Bangkok: Diesel wird für eine Woche bei 32 Baht eingefroren

Der Vorstand des Oil Fuel Fund hat am Montag (23. Mai) beschlossen, den Einzelhandelspreis für Standard Diesel für eine weitere Woche auf 32 Baht pro Liter zu begrenzen.

Vorstandsdirektor Wisak Watanasap sagte, es würde zum Schutz der Verbraucher beitragen. Der globale Dieselpreis sei mit 138 US-Dollar pro Barrel nicht zu hoch, und das Oil Fuel Fund Office könne seine Liquidität immer noch verwalten, sagte er.

Hohe globale Preise veranlassten den Vorstand zuvor, seine Dieselpreisobergrenze am 1. Mai von 30 Baht auf 32 Baht pro Liter anzuheben. Der Vorstand beabsichtigt, den Dieselpreis und seine Preisobergrenze wöchentlich zu überprüfen.

Die Regierung senkte die Verbrauchssteuer auf Diesel vom 21. Mai bis zum 20. Juli um fünf Baht pro Liter, aber der lokale Pumpenpreis sank nicht, weil die Regierung das eingesparte Geld verwenden wollte, um dem Ölfonds zu ermöglichen, seine Dieselsubvention zu verlängern und die Erhöhung bei 32 Baht so lange wie möglich zu begrenzen.

Die Dieselsubvention des Kraftstofffonds sank von 9,55 Baht pro Liter vor einer Woche auf 5,37 Baht pro Liter. Das Büro plant, nächsten Monat einen Kredit in Höhe von 20 Milliarden Baht aufzunehmen. Die staatliche Sparkasse und die Krungthai Bank sind die geplanten Kreditgeber. Der Ölfonds hat noch 14 Milliarden Baht in bar.

Der Diesel wurde am Montag im Großraum Bangkok für 31,94 Baht pro Liter verkauft, während der realistische Preis 38 Baht pro Liter betrug, sagte Herr Wisak.

Der Ölfonds war 76,29 Milliarden Baht im Minus, gegenüber 66,86 Milliarden Baht letzte Woche, was auf einen Verlust von 41,42 Milliarden Baht aus Ölsubventionen und 34,87 Milliarden Baht aus seiner Kochgassubvention zurückzuführen ist, sagte Herr Wisak.

Er sagte, dass die globalen Ölpreise normalerweise nach dem nördlichen Winter zurückgingen, aber wegen des Krieges zwischen Russland und der Ukraine immer noch steigen würden.

Auf Premium Diesel gibt es keine Subvention, sagte er weiter. / Bangkok Post

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berndgrimm
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berndgrimm
26. Mai 2022 2:47 pm

Der gleiche Bloedsinn wie in D. Benzinpreissubventionierung!

Der Oelpreis war in den letzten Jahren nur wegen eines Ueberangebotes so billig.

Man muss auch nach dem Ukraine Krieg mit dauerhaft teuren Preisen rechnen.

Auch die Elektrizitaet wird mehr kosten und aus erneuerbaren Energien noch mehr.

Man sollte nur den OePNV und wirkliche Pendler die auf ihre Autopendelei angewiesen sind subventionieren.

In TH waeren dies z.B. die Songtheaw die mehrheitlich noch mit Diesel fahren und z.B. Kleinverdiener die mit dem Motosai zur Arbeit fahren.

Eine Subvention der Benzin/Diesel Preise hilft hauptsaechlich den Gross – SUV Fahrern.

berndgrimm
Gast
berndgrimm
27. Mai 2022 3:17 pm
Reply to  STIN

Es ist eben weder fuer D noch fuer TH gut.Jedenfalls langfristig.

Der Benzinpreis in D muesste schon lange ueber 2,50 Euro sein.

Er war nur deshalb aussergewoehnlich billig weil es ein Oel Ueberangebot gab.Derzeit gibt es eine Gegenbewegung durch Spekulanten.Hilft nur Putin und den Oelscheichs weil die jetzt fuer das gleiche Geld weniger Oel verkaufen muessen.

Es ist fuer mich auch nicht nachvollziehbar warum man den Steueranteil am Oelpreis fuer gefaehrlicher haelt als wenn die OPEC und Russland die Oelpreise erhoehen um damit in der Ukraine,im Jemen, im Sudan  und in Somalia Krieg gegen die Bevoelkerung zu fuehren.

Das Auto scheint mir ueberhaupt ein irrationales Besitztum fuer die meisten Maenner zu sein.Wichtiger jedenfalls als Familie,Freund(in) oder  die Umwelt.

Wenn die Leute alle Autokosten ehrlich zusammenrechnen wuerden , wuessten sie dass sie selbst mit dem Taxi billiger fahren wuerden.Ueber 60% aller PKW Fahrten sind unnoetig und ueber 30% aller LKW Fahrten.Soweit zur Logistik.

Ich habe diesmal zum ersten Mal in D keinen Leihwagen weil ich keinen brauche. Meine Vermieterin nimmt mich mit zum Einkaufen oder auf Behoerden. Meine LUX Freundin nimmt mich mit wenn wir Laufen und anschliessend Essen gehen.

Ausserdem haben wir auf der deutschen Seite zum ersten Mal regelmaessigen Busverkehr.Selbst bei uns auf dem Dorf faehrt alle 2 Stunden ein Bus zur Verbandsgemeinde und man ist innerhalb 30 Minuten in Trier oder innerhalb 60 Minuten in LUX Stadt.

Trotzdem bin ich gegen das 9Euro Ticket weil es kontraproduktiv ist.Der Spass kostet den Steuerzahler glatt 3 Mrd. Euro und hinterher faehrt keiner mehr weil die Monatskarten zu teuer sind.

Besser sollte man es so machen wie in LUX.Dort kostete frueher die Monatskarte 60Euro und fuer Rentner und Schueler die ganze Jahreskarte.Fuer Sozialhilfeemfaenger garnix.

Heute ist in LUX der OePNV kostenlos weil die Buchhaltung und Kontrolle der Fahrscheine teurer waere.

Dort macht man auch ein gutes Angebot: In der Stadt max 200m zur naechsten Haltestelle und auf dem Lande max 400m und Taktverkehr alle 10/20/30 Minuten.Ich habe diese schon benutzt als ich vor 16 Jahren noch in LUX lebte und mein Auto in der Garage liess.

Hier in D bin ich meist allein im Bus, ausser wenn Schulschluss ist. Das heisst wenn ich naechstes Jahr wiederkomme wird es den OePNV nicht mehr geben weil zu defizitaer.Die Autofahrer beschweren sich weil die vielen leeren Busse die Strassen voll machen.

Was den Komfort angeht: Man sitzt in den grossen Bussen viel besser als in den meisten PKW oder selbst SUV.Und das Ein- und Aussteigen ist viel bequemer.Und voll sind sie nur in den Schulzeiten.