Bangkok: Ehemaliger Präsident von TOT zu 20 Jahren Haft und 1 Milliarde Baht Geldstrafe verurteilt

Der ehe­ma­lige Präsi­dent von TOT, Varut Suvako­rn, wurde zu 20 Jahren Gefäng­nis verurteilt und zur Zahlung von rund ein­er Mil­liarde Baht an die staatliche Behörde für ein nicht genehmigtes Geschäft mit Samart I‑Mobile im Jahr 2008 aufgefordert.

Das zen­trale Strafgericht für Kor­rup­tions- und Fehlver­hal­tens­fälle verkün­dete gestern sein Urteil in dem vom Büro des Gen­er­al­staat­san­walts ein­gere­icht­en Fall.

Her­rn Varut wurde vorge­wor­fen, eine Entschädi­gungszahlung in Höhe von 1,48 Mil­liar­den Baht an Samart I‑Mobile Plc während der Ver­hand­lun­gen im Jahr 2008 genehmigt zu haben, um einen Stre­it mit dem Unternehmen über Kosten, die bei der Erbringung von Dien­stleis­tun­gen für Thai Mobile ent­standen waren, beizulegen.

Die hun­dert­prozentige Tochterge­sellschaft der Samart Cor­po­ra­tion war für die Call­cen­ter, den Kun­den­di­enst und das Mar­ket­ing für das Mobil­funkgeschäft von TOT und dem staatlichen Schwesterun­ternehmen CAT Tele­com zuständig.

Die bei­den Unternehmen wur­den inzwis­chen zu einem einzi­gen Staat­sun­ternehmen, Nation­al Tele­com, zusammengeführt.

Die von Her­rn Varut genehmigten Zahlun­gen über­schrit­ten seine Befug­nisse und ver­stießen gegen das Gesetz über Ver­stöße von Beamten in staatlichen Organ­i­sa­tio­nen oder Agen­turen, so das Gericht.

Der Klage zufolge hat­te der TOT-Vor­stand Her­rn Varut zwis­chen dem 30. April und dem 13. Okto­ber 2008 beauf­tragt, Gespräche mit Samart I‑Mobile über dessen Klage vor dem Zivil­gericht zu führen, in der 2,6 Mil­liar­den Baht plus 7,5 % Zin­sen pro Jahr als Schaden­er­satz von TOT wegen Ver­trags­bruchs gefordert wurden.

Herr Varut genehmigte Zahlun­gen in Höhe von ins­ge­samt knapp über 1,48 Mil­liar­den Baht (ohne Mehrw­ert­s­teuer), was weit über der 10-Mil­lio­nen-Baht-Gren­ze liegt, die ein lei­t­en­der Angestell­ter in sein­er Posi­tion genehmi­gen darf, ohne die Zus­tim­mung des Ver­wal­tungsrats einzuholen.

Die Entschädi­gungszahlun­gen waren auch höher, als TOT hätte zahlen müssen, so die Klage.

Ein Auss­chuss des Repräsen­tan­ten­haus­es schätzte die Summe, auf die Samart I‑Mobile Anspruch hat­te, auf 800 Mil­lio­nen bis 1 Mil­liarde Baht. / Bangkok Post

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