Saraburi: Mutter verkaufte ihre 9-jährige Tochter an Männer und filmte die sexuellen Handlungen

Die Mutter, die zugab, ihre neunjährige Tochter an Männer vermittelt und einen Videoclip der sexuellen Handlung verkauft zu haben, wurde laut der Anti-Trafficking in Persons Division (ATPD) Polizei in ihrem Haus in Saraburi festgenommen.

Die ATPD und die örtliche Polizei führten am Montagabend (11. Juli) eine Razzia in dem Haus in der Gemeinde Dong Ta Ngao im Bezirk Don Phut durch, in dem sie die 26 Jahre alte Chantra (Nachname nicht enthalten) festnahmen.

Die Polizei erhielt den Hinweis, dass die Frau im April letzten Jahres ihre kleine Tochter zu einem männlichen Kunden in Nakhon Pathom gebracht hatte, um mit ihm Sex zu haben.

Die Frau hielt die Tat auf Video fest und verkaufte den Clip später an den Mann, der auf Facebook mit ihr befreundet war.

Der Kommissar des Central Investigation Bureau, Jirapob Phuridet, sagte, Chantra habe früher ihren Lebensunterhalt als Prostituierte verdient. Sie hatte ihre Tochter „Bee“ (richtiger Name nicht bekannt) mindestens fünf Mal in Bangkok und Nakhon Pathom vermittelt.

Chantra erhielt jedes Mal 100 – 200 Baht für das Video und 2.000 – 5.000 Baht für die sexuellen Dienste der Tochter.

Polizei Generalleutnant Jirapob sagte, Chantra habe Hunderttausende Baht auf ihren Bankkonten, obwohl sie darauf bestand, dass ihre Familie arm sei. Ihr wird vorgeworfen, sexuelle Dienstleistungen vermittelt zu haben.

Die Polizei fahndet bereits nach den beteiligten Männern, hieß es.

Unterdessen hat die Move Forward Partei geschworen, ihren Stadtrat von Bangkok zu entlassen, wenn eine interne Untersuchung Gründe für die Behauptung findet, er habe im vergangenen Juli während einer Kundgebung drei minderjährige Mädchen belästigt. / Bangkok Post

 

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Siamfan
Gast
Siamfan
19. Juli 2022 10:29 am

72967 190722 WER FRAGT DAS NACH !?????
WUERDE ENDLICH DIE PROSTITUTION LEGALISIERT, STAENDEN DIESE VERBRECHER ALLEINE AUF EINEM PRAESENTIERT TELLER. AUCH DIE DAMEN DES GEWERBES WUERDEN SICH VON DEN KUNDEN UND ZUHAELTERN DISTANZIEREN.comment image
DAS GILT AUCH FUER DIE KUNDEN DER LEGALEN PROSTITUTION UND ACH DEREN ZUHAELTER! comment image

berndgrimm
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berndgrimm
14. Juli 2022 9:17 am

Diese ruehrende Geschichte zeigt eben die Schattenseiten der Thai Kultur von denen es viele gibt.
Wovon soll eine Prostituierte die in ihrer Kindheit wahrscheinlich genauso verkauft wurde Moral Ethik oder diesen ganzen Quatsch von dem man sich nix kaufen kann haben? Wer sind ihre Vorbilder bei den heute herrschenden?
Es ist sehr leicht mit dem Zeigefinger auf Andere zu zeigen und dabei zu vergessen dass 3 Finger auf einen selber zeigen.
Auch ohne Vatikan ist der Thai Buddhismus bei Scheinheiligkeit, Heuchelei ,Doppelmoral und Menschenverachtung ganz vorne dabei.

berndgrimm
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berndgrimm
15. Juli 2022 8:38 am
Reply to  STIN

Ich habe auch nicht von deutscher Kultur geschrieben sondern explizit von thailaendischer Kultur.
Die Prostitution hat in der deutschen Kultur keinen hohen Stellenwert wenn man sich die Rotlichtviertel der deutschen Grosstaedte ansieht.In TH ist dies anders.
Prostituierte halten nicht nur ihre Familien am Leben sondern ganze Wirtschaftszweige.Sie hatten (haben?) in ihren Heimatdoerfern einen hohen Rang weil sie Geld hatten und es auch ausgaben.Ausserdem waren sie nicht eine kleine Minderheit.In Phayao gingen die Mehrheit der Maedchen in die Prostitution weil es sonst garkeine Jobs fuer sie gab.
Und als unterbezahlte und ausgebeutete Maid oder Serviererin zu enden war auch keine prickelnde Alternative.
Ich habe nicht behauptet dass es mehr Moenche als Priester als Kinderschaender gibt. Meine Worte waren:
Auch ohne Vatikan ist der Thai Buddhismus bei Scheinheiligkeit, Heuchelei ,Doppelmoral und
Menschenverachtung ganz vorne dabei.

berndgrimm
Gast
berndgrimm
18. Juli 2022 11:56 am
Reply to  berndgrimm

Noch ein Nachtrag zu der laut STIN angeblich so aktiven Cyberpolizei aus der heutigen BP:
Social media’s role in tackling crimeNetizens can tip off police to wrong-doing, but also themselves fall prey to predators online
published : 18 Jul 2022 at 04:23
Social media can play a role in stopping crime, but it can also contribute to the exploitation of children and youths, according to police.
Last Monday, a woman suspected of offering her daughter to clients for sex on the internet was arrested following the help of social media users.
Netizens can help police investigations by alerting officers of crimes committed online, including prostitution, said Central Investigation Bureau (CIB) Commissioner Jirabhop Bhuridej.
Pol Lt Gen Jirabhop said he’s has been investigating high-profile cases, including that of the woman who allegedly exploited her own daughter and sold the video clips online.
Shortly afterwards, police arrested two men — identified as Chacleef Chuenchob, 58, and Thossapol Kaensawat, 33 — for allegedly procuring sex from Chantra’s nine-year-old daughter.
“We have netizens to thank for tipping us off, which led to the speedy arrests of the three suspects,” Pol Lt Gen Jirabhop said.
“The CIB picked up leads people sent to its official Facebook page,” he said. “We were able to move in quickly and apprehend the suspects in the highly-publicised case.”
“I cannot stress enough the importance of getting people on board in the police probe,” he said. “In the Chantra case, videos and pictures that identified the suspect were supplied by netizens.”
He said the gathering of solid evidence led police to act and request arrest warrants for the suspects in under 24 hours.
Was war wirklich passiert:
Nur dadurch dass dieser Fall so gross in der Oeffentlichkeit stand musste diese “Spezialpolizei” ueberhaupt irgendetwas machen.
Was tat man?
Man liess die Bevoelkerung fuer sich arbeiten und heimste dann selber die Lorbeeren dafuer ein.
Ein typischer Thai Erfolg: Andere arbeiten lassen und sich selber dafuer loben.

Siamfan
Gast
Siamfan
20. Juli 2022 6:39 am
Reply to  STIN

72967 200722 470116 MIT RICHTERLICHEM BESCHLUSS
UM DAS BILD ZU VEROEFFENTLICHEN, BRAUCHT ES EINEN RICHTERLICHEN BESCHLUSS.

berndgrimm
Gast
berndgrimm
19. Juli 2022 5:52 am
Reply to  berndgrimm

Die Cyberpolice kuemmert sich fast ausschliesslich um Regierungskritiker um diese mittels 112 Vorwuerfen in den Knast zu bekommen oder wenigstens mundtot zu machen.
Die Scams finden sie auch nur weil auslaendische oder private Ermittler die Arbeit machen.Ein Call Center kann man nirgendwo unbemerkt aufmachen und ausserdem wird dort fast immer mitkassiert.Gehandelt wird erst dann wenn die eigene Beteiligung aufzufliegen droht oder eben um Konkurrenz auszuschalten.
Und was Sexualdelikte und Prostitution angeht gaebe es Faelle wie Chantra mehrmals taeglich aber sie werden garnicht erst aufgenommen.
Wer ausser STIN der vor Jahren schon TH vorsorglich verlassen hat glaubt dass es in TH auf irgendeiner Ebene ausser der politischen und der Mitkassierer eine brauchbare Polizei gibt?
STINs einziges Gegenargument ist, in D waere es genauso.
Ist es aber nicht.
Ich traue selbst den verbittertsten rechtsradikalen AfD Humpen bei der Polizei eine bessere Polizeiarbeit zu als STINs angeblichen Thai Superpolizisten.