Korat: Jüngste Tochter des ehemaligen Premiers Thaksin ist beliebteste Kandidatin für das Amt des Premiers

Die jüngste Tochter des ehemaligen Ministerpräsidenten Thaksin Shinawatra war laut einer Umfrage die mit Abstand beliebteste Kandidatin für das Amt des Premierministers unter den Wählern in der Vorzeigeprovinz Korat.

Paetongtarn Shinawatra ließ die Vorsitzende der Move Forward Partei Pita Limjaroenrat und Premierminister Prayuth Chan o-cha im Staub, wie die Umfrage des National Institute of Development Administration ( Nida ) ergab.

Die Umfrage wurde vom 30. Januar bis 3. Februar unter 1.500 Wahlberechtigten in der nordöstlichen Provinz durchgeführt, die offiziell als Nakhon Ratchasima bekannt ist.

Korat hat mit 16 Wahlkreisen die zweithöchste Anzahl an Abgeordneten nach Bangkok mit 33. Noch wichtiger ist, dass die Wähler in Korat im Allgemeinen angeben, wie andere Wähler im Nordosten wählen werden.

Die Partei, die den Nordosten gewinnt, gewinnt normalerweise die Wahl, weil die Region die bevölkerungsreichste ist und mehr Wahlkreise hat als jede andere Region.

Paetongtarn leitet das Familienprojekt der Pheu Thai und ist der vorläufige Kandidat der Partei für das Amt des Premierministers.

Sie wurde von 37,80 % der Befragten ausgewählt, mehr als dreimal so viele wie jeder andere Kandidat.

Pita wurde nur von 12,40 % der Befragten ausgewählt. Prayuth, der wahrscheinliche Kandidat für das Amt des Premierministers der United Thai Nation Partei, schnitt noch schlechter ab. Er wurde nur von 11,73 % der Befragten ausgewählt.

Die Nida-Umfrage ergab, dass 9,27 % der Befragten unentschlossen waren. Sechs weitere Kandidaten erhielten jeweils weniger als 7 % der Stimmen:

  • 6,60 %: Pol General Seri Temeeyaves, Vorsitzender der Seri Ruam Thai Partei
  • 5,67 %: Khunying Sudarat Keyuraphan, Führer der Thai Sang Thai Partei
  • 3,47 %: Anutin Charnvirakul, Vorsitzender der Bhumjaithai Partei und Minister für öffentliche Gesundheit
  • 2,67 %: Korn Chatikavanij, Vorsitzender der Chart Pattanakla Partei
  • 2,40 %: Tewan Liptapanlop, Generalsekretär von Chart Pattanakla
  • 2,33 %: Pheu Thai Führer Cholnan Srikaew.

Umfragen von Nida im vergangenen Jahr ergaben, dass Paetongtarn landesweit die beliebteste Wahl für das Amt des Premiers war. Auch die meisten regionalen Umfragen setzen sie an die Spitze. Allerdings war Prayuth in einer Umfrage unter Wählern im Süden beliebter als sie, während Pita in einer Umfrage unter Wählern in Bangkok die beste Wahl war.

Auf die Frage, welche Partei sie bei wahlkreisbasierten Wahlen wählen würden, antworteten die in Korat befragten Wähler:

  • 48,40 %: Pheu Thai Partei
  • 13,80 %: Move Foward Partei
  • 8,53 %: Vereinte thailändische Nation
  • 7,07 %: unentschieden
  • 4,73 %: Diagramm Pattanakla
  • 4,13 %: Bhumjaithai Partei
  • 3,20 %: Seri Ruam Thai Partei
  • 2,93 %: Thai Sang Thai Partei
  • 2,47 %: Demokraten
  • 2,27 %: Palang Pracharath Partei

Pheu Thai führte auch die Wahl der Korat-Wähler für die Abstimmung über die Parteiliste an. Die Top-10 Wahlen für die Parteilistenabstimmung waren:

  • 47,60 %: Pheu Thai Partei
  • 14:00 %: Move Forward Partei
  • 8,67 %: Vereinte thailändische Nation
  • 8,14 %: Noch unentschlossen
  • 4,14 %: Diagramm Pattanakla
  • 3,73 %: Bhumjaithai Partei
  • 3,33 %: Seri Ruam Thai Partei
  • 2,93 %: Thai Sang Thai Partei
  • 2,73 %: Demokraten
  • 2,33 %: Palang Pracharath Partei

Quelle: The Nation Thailand

 

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seeker
Gast
seeker
9. Februar 2023 8:59 am

Um nicht immer nur stin´s Einschätzung zu Prayt und dessen „guter“ Regierungsarbeit lesen zu müssen, zur Abwechselung mal die Meinung der Friedrich Naumann Stiftung:

„Prayuth hat einen autoritär-populistischen Politikstil.
Nach dem Putsch 2014 verfolgte die Junta unter seiner Führung Oppositionelle. Die lange hinausgezögerten Wahlen 2019 waren nicht wirklich frei und fair.
Auch nach den Wahlen hat Prayuths Regierung die Justiz gegen Kritiker vorgehen lassen.
In konservativen Kreisen war Prayuth aber lange Zeit nicht unbeliebt. Zuletzt hat er allerdings an Popularität verloren, auch weil sich Thailand unter seiner Amtszeit wirtschaftlich nur sehr langsam entwickelt hat.
Die wichtigen Gouverneurswahlen in Bangkok im Mai waren ein Desaster für seine Phalang Pracharat Partei – und damit auch für ihn.
Prayut hat gute Wahlaussichten – auch wegen eines unfairen Systems zur Wahl des Regierungschefs, das unter der Junta-Herrschaft etabliert wurde.
Thailands Demokratie-Aktivisten fordern tiefe strukturelle Reformen und eine demokratischere Verfassung – beides scheint derzeit noch in weiter Ferne.“
https://www.freiheit.org/de/thailand/regierungskrise-thailand

Und alle sind sich drüber im Klaren, dass falls diese Wahl trotz der in TH üblichen Schikanen (nicht frei, nicht fair, Verbot von Oppositionsparteien) nicht im Sinne der Eliten ausfällt, man auch diesmal nicht allzu lange auf den nächsten Putsch zu warten muß.

Trotzdem – schlechter als unter Prayut kann es kaum noch werden.

Und wenn stin meint, „dass das Thaksin-Girl 37% erreicht, ist nachvollziehbar „, sollte man sich Gedanken machen, warum nach immerhin über 16 Jahren seit dem Putsch 2006 und zwischenzeitlich zwei Militärregierunen und einer Regierung Abhisit auch jetzt noch mehr als jeder Dritte nach wie vor für den „Massenmörder“ votiert, wohingegen sich gerade mal jeder 9. Wähler für stin´s Liebling Prayut ausspricht.

berndgrimm
Gast
berndgrimm
7. Februar 2023 11:04 am

Obwohl der Propaganda Artikel aus der Nation war konnte STIN ihn nur zur Haelfte bringen. Trotzdem kann jeder sehen dass die beiden Militaerparteien zusammen noch nicht mal auf das Move Forward Ergebnis kamen. Trotz des staendigen Propaganda Gewitters.

berndgrimm
Gast
berndgrimm
8. Februar 2023 9:37 am
Reply to  STIN

Das macht STIN doch extra ! Mir solche Steilvorlagen zu geben!
Das undemokratische Denken kann er gut, das bestaetige ich ihm gern. Und auch das Unrechtsstaatliche Denken.
Na ja, seine Rote Familie wird wohl feiern dass er weg ist und so schnell auch nicht wiederkommt.
Aber was das Nachdenken ueber ein Verbot der Pheua Thai oder den Ausschluss Thaksins Tochter angeht , da bin ich ganz bei ihm.
Vor der Wahl 2019 hat man sowas ja mit Thanathorn und seiner Future Forward Partei gemacht.
Hats geholfen ? Nicht wirklich ! Moving Forward ist heute allein staerker als beide Militaerparteien zusammen.Trotz der Hochdruckpropaganda!
Ja und die Pheua Thai ist schon Thaksins dritter Politverein.
Er hat ja wohl schon einen vierten Wahlverein anmelden lassen.
Und was seine Tochter angeht:
Sie stand als Erste mit ihren Wahlplakaten auf der Sukhumvit am Ortseingang Si Racha. Und was ich ihr persoenlich hoch anrechne : Im Gegensatz zu allen anderen Parteien hat sie ihre Wahlplakate so anbringen lassen dass man als Fussgaenger auf dem Buergersteig vorbeigehen kann und nicht gezwungen wird auf der Strasse zu laufen wie bei allen anderen Parteien.
Ob sie PM wird ? Na erstmal muss es ueberhaupt eine Wahl geben! Und dies zu verhindern ist das naechste grosse Ziel des Regimes.

berndgrimm
Gast
berndgrimm
9. Februar 2023 9:16 am
Reply to  STIN

Wo soll ich nur anfangen ? Was ist bitteschoen Volldemokratie? Ich kenne nur Vollidioten !
Demokratie ist dass , was die Menschen draus machen, oder sie draus machen duerfen.
Ja , es gibt Laender die noch nie Demokratie hatten und fuer die es keine vernuenftige Konversion gibt.Nicht nur Lybien.
Ich meine z.B. Aegypten weil ich dort Ende der 60er Jahre nach dem 7 Tage Krieg und vor und nach Nassers Tod oefter war.Aegypten ist fuer den Westen wichtig wegen des Suez Kanals und Heute auch wegen des Urlaubs.
Dort herrscht eine Militaerdiktatur aus mehreren Gruenden:
Erstens Suez Kanal. Zweitens : Frieden mit Israel Drittens Muslimbruederschaft IS Viertens : Urlaubsregion
Ich habe Aegypten zu einer anderen Zeit kennengelernt.
Das war noch bevor man Hurghada geplant hat.
Nasser sah sich selber als Anfuehrer der blockfreien Staaten
(Jugoslawien,Aegypten,Indien,Indonesien etc) war ein aegyptischer und pan arabischer Nationalist und wurde zum Antizionist.Aber am meisten war er Anti Kolonialist und wollte die Befreiung von den britischen Kolonialherren.
Ironie dabei: Die Aegypter (und Palistinenser) wurden dank der britischen Kolonialherren zu den gebildetsten Arabern und sind noch heute in den Oelstaaten als Lehrer und Ingenieure sehr gefragt.
Nasser war wie Ataturk ein Nationalist und kein Islamist.
Die Religion hatte damals auch in den muslimischen Staaten nicht die Bedeutung die sie heute hat.Ausserdem gab es in Aegypten eine grosse und einflussreiche koptisch-christliche Minderheit und auch viele aegyptische Juden.
Die Vereinigung mit Syrien zur Vereinigten Arabischen Republik geschah aus pan arabischen Nationalismus und Anti Zionismus.
Aegypten war auch vor Hurghada und Marsa Alam schon Touristenziel. Kairo , die Pyramiden von Gizeh , der Nil und Alexandria am Mittelmeer waren die Ziele.
Ich war von 1968 bis 1972 haeufig in Aegypten weil meine Lehrfirma Ferro Silizium aus einem neuen Werk am Nasser Staudamm bei Aswan importierte und ich die Ware am Werk und bei der Verladung in Alexandria abnehmen und ueberpruefen musste.Damals gab es als einzige englischsprachige Zeitung in Aegypten die Egyptian Gazette
die taeglich den Flugplan ab CAI sowie die Schiffsankuenfte in Alexandria sowie die Durchfahrten im Suez Kanal und die Zahl der im Land befindlichen Auslaender veroeffentlichte.Die Zahl war nie ueber 1000!
Warum schreib ich soviel? Weil ich heute noch ein gewisses Verstaendnis fuer die Militaerdiktatur in Aegypten habe.
Genauso wie ich 2014 ein gewisses Verstaendnis fuer die Militaerdiktatur unter Prayuth in TH hatte.
Aber TH ist nicht Aegypten. Und selbst in Aegypten entspannt sich die Lage weil die arabischen Oelstaaten, allen voran die Emirate ihre Beziehungen zu Israel verbessern und selbst Saudi Arabien die El Al auf dem Weg nach Asien ueber sein Land fliegen laesst.

berndgrimm
Gast
berndgrimm
10. Februar 2023 6:23 am
Reply to  STIN

Es geht STIN wohl nicht ein dass nicht jeder seinen Propagandaquatsch glauben muss.
Er selber ist vor ueber 3 Jahren aus seinem Paradies und vor seinem Hero Prayuth geflohen und beschallt uns jetzt von weitweg mit Propaganda fuer das gleiche Regime vor dem er geflohen ist.
Wie Semi ist das denn?
Also in Russland wollte ich noch nie leben, in China genausowenig.
Ja , TH war einmal auf dem Weg zu einer fast Demokratie und zu einem fast Rechtsstaat.Das ist lange her. In den letzten 9 Jahren ging es hier in die andere Richtung.
Das Einzige was den Expats hier hilft ist die thailaendische Angst vor oeffentlichem Gesichtsverlust und wirtschaftlicher Druck.
Das nutzen einige Laender wie China und Russland auch aus waehrend der Westen immer noch in dem Irrglauben ist , man koennte TH aus den Faengen Chinas herauskaufen.

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berndgrimm
Gast
berndgrimm
9. Februar 2023 9:30 am
Reply to  STIN

Alle meine Entchen schwimmen im Prayuth See !
Herr Mueller Luedenscheidt , nehmen sie sofort ihre Ente aus meiner Badewanne!

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berndgrimm
Gast
berndgrimm
9. Februar 2023 10:24 am
Reply to  berndgrimm

Also der obige Text des Artikels ist nur halbseitig.
Ich hab nicht nachgesehen ob das in der Nation genauso ist.
Warum ich so luege ?
Woher soll ich das wissen ? Hab ich in TH gelernt.
Weisst du warum du solche Propagandaluegen verbreitest ?

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berndgrimm
Gast
berndgrimm
10. Februar 2023 5:34 am
Reply to  STIN

Jau ,STIN versteckt sich hinter seinen „Quellen“ zu denen er aber nie verlinkt weil sonst seine propagandistisch verdrehte Uebersetzung auffallen wuerde.

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