Mae Sot: Thailand plant erstes Casino an der Grenze zu Burma

Der Bezirk Mae Sot in Tak ist „fast bereit“, einen Unterhaltungskomplex entlang der Grenze zu Burma zu beherbergen, der laut einem Komitee des Repräsentantenhauses mit einem ähnlichen Komplex konkurrieren wird, der in Myawaddy auf der Seite Burmas eröffnet wurde.

Thepthai Senapong, ein ehemaliger demokratischer Abgeordneter von Nakhon Si Thammarat – in seiner Eigenschaft als Mitglied eines Komitees, das die Machbarkeit der Eröffnung eines solchen Komplexes untersucht – sagte, der Bezirk sei bereit, den Komplex zu eröffnen, der ein Casino beinhalten soll.

Staatliche Stellen berichteten dem Komitee, als Mitglieder den Bezirk zu einem Forum besuchten, das dazu diente, die Meinungen der Einheimischen zu dem Komplex einzuschätzen.


Eine Luftaufnahme der zweiten thailändisch-myanmarischen Freundschaftsbrücke
über den Moei-Fluss zwischen dem Distrikt Mae Sot in der thailändischen Provinz
Tak und der Stadt Myawaddy in Burma. (Foto: Verkehrsministerium)

An dem Forum nahmen jedoch nur lokale Regierungsbehörden und lokale Führungskräfte teil, die direkt in das Projekt einbezogen werden, wenn es genehmigt wird.

Boonlue Prasertsopar, ein Abgeordneter der Bhumjaithai Partei für Ratchaburi in seiner Eigenschaft als stellvertretender Vorsitzender des Ausschusses, sagte, das Forum am Samstag sei ausschließlich für Regierungsorganisationen gedacht, da es nur eine vorläufige Anhörung sei.

Die Machbarkeitsstudie sei noch im Gange, sagte er.

Das Projekt, das in erster Linie darauf abzielt, illegales Glücksspiel einzudämmen, ist auch Teil der Bemühungen der Regierung, einen Wirtschaftskorridor entlang der Grenze zu entwickeln, sagte Herr Boonlue.

An diesem Punkt sei die Infrastruktur von Mae Sot perfekt für das Projekt, wenn man bedenkt, dass die Gütertransport- und Einwanderungskontrollpunkte des Bezirks erst kürzlich modernisiert wurden, sowie die Verkehrsinfrastruktur des Gebiets, wie eine neu gebaute vierspurige Straße, die die Grenze mit dem Bezirk Muang verbindet, sagte Herr Thepthai.

Der Flughafen Mae Sot wurde ebenfalls ausgebaut, um internationale Besucher empfangen zu können, sagte er weiter.

Einige Hindernisse müssten jedoch noch ausgeräumt werden, sagte er.

Da das meiste Land im Bezirk Mae Sot dem Staat gehört, gibt es für Investoren wenig Anreiz zu investieren, da sie das Land nicht besitzen können.

Darüber hinaus ist das meiste Land in der Gegend teuer, was die Kosten des Projekts in die Höhe treiben wird – da der Bau des Komplexes etwa 3.000 bis 5.000 Rai erfordern wird, fügte er hinzu.

Herr Thepthai sagte, einige Einwohner von Mae Sot hätten den Vorschlag begrüßt, da sie gesehen hätten, wie schnell der benachbarte Bezirk jenseits der Grenze gewachsen sei, nachdem Burma vor einigen Jahren chinesischen Investoren erlaubt habe, ein ähnliches Unterhaltungsviertel zu entwickeln.

Der Ausschuss wird diese Ergebnisse an das Repräsentantenhaus und die Regierung weiterleiten, sagte er.

Im vergangenen Dezember verabschiedete das Haus einen Vorschlag zur Einrichtung eines Casino-Unterhaltungskomplexes.

Ein außerordentliches Komitee wurde eingesetzt, um das Projekt zu prüfen, mit dem Ziel, Arbeitsplätze zu schaffen und ausländische Besucher anzuziehen, um zusätzliche Einnahmen für das Land zu erzielen, sagte er.

Herr Thepthai sagte, der Ausschuss habe fünf Unterausschüsse eingerichtet, um das Thema zu untersuchen. Das erste Panel befasst sich mit verwandten Gesetzen und der Erhebung von Einnahmen und Steuern. Das zweite wird potenzielle Standorte auskundschaften und die Bedingungen für die Eröffnung eines solchen Komplexes untersuchen.

Der dritte konzentriert sich auf Investitionen und das Format des Komplexes; der vierte wird sich mit dem Glücksspielgeschäft befassen; und der fünfte untersucht, wie negative Auswirkungen verhindert werden können. / Bangkok Post

 

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Schowi
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Schowi
14. Juni 2022 3:13 pm

Nur zur Info.

Zum Thema: "Wer am Ort wohnt darf nicht rein".  

Das sog. Residenzverbot (Bannmeile) wurde von Bayern, als letztes Bundesland, 1995 abgeschaft.

Ansonsten zum Thema Glücksspiel in Thailand: Gespielt wird sowieso, warum soll das Geld ( Steuern oder Spielbankabgaben ) nicht im Land (Thailand) bleiben? Es wird höchste Zeit, das Glücksspiel zu legalisieren und zu kontrollieren. Siehe Spielbank Gesetzt und Spielerschutz in Deutschland. 

 

Markus
Gast
Markus
14. Juni 2022 3:11 pm

Nur zur Info.

Zum Thema: "Wer am Ort wohnt darf nicht rein".  

Das sog. Residenzverbot (Bannmeile) wurde von Bayern, als letztes Bundesland, 1995 abgeschaft.

Ansonsten zum Thema Glücksspiel in Thailand: Gespielt wird sowieso, warum soll das Geld ( Steuern oder Spielbankabgaben ) nicht im Land (Thailand) bleiben? Es wird höchste Zeit, das Glücksspiel zu legalisieren und zu kontrollieren. Siehe Spielbank Gesetzt und Spielerschutz in Deutschland. 

 

Siamfan
Gast
Siamfan
14. Juni 2022 6:05 am

In D gibt es die sinnvolle Regelung, wer am Ort des Kasinos wohnt, darf nicht rein.

Damit soll verhindert werden, dass einer, der verloren hat, nach Hause rennt, Haus und Hof verkauft und weiter spielt.

Da es in TH kein Meldewesen gibt, wird das nicht moeglich sein!

Siehe auch Pnnktesystem, das auch daran scheiterte!

Ansonsten bin ich immer noch bei vielen Beitraegen gesperrt. Zum Beispiel:

https://www.schoenes-thailand.at/Archive/71407

https://www.schoenes-thailand.at/Archive/11848

https://www.schoenes-thailand.at/Archive/21184

https://www.schoenes-thailand.at/Archive/71944

…..

Ich bekomme dort nur die Spammeldung:

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