Chonburi: Geschwister bei 3,5-Millionen-Baht-Diebstahl in Chon Buri festgenommen

Die Frau, die Opfer eines 3,5-Millionen-Baht-Überfalls vor einer Bank in Chon Buri wurde, wurde festgenommen und im Zusammenhang mit dem Fall angeklagt.

Die Polizei hat die Frau Prapaporn Boonmesanom angeklagt, den Raub mit ihrem Bruder, dem Lieferfahrer, geplant zu haben, weil sie hohe Schulden hat.

Die 29-jährige Prapaporn ist Finanzreferentin einer Möbelfabrik in Chon Buri, wo sie für die Gehälter der Mitarbeiter des Unternehmens verantwortlich ist.

Prapaporn und ein männlicher Kollege, Kritchaphat Surakun, besuchten letzten Dienstag, den 20. September, die Siam Commercial Bank, um etwa 3,5 Millionen Baht abzuheben, um die Gehälter der Mitarbeiter zu bezahlen. Sie behauptete, sie sei von einem Lieferfahrer außerhalb der Bank ausgeraubt worden.

Beamte der Baan Bueng Polizeiwache verhörten Prapaporn und Kritchaphat gestern. Kritchaphat gab eine klare Ansage ab und erwies sich als sauber. Der Beamte zweifelte jedoch immer noch an Prapaporns Version des Raubüberfalls, ließ sie jedoch frei, da er keine Beweise hatte, um das Gegenteil zu beweisen.

Während die Beamten die beiden mutmaßlichen Opfer befragten, ermittelte und verfolgte ein anderes Team den Lieferfahrer.

Das bei dem Überfall verwendete Motorrad wurde etwa drei Kilometer vom Tatort entfernt in einem Waldstück aufgefunden.

Nachdem die Beamten weitere Überwachungskameras überprüft hatten, stellten sie fest, dass der Räuber nach dem Überfall von jemandem in einem Pickup abgeholt wurde. Sie fuhren in den Wald und stellten das Motorrad dort ab.

Die Polizei verfolgte den Pickup dann zu einer Werkstatt. Sie entdeckten, dass der Besitzer des Pickups Prapaporn war.

Die Beamten kamen zu dem Schluss, dass es sich bei dem Lieferfahrer um Prapaporns 27-jährigen Bruder Jatuporn Boonmesanom handeln müsse und stellten Haftbefehle gegen das Paar aus.

Prapaporn und Jatuporn wurden schließlich im Bezirk Samed in der Provinz Chon Buri festgenommen, als sie versuchten, der Polizei zu entkommen.

Die Polizei beschlagnahmte etwa 3,2 Millionen Baht der fehlenden 3,5 Millionen Baht. Die Polizei kündigte an, dass sie den Rest des Geldes verfolgen und an die Möbelfabrik zurückgeben würde.

Laut Polizeibericht erhielt Prapaporn ein Monatsgehalt von 30.000 Baht. Sie hatte viele Rechnungen und Schulden zu begleichen, unter anderem Ratenzahlungen für Autos und Motorräder.

Die Geschwister wurden nach § 336 des Strafgesetzbuches wegen Eigentumsdelikten angeklagt: Wer Diebstahl durch Entwendung begeht, wird mit einer Freiheitsstrafe von bis zu fünf Jahren und einer Geldstrafe von bis zu 10.000 Baht bestraft.

Da sie ein Motorrad und einen Pickup zur Flucht benutzten, werden sie gemäß Abschnitt 336-2 mit weiteren Strafen belegt. Den beiden drohen bis zu zwei Jahre und fünf Monate Haft sowie eine Geldstrafe von bis zu 5.000 Baht mehr. / The Thaiger

 

 

Dieser Beitrag wurde unter Allgemeines veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.
Abonnieren
Benachrichtige mich bei
guest

16 Comments
Inline Feedbacks
View all comments
berndgrimm
Gast
berndgrimm
23. September 2022 9:39 am

 Kritchaphat gab eine klare Ansage ab und erwies sich als sauber. Der Beamte zweifelte jedoch immer noch an Prapaporns Version des Raubüberfalls, ließ sie jedoch frei, da er keine Beweise hatte, um das Gegenteil zu beweisen.

Ich kenne die Gegend um Baan Bueng. Was ist fuer die Polizei eine „klare Ansage“ ? Mit einem Pick Up dort weg zu kommen ist bei dem Verkehr dort sehr schwierig.Die Bank Filiale hat eigene Security Leute und an der naechsten Strassenkreuzung steht ein besetzter Polizeikiosk.
Wer hat die 10% Provision kassiert?

Last edited 10 Tage zuvor by berndgrimm
Raoul Duarte
Gast
Raoul Duarte
23. September 2022 2:49 pm
Reply to  STIN

Dem senilen OT-BG sollten Sie nicht mit Tatsachen kommen. Der begreift – wie man ja ständig lesen kann – einfach nichts. Aus Prinzip nicht.

berndgrimm
Gast
berndgrimm
24. September 2022 7:27 am
Reply to  STIN

In STINs Propaganda ist der Fall vielleicht geloest. In der Realitaet wird vertuscht und mitkassiert.

berndgrimm
Gast
berndgrimm
25. September 2022 9:17 am
Reply to  STIN

Wohlgemerkt, ich kenne Baan Bueng vom haeufigen durchfahren. Es kann garnicht so gewesen sein.Der Pick Up waere nie durchgekommen wegen des staendigen Verkehrs.Den haette man zu Fuss einholen koennen.Selbst mit dem Motosai waere es schwierig gewesen weil es keinen Buergersteig oder Parallelsois gibt.Helikopter mit Bad Joke waere die Loesung gewesen um in STINs Maerchenschema zu bleiben!

D336ATnXsAYMjTH.jpg
Raoul Duarte
Gast
Raoul Duarte
25. September 2022 6:01 pm
Reply to  STIN

Unser OT-BG kennt „alles“, und sei’s auch nur vom (angeblich) „häufigen“ Durchfahren. Sollte sich jede Polizei weltweit mal ein Beispiel dran nehmen. Wäre viel billiger. Hauptsache, es wird unserem senilen Alten im Gegenzug gestattet, den Delinquenten den nackten Hintern zu versohlen. Am besten ohne Zeugen. Grundgütiger.

exil
Gast
exil
25. September 2022 8:54 pm
Reply to  Raoul Duarte

Ich stimme bei vielen Dingen, was Thailand anbelangt mit berndgrimm überein und bei Kommentaren, die ich nicht wirklich beurteilen kann, antworte ich einfach nicht.
Warum muss man einen Menschen der seit mehr als 30 Jahren in Thailand lebt und der sicherlich schon so einiges miterlebt hat mit jedem Kommentar persönlich angreifen? Genügt es nicht einfach nur seine eigene Meinung kundzutun?

Raoul Duarte
Gast
Raoul Duarte
25. September 2022 9:26 pm
Reply to  exil

Niemand greift einen Menschen an; auch ich nicht. Was ich in meinen Kommentaren dagegen mache, ist einfach aufzuzeigen, wie unrealistisch und falsch seine dargestellte Meinung ist. Wahrscheinlich wegen des Alkohol-Mißbrauchs – und seiner fortschreitenden Senilität geschuldet. Und darauf, daß er er sich nichts sehnlicher wünscht, als thailändischen Jungmännern den blanken Hintern zu versohlen – alles und ausschließlich seine Worte.

berndgrimm
Gast
berndgrimm
26. September 2022 8:56 am
Reply to  STIN

Wetten dass auch du in TH nicht ueberall durchkommst!
Ausserdem meinst du mit einem Motosai , es soll sich aber um ein Fluchtauto Pick Up gehandelt haben.Der waere vielleicht Nachts durchgekommen aber der Ueberfall war ja angeblich waehrend der Bankoeffnungszeiten

berndgrimm
Gast
berndgrimm
27. September 2022 7:34 am
Reply to  STIN

Wo gibt es den Polizeibericht?Den wuerde ich auch gerne mal lesen.
STIN kennt nur die deutsche Rush Hour.
In TH ist der Verkehr eigentlich ueber den ganzen Tag gleich.Natuerlich ist es Morgens und Abends mehr aber soviele Arbeitnehmer fahren nicht mit dem Auto zur Arbeit.
Baan Bueng liegt zwischen Chonburi Stadt und Amata Nakhon,dort ist den ganzen Tag z.B. Lieferverkehr

berndgrimm
Gast
berndgrimm
30. September 2022 8:06 am
Reply to  STIN

Und wieder muss STIN zeigen dass er BKK nicht kennt.Er hasst es nach eigenem Bekunden ja auch und ist hoechstens mal mit dem Taxi von und zum jeweiligen Flughafen gefahren.Die Rush Hour bis 9 Uhr gibt es nur in den Stadteilen wo hauptsaechlich in der Industrie gearbeitet wird.Das sind wenige.In der Innenstadt und den poshen Stadtvierteln gibt es den meisten Verkehr so gegen 11 Uhr weil die Nichtstuer dann zum Shopping fahren.
Allerdings hat STIN ganz vergessen dass diese gute Militaerdiktatur in ihrem Betonnierwahn nicht nur Eisenbahnen gebaut hat (die noch nicht fahren oder keinen Anschluss haben) sondern auch viele Strassen/Highways/Tollways/Flyover die meist schon funktionieren.Deshalb hat sich der Verkehr waehrend des Covid Theaters entzerrt und die Staus wurden weniger.Momentan nimmt der Verkehr wieder zu.
Ein weiterer „Erfolg“ dieser guten Militaerdiktatur war dass man den Leuten noch mehr Autos und Motosai gegen Schulden aufs Auge gedrueckt hat und dadurch der Verkehr noch mehr wurde.Es ist sehr erstaunlich dass diese ganzen „Wohltaten“ Prayuth und Prawit keine besseren Beliebtheitswerte eingebracht haben!
Und nochetwas : Thailand hatte ja nicht nur in den letzten 8 Jahren diese gute Militaerdiktatur sondern BKK hatte bis zur Wahl kuerzlich ja auch einen von dieser guten Militaerdiktatur eingesetzten Gouverneur.Dieser wollte BKK auf Singapur Niveau bringen.
Singapur ist bekannt fuer seine Sauberkeit,Oerdnung , Funktionalitaet und Langweiligkeit.
Na ja, Sauberkeit , Ordnung und Funktionalitaet hat man nicht geschafft aber Langweiligkeit durchaus.Und dies war nicht einfach.

Raoul Duarte
Gast
Raoul Duarte
30. September 2022 11:40 am
Reply to  berndgrimm

Aha. Aus Ihrem gequirlten Sermon darf man dann also schließen, daß Sie im Gegensatz zu STIN den „Moloch Bangkok“ samt Verkehrsproblemen lieben? Oder trifft das doch nur wieder auf Ihre (nach eigenem Bekunden) sehr merkwürdigen Besuche vor und in den Herren-Toiletten der 4- und 5-Sterne-Hotels zu? Mann, Mann, Mann,