Pattaya: Restaurants mischen scheinbar Marihuana ins Essen – legal

In den sozialen Medi­en wird berichtet, dass eini­gen benomme­nen Aus­län­dern in Thai­lands beliebtestem Bade­ort Gan­ja in ihre Restau­rantmahlzeit­en gemis­cht wird. Das The­ma wurde sog­ar in einem Expat-Club zur Sprache gebracht, weil eine Britin kurzzeit­ig ins Kranken­haus ein­geliefert wurde, nach­dem sie ein Krabben-Omelett genossen hat­te und sich benom­men fühlte.

Es beste­ht auch die Befürch­tung, dass Aut­o­fahrer, die unwissentlich Cannabis zu sich nehmen, auf dem Heimweg einen Unfall haben oder bei Verkehrskon­trollen wegen Trunk­en­heit ver­haftet wer­den könnten.

Seit­dem Cannabis in Thai­land nicht mehr auf der Liste der Betäubungsmit­tel ste­ht, ist es Restau­rants und Cafés recht­mäßig erlaubt, es Speisen oder Getränken beizufü­gen, solange der THC-Gehalt (der psy­choak­tive Inhaltsstoff, der einen Rausch bewirkt) sehr streng begren­zt ist.

Die all­ge­meine Idee ist, eine tiefe Brühe mit Wagyu-Blät­tern aufzu­pep­pen oder einen Amer­i­cano-Kaf­fee etwas schmack­hafter zu machen.

Doch viele Neulinge sagen, sie kön­nten keinen Unter­schied fest­stellen, und einige Cannabis-Cafés haben sog­ar schon geschlossen.

Das thailändis­che Gesund­heitsmin­is­teri­um hat diese Woche Richtlin­ien für Cannabis als Lebens­mit­telzusatzstoff veröffentlicht.

Darin heißt es, dass die Betreiber von Märk­ten, Restau­rants und Verkauf­sstellen eine Liste der Gerichte, die Cannabis enthal­ten, deut­lich sicht­bar aushän­gen müssen und dass die Köche nur ein einziges Blatt für Cur­rys, Sup­pen und Getränke und zwei für gebratene Speisen ver­wen­den dürfen.

Die Ver­wen­dung der Knospen und Blüten der Pflanze, in denen THC enthal­ten ist, ist untersagt.

Thanaphat Chom­chien, der eine Klinik in Pat­taya betreibt, sagte, er habe ein paar Patien­ten gese­hen, die behaupteten, durch unfrei­willi­gen Gan­ja-Kon­sum krank gewor­den zu sein, aber er bezweifelte, dass das Prob­lem weit ver­bre­it­et sei.

“Qual­i­ta­tiv hochw­er­tiges Gras ist teuer, und die Restau­rants wer­den es nicht absichtlich ver­schwen­den, um Men­schen krank zu machen, was kon­trapro­duk­tiv ist”.

Er forderte die Betrof­fe­nen auf, sich auf der Web­site Plook­gan­ja der Lebens­mit­tel- und Arzneimit­tel­be­hörde zu beschw­eren (auch wenn sie Thai sprechen müssen, um dort weiterzukommen).

Gesund­heitsmin­is­ter Anutin Charn­vi­rakul bestand darauf, dass Cannabis nur für die medi­zinis­che Ver­wen­dung und die Her­stel­lung von Gesund­heit­spro­duk­ten legal­isiert wor­den sei, nicht aber für den Freizeitkonsum.

Dem maßge­blichen Asian Cannabis Report zufolge wird der Wert des aktuellen thailändis­chen Mark­tes bis 2024 auf 237 Mil­lio­nen US-Dol­lar geschätzt.

Wenn das öffentliche Kif­f­en in Sand­kas­ten­bere­ichen erlaubt wäre, würde sich der Wert auf fast 700 Mil­lio­nen US-Dol­lar pro Jahr verdreifachen. / Pattaya Mail

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