Chonburi: Premierminister Prayuth Chan o-cha hat eine weitere Untersuchung des Kneipenfeuers in Chon Buri angeordnet

Premierminister Prayuth Chan o-cha hat eine weitere Untersuchung des Kneipenfeuers in Chon Buri angeordnet, bei dem 14 Menschen getötet und 36 weitere verletzt wurden, nachdem eine erste Untersuchung ergeben hatte, dass das Lokal illegal verändert und betrieben worden war.

Das Inferno begann laut den Angaben der Polizei am Freitag gegen 1 Uhr morgens in der mit Kunden überfüllten Kneipe Mountain B.

Zehn Männer und vier Frauen starben bei dem Brand, allesamt Anwohner, teilte die Polizei mit.

Vier verkohlte Leichen wurden hinter der Eingangstür des einstöckigen Gebäudes gefunden, drei in einer Herrentoilette, eine an einer DJ-Kabine und fünf an einer Kasse, sagte die Polizei und fügte hinzu, dass ein weiteres Opfer später im Krankenhaus starb.

Mountain B umfasst eine Fläche von 3 Rai entlang der Sukhumvit Road im Bezirk Sattahip der Provinz.

Das Feuer erinnert an das Feuer in einem Santika Pub in Bangkok, das während eines Silvester-Countdowns am 1. Januar 2009 ausbrach. Damals wurden 66 Menschen getötet und mehr als 200 weitere verletzt.

General Prayuth drückte am Freitag sein Mitgefühl für die Opfer des Feuers im Pub Mountain B aus. Er sagte, er habe die Behörden angewiesen, den Schaden zu inspizieren und sich um die Verletzten und um die Angehörigen der Toten zu kümmern.

„Die Behörden wurden angewiesen, die Ursache des Vorfalls zu finden und den Täter zur Bestrafung vorzuführen“, sagte er. „Dieser Vorfall ähnelt dem Feuer in einem Santika Pub in Bangkok.“

Er betonte auch die Notwendigkeit für Kneipenbetreiber, die Regeln und Vorschriften für den Bau und die Änderung von Gebäuden einzuhalten.

„Das Innenministerium, die Provinzgouverneure und die Polizei wurden ebenfalls angewiesen, dafür zu sorgen, dass ähnliche Vorfälle in Zukunft nicht mehr vorkommen“, sagte er.

Innenminister Anupong Paojinda sagte, die erste Untersuchung habe ergeben, dass Mountain B keine Kneipenlizenz habe und in einem Gebiet gebaut wurde, in dem Unterhaltungsstätten verboten seien.

„Beamte überprüfen die Details des Gebäudes, einschließlich Design, verwendeter Baumaterialien, Kontrollsysteme und Notausgänge“, sagte er. „Ich habe ihnen gesagt, sie sollen die Ursache des Feuers finden und die dafür Verantwortlichen identifizieren.“

Pol Maj Gen Atthasit Kitjahan, der Kommandeur der Polizei von Chon Buri, sagte, Mountain B sei als Restaurant zugelassen, aber illegal verändert und als Unterhaltungsort genutzt worden.

Er sagte, das Gebäude sei fast vollständig zerstört worden – mit seiner Innenstruktur, Dekoration, Schalldämmung, Bühne und Deckenplatten, die von den Flammen verschlungen wurden. Die Ermittler haben das Personal, den Eigentümer, Augenzeugen und einen Elektriker befragt, der kürzlich eingestellt wurde, um das Stromsystem des Gebäudes zu reparieren, sagte er.

Pol Maj Gen Chaipoj Suwanrak, der stellvertretende Kommandeur der Provinzpolizeiregion 2, sagte, eine weitere Untersuchung habe ergeben, dass in der Kneipe kein Leistungsschalter installiert war und es nur zwei Feuerlöscher gab – was für den Platz der Kneipe unverhältnismäßig wenig war.

Pongsiri Panprasong, der 27-jährige Kneipenbesitzer, sagte, es sei vor etwa zwei Monaten eröffnet worden und er habe am 13. Juni einen Antrag auf Betrieb als Kneipe gestellt.

Der Gouverneur von Bangkok, Chadchart Sittipunt, sagte am Freitag, er habe Stadtbeamte angewiesen, die Inspektion von Nachtclubs in der gesamten Hauptstadt als Vorsichtsmaßnahme inmitten von Touristen, die zu einem Besuch zurückkehren, zu verstärken. / Bangkok Post

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berndgrimm
Gast
berndgrimm
7. August 2022 10:58 am

Maerchen erzaehlen und “So tun als ob”! Die thailaendische Devise statt aus eigenen Fehlern zu lernen.Wer erinnert sich noch an das Santika Desaster 2008/9 in Ekkamai ? Damals gab es 66 Tote und was hat man daraus gelernt? Fahrn wir eben nach Sattahip! Same Same!
Bauamt,Ordnungsamt,Polizei,Feuerwehr Soviele Behoerden wie in diesem Fall zustaendig waren und sich lieber schmieren lassen haben als ihren Job zu machen kann man garnicht aufzaehlen.Nicht alle haben sich schmieren lassen, war garnicht noetig. Die natuerliche Faulheit und Uninteressiertheit der Verantwortlichen reichte schon zum Nixtun!
Im Gegensatz zu STINs Erfolgsmaerchen sieht die Realitaet in TH immer noch zappenduster aus.Im Gegenteil, es wurde noch schlechter.
Und nun kommt der neue Supermann in Cityhall in BKK Chadchart und laesst mal eben 86 Venues schliessen. Vorlaeufig.Bis der Populismus Fruechte getragen hat. Und in ein paar Jahren kommt das naechste Desaster nach dem gleichen Muster.
Notausgaenge abgesperrt oder zugestellt.Gemeingefaehrliche Elektrik und Statik. Leicht brennbare Dekorationen,Leichtsinnigkeit ohne Ende , keine Kontrolle von irgendjemanden und viele Weglaeufer vor der Verantwortung.
Ja, natuerlich ist der Betreiber/Inhaber der Hauptschuldige , aber alle Behoerden und Aemter sind genauso schuld.
Wer wird wirklich verurteilt ? Meist niemand ernsthaft oder nur mickrige Suendenboecke und Bauernopfer aber niemals die wahren Schuldigen.
So ist TH. Heute mehr denn je!

Jean CH
Gast
Jean CH
8. August 2022 2:14 pm
Reply to  STIN

Und wieder einmal diese absurden Vergleiche mit DE! Demnach ist es völlig normal was in TH läufft! Propaganda pur!
Keien Lizenz beantragt , also kann nicht kontrolliert werden, Was für eine Lachnummer! Eine ganze Horde dieser Hofnarren, Polizei, “höhere Beamte” usw. haben mit Sicherheit gewusst, was dort abgeht. Sie wussten totsicher, dass diese Bude in einem für Gaststätten/Clubs etc. verbotenen Gebiet gebaut wurde, nicht wahr? Es muss ja schliesslci einen Grund geben, weshalb diese Pausenclowns suspendiert wurden, was immer das heisst.Was allerdings für TH völlig normal ist, ist die Tatsache, dass Teegeld in Hülle und Fülle bezahlt wurde! Nach dem Beispiel von ganzen Ressorts und Villen welche im Naturschutzgebiet oder an geschützten Stränden gebaut werden. Jeder weiss dies, kein Hahn kräht danach, solange der Zaster fliesst. Sollte dies dann auf einmal, auch nach Jahren, nicht mehr der Fall sein, merkt auf einmal jede erdenkliche Behörde (Mitkassierer) dass die Villen und Ressort ja an verbotener Stelle stehen, also abgerissen werden müssten, was dann wieder eine Frage der ach so “unahängigen” Gerichte ist! Also völlig normal für TH, und ganz im Sinne von STIN.

berndgrimm
Gast
berndgrimm
9. August 2022 9:41 pm
Reply to  STIN

Jean CH
8. August 2022 2:14 pm

Reply to  STIN
Und wieder einmal diese absurden Vergleiche mit DE! Demnach ist es völlig normal was in TH läufft! Propaganda pur!
Keien Lizenz beantragt , also kann nicht kontrolliert werden, Was für eine Lachnummer! Eine ganze Horde dieser Hofnarren, Polizei, “höhere Beamte” usw. haben mit Sicherheit gewusst, was dort abgeht. Sie wussten totsicher, dass diese Bude in einem für Gaststätten/Clubs etc. verbotenen Gebiet gebaut wurde, nicht wahr? Es muss ja schliesslci einen Grund geben, weshalb diese Pausenclowns suspendiert wurden, was immer das heisst.Was allerdings für TH völlig normal ist, ist die Tatsache, dass Teegeld in Hülle und Fülle bezahlt wurde! Nach dem Beispiel von ganzen Ressorts und Villen welche im Naturschutzgebiet oder an geschützten Stränden gebaut werden. Jeder weiss dies, kein Hahn kräht danach, solange der Zaster fliesst. Sollte dies dann auf einmal, auch nach Jahren, nicht mehr der Fall sein, merkt auf einmal jede erdenkliche Behörde (Mitkassierer) dass die Villen und Ressort ja an verbotener Stelle stehen, also abgerissen werden müssten, was dann wieder eine Frage der ach so “unahängigen” Gerichte ist! Also völlig normal für TH, und ganz im Sinne von STIN.

Sehr richtig und im realen TH heute an jeder Ecke zu sehen!!

Natuerlich nicht fuer STIN denn der lebt seit ueber zweieinhalb Jahren nicht mehr in TH und bekommt seine Informationen von seinen Korrespondenten der NATION!

Last edited 4 Tage zuvor by berndgrimm