Bangkok: Regierung entscheidet über Gebühr für die Einreise nach Thailand

Das Kabinett wird darüber entscheiden, ob Thailand von internationalen Touristen eine Gebühr für die Einreise in das Land erheben wird.

Laut Tourismus- und Sportminister Phiphat Ratchakitprakarn wird das Kabinett gebeten, die Einführung der Gebühr, die als „Thailand Traveller Fee“ bezeichnet wird, während eines für einige Zeit im Oktober geplanten Treffens zu erwägen.

Herr Phiphat sagte, dass eine Studie über die vorgeschlagene Gebühr in den kommenden Tagen abgeschlossen werden soll, bevor sie dem Kabinett vorgelegt wird.

Im Falle einer Genehmigung könnte das Kabinett die sofortige Erhebung der Gebühr anordnen oder einen Aufschub der Gebührenerhebung beantragen.

Nach den aktuellen Vorschlägen würden Ausländern, die auf dem Luftweg nach Thailand kommen, 300 Baht berechnet, während diejenigen, die auf dem Land-, See- oder Schienenweg ankommen, zwischen 100 und 200 Baht zahlen könnten.

„Wenn das Kabinett die Gebühren genehmigt, werden wir bald mit der Erhebung der Gebühren beginnen“, sagte Herr Phipat.

Die Tourismusabgabe ist eine Frage des Wann, nicht des Ob!

In einem Gespräch mit thailändischsprachigen Medien sagte Herr Phipat, dass es eine gesetzliche Verpflichtung für Thailand gebe, die sogenannte Tourismusgebühr einzuführen, und dass der bestehende Vorschlag daher nicht aufgegeben werden könne.

Herr Phipat sagte, dass die Gebühr bereits von der vorherigen Regierung genehmigt worden sei, Teil des National Tourism Policy Act von 2019 sei und durchgesetzt werden müsse.

Das Kabinett muss unter anderem entscheiden, wann die Erhebung der Gebühr in Kraft tritt.

Die Einnahmen aus der Gebühr fließen in eine Reihe unterschiedlicher Verwendungszwecke, wie z. B. die Instandhaltung von Touristenattraktionen, Infrastruktur und nachhaltige Entwicklung, sowie in einen Versicherungsfonds für ausländische Touristen.

Der Fonds hilft Touristen in Notfällen wie Unfällen, plötzlicher Krankheit oder Tod.

Zwischen 2017 und 2019 gab die thailändische Regierung mehr als 700 Millionen Baht aus, um das Gesundheitsministerium zu entschädigen, nachdem nicht versicherte ausländische Touristen in Thailand medizinisch behandelt worden waren, aber das Land verlassen hatten, ohne ihre Rechnungen zu bezahlen.

Herr Phipat sagte, dass mit der Krung Thai Bank eine Absichtserklärung unterzeichnet wurde, um ein Zahlungssystem zu implementieren, um die Erhebung der Gebühr zu erleichtern und Transaktionen über eine Webseite, eine Smartphone-Anwendung und über Flugticketsysteme abzuwickeln.

Frühere Vorschläge für die Gebühr besagten, dass Touristen Anspruch auf maximal 500.000 Baht für medizinische Kosten hätten, wenn sie einen Unfall haben oder krank werden.

Unterdessen hätte die Familie des Touristen im Todesfall Anspruch auf eine maximale Entschädigung von bis zu 1 Million Baht.

Thailändische Staatsangehörige wären von der Zahlung der Gebühr befreit.

Kritiker sagen, die Gebühr würde möglicherweise Menschen davon abhalten, Thailand zu besuchen, um andere Reiseziele zu bevorzugen.

Die Befürworter sagen jedoch, dass eine solche Gebühr eine gute Möglichkeit ist, zusätzliche Einnahmen für die thailändische Wirtschaft zu generieren und dazu beizutragen, die Tourismusindustrie nachhaltiger zu gestalten.

Thailand ist nicht das einzige Land, das internationale Touristen besteuert.

Viele Länder auf der ganzen Welt, darunter die Schweiz, Japan, Neuseeland, Frankreich, Spanien, Deutschland, Portugal und Bali in Indonesien sowie die meisten karibischen Inseln, haben irgendeine Form von Touristensteuer eingeführt. / The Nation

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Raoul Duarte
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Raoul Duarte
1. Oktober 2022 10:39 am

Um es BG und allen, die nicht in der Lage sind, den Original-Artikel selbst zu finden, leichter zu machen, hier der direkte Link:
https://www.nationthailand.com/thailand/40020486

berndgrimm
Gast
berndgrimm
1. Oktober 2022 10:02 am

Man hat den Eintrittspreis fuer das Disneyland des Grauens und Grinsens noch nicht festgelegt.Man darf nur nicht vergessen die Preise rassistisch und nationalistisch festzulegen.Den Farang Preis natuerlich ganz oben.
Sicher ist aber, egal wieviel der „Spass“ auch kosten wird, es gibt keinen Gegenwert dafuer ausser die taegliche Thai Soap die es hier kostenlos gibt.

Raoul Duarte
Gast
Raoul Duarte
1. Oktober 2022 10:14 am
Reply to  berndgrimm

Nein, wird doch sehr schön im Artikel erklärt: Die Tourismusabgabe ist eine Frage des Wann, nicht des Ob.

berndgrimm
Gast
berndgrimm
5. Oktober 2022 9:25 am
Reply to  berndgrimm

Frühere Vorschläge für die Gebühr besagten, dass Touristen Anspruch auf maximal 500.000 Baht für medizinische Kosten hätten, wenn sie einen Unfall haben oder krank werden.

Unterdessen hätte die Familie des Touristen im Todesfall Anspruch auf eine maximale Entschädigung von bis zu 1 Million Baht

Ja, damit hat man uns frueher gekoedert , man wollte fuer die geforderten Eintrittspreise auch eine Gegenleistung bieten.
Natuerlich erwartet niemand fuer 300THB eine Versicherung.Aber fuer 500 oder 700koennte man durchaus eine Versicherung fuer Kurzaufenthalte includieren.Bei laengeren Aufenthalten muesste man natuerlich entsprechend mehr bezahlen.
Ich bin deshalb fuer eine Zwangsversicherung weil dann Alle versichert waeren und das Genaengere der Thai Abkassierer aufhoeren wuerde.
Natuerlich wuerde ich auch persoenlich davon profitieren denn meine PKV ist deshalb so teuer weil sich nur wenige hier ordentlich versichern wollen oder koennen.Die meisten wollen wie STIN und sein Hetz Nick lieber auf Kosten anderer leben.

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Last edited 1 Monat zuvor by berndgrimm
Raoul Duarte
Gast
Raoul Duarte
5. Oktober 2022 1:53 pm
Reply to  STIN

Ich bin es noch immer.

berndgrimm
Gast
berndgrimm
6. Oktober 2022 8:50 am
Reply to  STIN

Man lebt auf Kosten anderer wenn man sich nicht selber versichert (oder ausreichend versichert) hat und sich dann in einem Sozialstaat auf Kosten der Anderen alimentieren laesst.
Das was auch STIN (genau wie die AfD Hanseln) den Fluechtlingen vorwirft betreibt er selber.
Digitalnomade hoert sich besser an als Sozialschmarotzer.
Bei den Fluechtlingen kann man davon ausgehen dass sie und ihre Kinder ausreichend zum Bruttosozialprodukt beitragen und auch meist anstaendig in die Sozialsysteme einzahlen.
Digitale Nomaden verlassen meist in der Jugend ihre Heimatlaender leben dann in Laendern wo sie weder ausreichende Steuern noch Sozialabgaben bezahlen und kommen dann im Alter in ihre Heimatlaender zurueck um sich dort versorgen zu lassen.Wobei STIN ja noch im verhassten D lebt weil sein Heimatland Oesterreich ? Ja warum eigentlich?

Raoul Duarte
Gast
Raoul Duarte
6. Oktober 2022 11:26 am
Reply to  berndgrimm

Schon wieder ein Sammelsurium an Lügen, denen STIN und ich schon widersprochen haben, Jetzt kommen Sie wahrscheinlich daher und behaupten, STIN hätte Ihnen „zugestimmt“ – weil Sie sämtliche Gegenreden einfach ausblenden. Ist und bleibt aber trotzdem falsch.

berndgrimm
Gast
berndgrimm
7. Oktober 2022 9:23 am
Reply to  STIN

Solche Digitalnomaden die bei Rueckkunft auf Hartz IV leben haben meist natuerlich Schwarzgeld zur Seite gebracht.Damit koennen sie sehr gut leben.Hartz IV ist auch nicht nur der Regelsatz sondern es gibt zusaetzlich noch Mietbeihilfe,Strom-Heizung- etc. Da laeppert sich meist ganz schoen etwas zusammen.Und solche Leute lamentieren gegen die Fluechtlinge! Schwarzarbeiter gehoeren auch dazu.Es geht am Ende darum was wer in die Sozialsysteme einzahlt und was er davon selber zurueckbekommt.
Solche Leute sorgen immer dafuer dass sie zu den Gewinnern zaehlen und bruesten sich an den Stammtischen oder im Internet damit.
Ich habe in 43 Berufsjahren und noch mehr Versicherungsjahren immer zu den „Verlierern“ gezaehlt weil ich viel mehr eingezahlt habe als ich zurueckbekommen habe.
Ich tat und tue dies natuerlich gerne soweit ich damit wirklich Beduerftigen helfen kann.Aber warum soll ich damit die AfD/FDP Brut finanzieren?
Ich bin gegen jeglichen Missbrauch, aber entgegen der einseitigen Propaganda geschehen die meisten Missbraeuche nicht von Fluechtlingen oder Auslaendern sondern von Deutschen.Und dann kommen natuerlich noch die ganz „legalen“ Steuerschmarotzer.
Was LUX angeht. In LUX gibt es keine Sozialhilfe sondern ein staatlich garantiertes Mindesteinkommen (revenu minimum garanti RMG) welches dieses Jahr 2.141,99 Euro brutto betraegt.Dies ist kein bedingungsloses Einkommen sondern man muss dafuer arbeiten wenn man nicht krank oder in Mutterschaft ist und wenn ueberhaupt eine Arbeitsstelle gefunden wird.Die RMG Empfaenger in LUX arbeiten meist in sogenannten ASBL ( Association sans but lucratif/Verein ohne Gewinnzweck) die wie GmbHs gefuehrt werden und die sich aus Staatsmitteln,Eigenmitteln und Spenden finanzieren.Ich war die letzten 7Jahre meines Berufslebens Finanzmanager einer solchen ASBL.Wir unterhielten Kindertagesstaetten,Kindergaerten,Altenresidenzen,Sportstaetten,Recyclinganlagen,Abrissfirmen,transportable WC,kommunale Kinos,Jugendclubs und Internetcafes.
Die Sozialabgaben sind in LUX deshalb so niedrig und die Renten so hoch weil die Beitragsbemessungsgrenzen viel hoeher sind als in D, das heisst auch Besserverdienende voll in die Sozialsysteme einzahlen. Ausserdem gibt es in LUX die sogenannte Tripartite bei den Sozialbgaben, das heisst das Arbeitnehmer , Arbeitgeber und der Staat jeweils ein Drittel der Abgaben bezahlen.Ausserdem ist in LUX die Zahl der Beschaeftigten extrem hoch weil es fast 100.000 Grenzgaenger gibt die in LUX arbeiten und in D/F/B wohnen.Auch diese sind natuerlich im LUX Sozialsystem.

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Raoul Duarte
Gast
Raoul Duarte
30. September 2022 11:35 pm

Die 300 THB kann man/frau nun wirklich vernachlässigen. Wir kommen zum Beispiel aus Südamerika, haben dann einen Stopover in Afrika und fliegen nach dem Thailand-Aufenthalt nach Manila weiter. Über 300 Baht mag sich BG aufregen – wir nicht.