waren seine Mitver­schwör­er bei der Operation.

Im Feb­ru­ar zeigten ein verdeck­ter DEA-Agent und zwei dänis­che verdeck­te Polizis­ten Ebiza­wa und einem Mitar­beit­er in Kopen­hagen eine Vielzahl von US-Mil­itär­waf­fen, darunter Maschi­nengewehre und Panz­er­ab­wehrraketen. Der Yakuza-Anführer schloss mit den Under­cov­er-Offizieren Verträge über den Kauf von schw­eren Waf­fen ab, die für Rebel­len­grup­pen in Ostasien bes­timmt waren. Ebiza­wa machte auch Geschäfte, um große Men­gen an Dro­gen zu kaufen, die er in New York City verkaufen wollte.

Das US-Jus­tizmin­is­teri­um sagt, Ebiza­wa sei ​„ein Anführer des Yakuza-Syn­dikats für transna­tionale organ­isierte Krim­i­nal­ität“. Yakuza ist der Name der inter­na­tionalen japanis­chen Mafia.

Ebiza­wa sagte den Under­cov­er-Agen­ten, dass Suk­san, ein thailändisch-amerikanis­ch­er Dop­pel­staats­bürg­er, ein Gen­er­al der thailändis­chen Luft­waffe und der gebür­tige Thailän­der Som­pak ein pen­sion­iert­er thailändis­ch­er Mil­itärof­fizier sei. Wie die vier Män­ner in die USA gelangten, ist unklar. / Matichon

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