Bangkok: Polizei rettete Frau aus Badezimmer – die sich selbst nicht befreien konnte

Gestern rettete die thailändische Polizei eine Frau, die drei Tage lang in ihrem Badezimmer in ihrem Haus in der Gegend von On Nut in Bangkok eingesperrt war. In dem Glauben, sie würde allein im Badezimmer sterben, hatte die Frau eine gruselige Abschiedsbotschaft an die Badezimmerwand geschrieben.

Um 19:14 Uhr erhielten Beamte der Phra Nakhon Polizeistation einen Anruf von einer Frau – Frau A (Pseudonym) – die um Hilfe bat. Frau A sagte, sie habe ihre Schwester seit drei Tagen seit dem 22. August nicht erreichen können, also ging die Polizei zu dem vierstöckigen Stadthaus in der Soi On Nut 27, um Nachforschungen anzustellen, wo sie Frau A draußen wartend vorfand.

Die Polizei hatte es schwer, in das gut gesicherte Haus einzudringen. Die Polizei kletterte über das hohe Eisentor und benutzte dann eine Zange, um die verschlossene Haustür und eine weitere rollende Stahltür aufzubrechen.

Frau A. und Polizisten durchsuchten das Haus Stockwerk für Stockwerk und als sie im dritten Stock ankamen, hörten sie ein Klopfen an der Badezimmertür. Sie öffneten die Tür und fanden die 54-jährige Frau B (Pseudonym).

Frau B. erklärte der Polizei, dass sie allein lebe und seit Montag gegen 20 Uhr im Badezimmer eingesperrt sei. Als sie ins Badezimmer ging, brach der Türknauf und sie konnte nicht raus. Sie trank Leitungswasser, um am Leben zu bleiben, sagte sie der Polizei.

Frau B. benutzte eine Creme, um eine Abschiedsnachricht an die Badezimmerwand zu schreiben…

„Ich stecke seit dem 22. August in der Toilette fest. Wenn ich sterbe, überlass bitte Jay Lek mein Testament. Bitte geben Sie Tuks Eigentum an Tua Toon Tum. Ich habe Leitungswasser getrunken, um zu überleben. Ohne Wasser wäre ich tot. Ich habe versucht, mich herauszuhebeln und zu zerschmettern, ich habe versucht zu schreien, aber niemand hat mich gehört.“

Frau B. ging zur Untersuchung ins Krankenhaus und es wurde festgestellt, dass sie bei guter Gesundheit sei. Frau B. und ihre Verwandten dankten den Polizisten der Phra Nakhon Polizeiwache dafür, dass sie ihr Leben gerettet hatten. Sie dachte, sie würde mit Sicherheit sterben, sagte sie der Polizei. / Policestation

Dieser Beitrag wurde unter Allgemeines veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.
1 Kommentar
Inline Feedbacks
View all comments
berndgrimm
Gast
27. August 2022 11:06 am

Hier wird Alles zur Propaganda fuer dieses Regime und seine Polizei umgedichtet.Ja, Fotos von Leuten die so tun als wuerden sie arbeiten oder sonst irgendetwas “heroisches” tun sind im heutigen TH hoch im Kurs.Garnix hat die Polizei gerettet!
Was war wirklich passiert?
Die Frau hatte sich selbst im Badezimmer ohne ihr Handy eingeschlossen und hat fast 3 Tage lang bloeken muessen bis sie jemand gehoert hat und die Polizei geholt hat.
Sie hatte in der Zeit auch schon ihr Testament und einen Abschiedsbrief mit Kosmetikcreme an die Wand gemalt.
Man kann sich mit den Dreh-Tuerknaeufen in der Tat selber einsperren.
Ist mir auch schon passiert.Aber nicht im Bad sondern an der Aussentuer.Das Schloss war innen gebrochen und blockierte.
Wir mussten das Schloss von Aussen abmontieren lassen.
Im Notfall haette ich natuerlich die Tuer eingeschlagen.Nicht einfach weil es eine Hartholz Tuer ist.Das Schloss wurde uebrigens nicht ausgetauscht sondern mit Ersatzteilen repariert und wir haben es heute noch.

Last edited 1 Jahr zuvor by berndgrimm