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Ein 15-jähriger Junge ver­lor sein Leben, als in einem Klassen­z­im­mer ein­er Schule in Non­thaburi verse­hentlich eine selb­st­ge­baute Pis­tole los­ging. Schüler und Lehrer dacht­en zunächst, der Vor­fall sei eine ​“Com­put­er­ex­plo­sion” gewesen.

Der Vor­fall ereignete sich am Don­ner­sta­gnach­mit­tag in einem Com­put­erk­lassen­z­im­mer der Wat Lad Pla Duk Schule im Tam­bon Bang Rak Pat­tana des Bezirks Bang Bua Thong, sagte Pol Capt Saiy­on Thongtha, ein dien­sthaben­der Beamter der Bang Bua Thong Polizeistation.

Der Schüler, der später als Nop­pasil Ngam­sud iden­ti­fiziert wurde, erlitt schwere Verletzungen.

Die zum Tatort geeil­ten San­itäter führten eine Herz-Lun­gen-Wieder­bele­bung durch, kon­nten aber sein Leben nicht retten.

Die ersten Ermit­tlun­gen konzen­tri­erten sich auf die neuen Com­put­er im Klassen­z­im­mer, nach­dem Schüler und ein Lehrer der Polizei berichtet hat­ten, sie hät­ten eine Explo­sion gehört.

Die Tas­tatur an dem Schreibtisch, an dem Nop­pasil saß, war beschädigt und einige Tas­tenkap­pen waren weggeflogen.

Die Beamten kon­nten jedoch keine weit­eren Anze­ichen von Schä­den an einem der 10 Com­put­er fest­stellen.

Sie ran­nte sofort los, um nachzuse­hen, und fand einen blutüber­strömten Schüler, der bewusst­los war. Sie bat andere Schüler, die Lehrer zu alarmieren, um die Polizei und die Ret­tungskräfte zu rufen.

Krai­wit Metha­vo­raphan, 15, der neben dem Opfer gesessen hat­te, sagte, die Explo­sion sei etwa 10 Minuten, nach­dem Nop­pasil seinen Com­put­er aus­geschal­tet hat­te, erfolgt.

Er sagte, er habe vorher keinen Brandgeruch wahrgenom­men und nichts Verdächtiges gehört.

Krai­wit sagte, die laute Explo­sion habe bei ihm ein Klin­geln in den Ohren hinterlassen.

Ein ander­er Klassenkam­er­ad, der auf der linken Seite des Opfers gesessen hat­te, wurde von etwas getrof­fen und leicht ver­let­zt, sagte er.

Speku­la­tio­nen über eine Com­put­er­ex­plo­sion ver­an­lassten einen Reporter sog­ar dazu, sich mit der Fir­ma in Verbindung zu set­zen, die die von der Schule gekauften Geräte geliefert hatte.

Ein Sprech­er sagte, es sei höchst unwahrschein­lich, dass eine über ein USB-Kabel angeschlossene Tas­tatur den beschriebe­nen Schaden verur­sachen könne.

Ober­stleut­nant Phumthat Khosit­wan­it­pong, der stel­lvertre­tende Polize­ichef von Non­thaburi, war jedoch nicht von den Aus­sagen der Lehrer und Schüler überzeugt.

Er wies die Ermit­tler an, die Wun­den des toten Schülers zu unter­suchen, und sie fan­den Spuren ein­er Kugel, die ihn getrof­fen hatte.

Bei der anschließen­den Befra­gung ges­tand ein Schüler, dass er eine selb­st­ge­baute Kugelschreiber­pis­tole mit in die Schule genom­men hat­te, die sich im Klassen­z­im­mer verse­hentlich entzün­det hat­te, so eine Polizeiquelle.

Paweena Ngam­sud, die Mut­ter des toten Schülers, ging mit zwei Ver­wandten zur Schule.

Frau Paweena, 35, sagte, Nop­pasil sei ihr einziges Kind gewe­sen, habe gut mit Com­put­ern umge­hen kön­nen und der Fam­i­lie nie Prob­leme bereitet.

Er über­nachtete nur sel­ten bei seinen Fre­un­den. Er blieb oft bei sein­er Groß­mut­ter im Haus, sagte die weinende Mutter.

Sie sagte, sie warte auf weitere Informationen der Kriminalpolizei über den Tod ihres Sohnes.

Sasi­na Rak­pan, eine Com­put­er­lehrerin, sagte der Polizei, die Explo­sion habe sich gegen 13.30 Uhr ereignet, kurz nach­dem sich eine Gruppe von Schülern der Matthay­om Suk­sa 3 (9. Klasse) zum Unter­richt hinge­set­zt hatte.

Von STIN

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