Bangkok: Frau zahlt für einen Kreditantrag über 500.000 Baht – insgesamt über 1 Million Baht an Betrüger

Eine Bankangestellte aus Bangkok gibt zu, dass sie sich ​“dumm” vorkommt, nach­dem sie um über 1 Mil­lion Baht bet­ro­gen wurde, während sie ver­suchte, einen Kred­it über die Hälfte dieses Betrags zu erhalten.

Die als ​“B” iden­ti­fizierte Frau aus dem Bezirk Lat Phrao beantragte einen Pri­vatkred­it bei der Kasiko­rn Bank und erhielt kurz darauf über die Online-Anwen­dung die Auf­forderung, den Kred­it durch Anklick­en des angegebe­nen Links zu sich­ern, was sie auch tat.

Daraufhin wurde ihr mit­geteilt, dass der Kred­it in Höhe von 500.000 Baht bewil­ligt wor­den sei, sie aber 11% der Kred­it­summe anzahlen solle, um den Kred­it zu sich­ern. Aber das ist noch nicht alles: Die leicht­gläu­bige Bankerin wurde um weit­ere 150.000 Baht gebeten, um einige falsche Angaben in ihrem For­mu­lar zu kor­rigieren, und dann um weit­ere 150.000 Baht für einen anderen Fehler.

Das war noch nicht alles. B zahlte dann 185.000 Baht für eine Gebühr zur Vor­bere­itung der Doku­mente und wurde um weit­ere 215.000 Baht gebeten, weil ihr Kred­it nicht aus­re­ichend war.

Unglaublicher­weise wurde der Frau dann mit­geteilt, dass ihr Kon­to ges­per­rt sei und weit­ere 255.000 Baht benötigt wür­den, um es zu entsper­ren. Die Betrüger schafften es dann irgend­wie, weit­ere 350.000 Baht aus ihr her­auszu­pressen, weil ihr Guthaben immer noch nicht ausreichte.

Bei der Beant­wor­tung von Fra­gen zur Naiv­ität des Bankiers, der dazu gebracht wurde, 1,36 Mil­lio­nen Baht für ein Dar­lehen von 500.000 Baht zu zahlen, vertei­digte B’s Anwalt Ron­narong Kaew­petch seine Man­dan­tin mit den Worten, dass dies jedem von uns passieren könne.

“Diese Art von Betrug kommt häu­figer vor, als man denkt. Die Betrüger baut­en ein Ver­trauensver­hält­nis zu ihrem Opfer auf. Die Frau ist darauf hereinge­fall­en, weil das Unternehmen, das den Kred­it ange­boten hat, ser­iös erschien.”

B. gab zu, dass sie sich dumm vorkommt, da sie im Finanz­di­en­stleis­tungssek­tor arbeit­et, und wandte sich an das Net­work of Cam­paign­ing for Jus­tice, um Hil­fe zu erhalten.

Ihr Anwalt sagte: ​“Sie zeigten ihr gefälschte Doku­mente, die echt zu sein schienen, ein­schließlich ein­er Unternehmensbescheinigung.”

Ron­narong fügte hinzu, dass er unter­suchen werde, ob es sich um einen Insid­er-Job han­delte, und dass er mit den bei­den Banken, bei denen sie Kred­ite beantragt hat­te, sprechen werde: Kasiko­rn und Gov­ern­ment Sav­ings Bank.

B sagte, sie beab­sichtige, Anzeige wegen Betrugs nach dem Com­put­er Crime Act zu erstatten. / The Thaiger

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