Bangkok: Regierung wird weitere Konjunkturmaßnahmen für gefährdete Gruppen einführen

Die Konjunkturmaßnahmen werden stärker auf gefährdete Gruppen ausgerichtet sein, sagte Finanzminister Arkhom Termpittayapaisith am Mittwoch (16. November) auf einem Wirtschaftsforum.

Er machte diese Bemerkung auf dem Bloomberg Business Summit beim Treffen der asiatisch-pazifischen Wirtschaftskooperation in Bangkok.

Herr Arkhom sagte, während der Pandemie in den letzten zwei Jahren habe die Fiskalpolitik eine wichtige Rolle bei der Unterstützung der Wirtschaft gespielt, hauptsächlich durch die Einführung von Bargeld Ausgabeprogrammen und Konjunkturmaßnahmen.

Da die Regierung bereits alle Pandemiebeschränkungen aufgehoben habe, werde die Fiskalpolitik eine geringere Rolle spielen und der Geldpolitik Platz machen, die derselbe Ansatz sei, der in anderen Ländern verwendet werde.

„Konjunkturpakete der Regierung, insbesondere breit angelegte, werden stärker auf gefährdete Gruppen ausgerichtet sein“, sagte Herr Arkhom.

Er sagte, dass breit angelegte Konjunkturpakete neu ausgerichtet werden, um die Wirtschaft wiederbeleben zu lassen.

„Die Menschen gehen wieder an die Arbeit, die Hotels sind geöffnet und die Fabriken sind wieder zu 100 % ausgelastet. Die Menschen haben jetzt mehr Einkommen, obwohl es möglicherweise nicht so hoch ist wie vor den Covid-19 Ausbrüchen“, sagte Herr Arkhom.

Trotz steigender Ölpreise unterstützt die Regierung immer noch bestimmte Personengruppen.

Am Dienstag stimmte das Kabinett wegen der hohen Ölpreise einer fünften Verlängerung der Verbrauchsteuersenkung auf Diesel vom 21. November bis 20. Januar 2023 zu.

Herr Arkhom sagte, während die Regierung über eine mögliche globale Rezession besorgt sei, glaube er, dass die Erholung des Tourismus und ein starker Exportsektor die Haupttreiber der wirtschaftlichen Expansion im nächsten Jahr sein werden.

Kürzlich prognostizierte das Ministerium ein Wirtschaftswachstum von 3,4 % in diesem Jahr und einem Anstieg auf 3,8 % im nächsten Jahr.

Die thailändische Tourismusbehörde erwartet dieses Jahr 10 Millionen ausländische Ankünfte und wird nächstes Jahr auf 22 Millionen steigen. / Bangkok Post

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seeker
Gast
seeker
24. November 2022 7:17 am

Was meldet der „Thaiger:
„Ein Drittel der erwachsenen thailändischen Bürger beantragte Sozialhilfe.
Um sich für staatliche Wohlfahrt zu qualifizieren, muss ein Antragsteller ein thailändischer Staatsbürger sein, der mindestens 18 Jahre alt ist. Das Gehalt muss weniger als 100.000 Baht pro Person und Jahr oder etwa 8.300 Baht pro Monat betragen. Das Haushaltseinkommen muss auch durchschnittlich unter 100.000 Baht pro Person und Jahr liegen. Eine Person, die einen niedrigen Lohn verdient, aber mit Familienmitgliedern zusammenlebt, die weit über der Armutsgrenze verdienen, wäre also nicht qualifiziert.
Die angebotenen Vorteile sind ziemlich minimal.
Menschen, die weniger als 30.000 Baht pro Jahr verdienen – das sind nur 2.500 Baht pro Monat – erhalten zusätzliche 300 Baht pro Monat. Diejenigen, die mehr als 30.000, aber weniger als 100.000 Baht verdienen, erhalten 200 Baht pro Monat. Sozialhilfeempfänger können auch bis zu 500 Baht pro Monat für öffentliche Verkehrsmittel erhalten.“
https://thethaiger.com/hot-news/economy/one-third-of-adult-thai-citizens-applied-for-welfare
Ein weiterer „großer Erfolg“ nach über 8 Jahren Regierung der pseudodemokratischen Militärjunta unter Putsch-General Prayut.

Raoul Duarte
Gast
Raoul Duarte
19. November 2022 12:54 pm

Schreckklich, ganz schreckklich (Copyright Bernd-Björn), wie durcheinander es in seinem Kopf zugeht – von Hirn ist in diesem Zustand schon lange nicht mehr zu reden. Tja, der Fusel.

berndgrimm
Gast
berndgrimm
19. November 2022 10:18 am

Ja, die gefaehrdeten Gruppen in TH sind ganz sicher die Militaers welche ohne die chinesischen U-Boote wohl absaufen werden.
Da bietet sich ein Rettungspaket an……
Und die Konglomerate welche in den 8 Jahren Militaerdiktatur Rekordgewinne eingefahren haben und ploetzlich ihre Dividende kleiner werden sehen. Schreckklich, diesen „Armen“ muss auch unbedingt geholfen werden.
Ja, die Hotels haben Pech gehabt, besonders die welche keine Quarantaenehotels waren weil die geforderten Bestechungsgelder zu hoch waren.
Aber sonst lebten alle Thai dank dieser Militaerdiktatur in Saus und Braus.

Raoul Duarte
Gast
Raoul Duarte
19. November 2022 3:51 pm
Reply to  STIN

Leider haben aber immer noch viele Thailänder*innen, die sich damals aus Thaksins Programmen verschuldet haben, riesige Schulden – jetzt allerdings bei Kredithaien, die NOCH höhere Zinsen nehmen als die Shinawatras. Ja, natürlich weiß ich, daß es dumm war, den Versprechen Thaksins Glauben zu schenken – aber viele, leider sehr viele, haben nicht verstanden, was das war: Ein riesiger Stimmenkauf.

berndgrimm
Gast
berndgrimm
20. November 2022 6:05 am
Reply to  STIN

Um wieder mit dem Letzten anzufangen:
Auch in TH guckt jeder der etwas hat nur auf sich.
Ja, die Solidaritaet auf dem Lande gab es, habe es selbst in Phayao erlebt,und mag es auch heute noch geben.
Aber diese Solidaritaet gibt es nur bei den Aermsten.
Niemand wehrt sich dagegen Geld anzunehmen oder Kredite.
Was die grossen Konglomerate angeht so haben die vor Covid schon Milliarden mit dieser Militaerdiktatur verdient.
Stand in allen Medien, wurde nur von STIN nicht kolportiert.
Wenn die Menschen zufrieden mit Prayuth waeren so haette er mehr als 10-15% Zustimmung und Thaksin wuerde ihm nicht ohne jegliche Versprechungen und ohne jede Propaganda den Rang abgelaufen haben!

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Raoul Duarte
Gast
Raoul Duarte
20. November 2022 6:18 am
Reply to  berndgrimm

Immerhin: Sie haben bis auf 15% erhöht – bisher schrieben Sie ja stets von „einstellig“ (Fake-News). Thaksin kandidiert nicht und kann Prayuth daher gar nicht „den Rang ablaufen“ (Fake-News).

Raoul Duarte
Gast
Raoul Duarte
20. November 2022 6:35 am
Reply to  Raoul Duarte

Nach dem großartigen Apec-Treffen wird sich das Ansehen des PM Prayuth übrigens in der gesamten Bevölkerung erhöhen. Das Verständnis für die sog. „Demonstranten“ ist mit Sicherheit gesunken. So kann sich das Blatt wenden.

Raoul Duarte
Gast
Raoul Duarte
20. November 2022 6:22 am
Reply to  berndgrimm

Und jetzt ab in den Pool. KICHER

berndgrimm
Gast
berndgrimm
20. November 2022 10:29 am
Reply to  berndgrimm

Hier gab es noch einen zweiten Beitrag von mir den STIN oder sein Co Mod gleich wieder wegzensiert haben.
Gelesen haben sie ihn wohl denn STINs Hetz Nick kackte daraufhin gleich im Akkord Hetze gegen mich aus.Waehrend sein Chef schlief.
Den Inhalt meines Beitrages werde ich wohl oder uebel auf mehrere zukuenftige Beitraege verteilen muessen.

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Raoul Duarte
Gast
Raoul Duarte
20. November 2022 12:10 pm
Reply to  berndgrimm

Sie haben ja echt einen an der Waffel … Flauben Sie denn echt, daß ich mich ernsthaft von einem Ihrer merkwürdigen „Beiträge“ für oder gegen irgendetwas bewegen ließe?

Raoul Duarte
Gast
Raoul Duarte
20. November 2022 12:31 pm
Reply to  Raoul Duarte

Glauben. Davon haben Sie doch – unabhängig von der realen Welt – immer ganz viel.

Raoul Duarte
Gast
Raoul Duarte
20. November 2022 12:36 pm
Reply to  berndgrimm

Yup. Zitat: Prayuth Chan-o-cha (13,64 %)

Raoul Duarte
Gast
Raoul Duarte
20. November 2022 12:39 pm
Reply to  berndgrimm

Ja, da steht 13,64% für Prayuth. Die von Ihnen herausgepickte Zahl betrifft die Partei, von der nicht feststeht, ob Prayuth für sie überhaupt antreten wird. Erneuter Lachanfall ob Ihres Fake-Versuchs.

Raoul Duarte
Gast
Raoul Duarte
18. November 2022 8:05 am

Das sind ja alles recht vernünftige Vorstellungen, über die man*frau durchaus weiterarbeiten kann. Das Problem ist nur, daß durch die jetzt anlaufenden „Proteste“ während des APEC-Treffens das internationale Vertrauen in Thailand, das – mühsam genug – gerade erst aufgebaut wurde, wieder zerstört werden könnte, bevor bi- und multinationale Verträge unter Dach und Fach sind.