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Premierminister Prayuth Chan o-cha, in seiner Eigenschaft als Ministerpräsidentkandidat der United Thai Nation Partei (UTN), zuckte am Sonntag mit den Achseln, als die jüngsten Meinungsumfragen darauf hinwiesen, dass er hinter andere Schlüsselkandidaten zurückgefallen sei.

„Nein, bin ich nicht. Es ist das Recht der Menschen zu wählen, wen sie wählen und in wessen Hände sie die Zukunft der Nation legen. Es ist völlig ihre Wahl. Ich kann sie nicht dazu zwingen, etwas zu tun oder nicht zu tun.“ sagte er auf die Frage, ob er sich von diesen Umfrageergebnissen überhaupt entmutigt fühlte.

Und auf die Frage, wie die UTN ihre Popularität vor der Wahl steigern würde, sagte General Prayuth, er lege lieber Wert darauf, das öffentliche Verständnis dafür zu verbessern, was seine Partei tun werde, um die wirtschaftlichen und sozialen Bedingungen des Landes zu verbessern, statt die Wähler zu umwerben, Indem sie verspreche, sie alle zu besänftigen.

„Wir haben bereits genug negative Folgen von Wahlkämpfen voller Versprechungen erfahren. Andere Länder entscheiden sich dafür, zusätzliche Betreuung nur für bestimmte Personengruppen bereitzustellen, die sie wirklich benötigen“, sagte er.

„Wenn die Wähler auf diese [unrealistischen] Versprechungen hereinfallen, wird das nur zu schlechtem Karma für die gesamte Nation führen“, sagte er weiter.

Momentan fehle ein Gleichgewicht zwischen Angebots- und Nachfrageseite, was bedeutet, dass es mehr Produzenten und Verkäufer als Käufer gebe, sagte er und fügte hinzu, dass die UTN deshalb darauf abziele, ein Gleichgewicht zu finden, das die Wirtschaft des Landes nachhaltiger wachsen lasse.

Darüber hinaus versuche die Regierung, mehr internationale Investoren anzuziehen, sagte er.

Auf die Frage, warum er zuvor gesagt habe, dass die staatliche Wohlfahrtspolitik der UTN die von der Pheu Thai Partei versprochenen 10.000 Baht übertrumpfe, sagte General Prayuth, dies liege daran, dass die UTN verspreche, den Baht zu einem höheren monatlichen Lebensunterhaltsgeld für die Armen auf 1.000 Baht anzuheben.

„Die 10.000 Baht gelten nur für einen Zeitraum von sechs Monaten, während die 1.000 Baht jeden Monat vergeben werden“, sagte er.

Abgesehen davon, sagte er, seien die 1.000 Baht monatlich an eine finanzielle Unterstützung für Menschen gedacht, die Hilfe benötigen, im Gegensatz zu Richtlinien, die versprechen, Bargeld an alle zu verteilen.

„Wir haben verschiedene Quellen ausführlich recherchiert, einschließlich der Erfahrungen anderer Länder, bevor wir diese Richtlinie entwickelt haben“, sagte er.

„Und vergessen Sie nicht, dass wir auch auf die Stabilität des Landes achten müssen.“

„Ich sage nicht, dass die Politik anderer Parteien allesamt schlecht ist. Ich versuche aufzuzeigen, warum [wir diese Politik entwickelt haben]“, sagte er.

Der stellvertretende UTN-Vorsitzende Thanakorn Wangboonkongchana betonte, dass die Popularität der UTN stetig zunehme, insbesondere in den südlichen Wahlkreisen, wo viele Menschen General Prayuth als Ministerpräsident zurückgeben wollen.

Eine neue am Sonntag veröffentlichte Umfrage des National Institute of Development Administration (Nida) weist darauf hin, dass General Prayuth immer noch hinter Paetongtarn Shinawatra von der Pheu Thai Partei und Pita Limjaroenrat von der Move Forward Partei zurückbleibt.

Frau Paetongtarn führt mit 35,7 %, aber ihre Unterstützung ging von 38,2 % in Nidas erster Umfrage vor den Wahlen im März zurück.

Auf dem zweiten Platz lag Herr Pita mit 20,25 % von zuvor 15,75 %, während General Prayuth von 15,65 % auf 13,60 % fiel.

Srettha Thavisin von der Pheu Thai Partei war ein neues Gesicht in der zweiten Umfrage mit 6,05 % Unterstützung und ersetzte Khunying Sudarat Keyuraphan von der thailändischen Sang Thai Partei, die 5,10 % hat, gegenüber 4,15 % beim letzten Mal. / Bangkok Post

Von STIN

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seeker
Gast
seeker
21. April 2023 1:06 pm

Berndgrimm,
stin ist ein Träumer und träumt deshalb, dass TH auch künftig von dem Ex-Diktator Prayut weiter regiert werden sollte.
Dazu ist stin in seiner Argumentation jedes Mittel recht, aber da ihm jedoch die Argumente fehlen, bleibt stin nur seine Behauptung von Thaksin als Massenmörder und was dagegen stin´s Lieblings-Putschist Prayut alles an Gutem für Thailand vollbracht hat.
Deshalb empfehle ich einfach mal allen Usern die beiden engl. Wikipedia-Einschätzungen von Prayut und Thaksin zu vergleichen.

Während Thaksin für seine 5,5 jährige Amtszeit neben viel Kritik auch sehr viel Lob für sich reklamieren kann, sind bei der Einschätzung von Prayut für dessen 9 Jahre Amtszeit außer Kritik keinerlei Erfolge zu finden.

Und so kann ich nur zustimmen, wenn Doug Bandow vom Cato Institute Prayuth als karikaturhaften Diktator aus einer komischen Oper von Gilbert und Sullivan bezeichnet und das erste Jahr der Militärjunta so zusammenfasste, dass Prayuth seine Versprechen nicht einhielt einschließlich der Bereitstellung von Glück, Wohlstand und Sicherheit für das thailändische Volk
https://en.wikipedia.org/wiki/Prayut_Chan-o-cha
sowie
https://en.wikipedia.org/wiki/Thaksin_Shinawatra

seeker
Gast
seeker
21. April 2023 5:03 pm
Reply to  STIN

Endlich hat mich stin aufgeklärt, wenn er sagt:
„DAs ist gut möglich, Wikipedia gilt als linkslastig“
und nennt als Beweis einen Artikel aus der Preußischen Allgemeinen Zeitung.

Und was meint Wikipedia zu dieser „Preußischen Allgemeinen Zeitung“:
„Politikwissenschaftliche Werke über die Zeitung beurteilen ihre Ausrichtung mehrheitlich als neurechts.
Und weiter:
„Sowohl die Historiker Wolfram Wette und Peter Oliver Loew als auch die Politikwissenschaftler Alexander Geisler und Wolfgang Gessenharter[ sehen in der Preußischen Allgemeinen Zeitung und ihren Vorgängertiteln Publikationsorgane der Neuen Rechten.
Der Politikwissenschaftler Fabian Virchow charakterisiert die Zeitung als „rechtskonservativ“,
der Historiker Matthias Stickler als konservativ.

Laut Einschätzung des Journalisten Anton Maegerle von 2004 erfüllt das Blatt, eine „Scharnierfunktion“ zwischen „Rechtskonservatismus“ und Rechtsextremismus.
Davon zeugten unter anderem holocaustrelativierende Beiträge, die Forderung nach einem „Schlussstrich“ unter der deutschen Vergangenheitsbewältigung und die große personelle Überschneidung mit neurechten Publikationen und Organisationen.
Haug von Kuenheim bescheinigte der Zeitung, einem „strammen Rechtskurs“ zu folgen.
Während der SPD-Politiker und Publizist Stephan Braun die Zeitung 2007 ebenfalls als Publikationsorgan der Neuen Rechten ansah, verfasste der bayerische Ministerpräsident und CSU-Vorsitzende Horst Seehofer 2010 anlässlich des 60-jährigen Jubiläums der Zeitung ein Grußwort, in dem er ihr attestierte, „klar und kantig, in gut preußisch-konservativer-aufklärerischer Tradition“ zu stehen.
Die Herausgeber bezeichnen die Ausrichtung der Zeitung als „preußisch-wertkonservativ“, ihr Grundsatz sei „preußisch korrekt statt politisch korrekt“.
https://de.wikipedia.org/wiki/Preu%C3%9Fische_Allgemeine_Zeitung

Da kann ich nur feststellen –
man muß man links sein, wenn man alternative Wahrheiten nicht zuläßt und auf den Nachweis von Fakten besteht –
nicht wahr stin.

berndgrimm
Gast
22. April 2023 9:46 am
Reply to  STIN

Jau, wikipedia ist weniger linkslastig ! Jedenfalls nach Meinung des von STIN als Zeugen vorgefuehrten Revisionistenblattes der ostpreussischen Vertriebenenverbandes Preussische Allgemeine !
Meine Familie vaeterlicherseits kommt aus Ostpreussen.
Mein Grossvater hatte einen Bauernhof und hat eine Pferdezucht aufgebaut.Das gefiel den in Ostpreussen herrschenden preussischen Junkern nicht die schon sehr frueh mit den Nazis kooperierten.Man wollte meinem Grossvater die Zuchthengste wegnehmen.Mein Grossvater fluechtete mit besten Deckhengsten quer durch Norddeutschland ins niederlaendische Friesland.Meine Grossmutter gab wie abgesprochen an dass ihr Mann sie verlassen haette.Sie durfte daraufhin den Bauernhof behalten.
Meine Grosseltern hatten 4 Soehne
Der Aelteste sollte den Hof uebernehmen aber starb im Krieg
Der Zweitaelteste war mein Vater. Der sollte entweder Rechtsanwalt oder Pfarrer werden. Er kam mit 17 direkt von der Schule in den Krieg nach Leningrad . Mit 17 1/2 kam er als Krueppel aus dem Krieg zurueck und wurde nach Thueringen ins Lazarett gebracht.
Die beiden juengeren Brueder gingen noch zur Schule und machten am Kriegsende ihr Abitur.Schon unter polnischer Verwaltung. Sie wurden beide Lehrer an polnischen Schulen.
Sie kamen erst 1957 zusammen mit meiner Grossmutter in die BRD.Mein Grossvater musste auch im niederlaendischen Friesland vor den deutschen Nazi-Besatzern fluechten und kam erst nach dem Krieg zurueck nach D.Er hatte seine Zuchthengste in den NL verkauft und startete einen Blumengrosshandel mit Tulpen aus Holland.
Die beiden juengeren Brueder waren sehr frustriert von der BRD weil ihre polnischen Abschluesse hier nicht anerkannt wurden und sie nicht in ihrem Beruf als Lehrer arbeiten durften.
Der aeltere der beiden arbeitete als Uebersetzer in einem Verlag und die Juengere begann als Cola Ausfahrer , ging dann in ein Stahlwerk und machte Karriere als Schichtleiter.
Warum erzaehle ich diese Geschichte ?
Bei den Ostpreussen wurde fein unterschieden zwischen Vertriebenen und Fluechtlingen.
Die Vertriebenen waren angeblich von Polen und Russen zur Flucht gezwungen worden waehrend die Fluechtlinge ja “freiwillig” abgehauen waeren.
Tatsache ist : Die “Vertriebenen” waren meist Junker und Grossgrundbesitzer , sehr Nazi nah und sind meist selber zuerst geflohen und haben nur irgendwelche bezahlte Angestellte hinterlassen welche die Vertreibugspapiere unterschreiben lassen mussten.
Die Vertriebenen bekamen hohe Entschaedigungszahlungen waehrend die Fluechtlinge garnix bekamen.
Gluecklicherweise sind die Hardcore Vertriebenensprecher heute tot aber ihre Nachkommen halten den Mythos aufrecht wegen des geldwerten Vorteils.
Soweit zur Preussischen Allgemeinen !
Gibts eigentlich die Nationalzeitung noch ?
Die passte doch auch gut zur STINschen Argumentation.

Und nun zu Wikipedia:
Ja , wikipedia ist manchmal ziemlich parteiisch aber genauso Rechts wie Links.
Ich selber habe auch bei wikipedia mitgemacht, aber nicht um etwas reinzuschreiben sondern um etwas zu loeschen.
Es geht nicht um Politik sondern um Airlines , mein Hobby.
Noch heute stehen in wikipedia Fluggesellschaften die es in der Realitaet nie gegeben hat.
Ich habe schon von Anfang an versucht diese Traumairlines loeschen zu lassen.
Aber es ist offensichtlich schwieriger etwas in wikipedia zu loeschen als es dort hineinzuschreiben.
Aber insgesamt ist wikipedia schon viel besser geworden und macht auch selber auf unbewiesene Behauptungen aufmerksam.
Nicht zu vergessen: In wikipedia kann jeder reischreiben der angemeldet ist.
Trotzdem , wenn ich etwas ueber Personen,Firmen ,Staedte oder Laender wissen will, schaue ich zuerst in wiki nach.
Nochetweas zu STIN’s Rechts und Links:
Alles was nicht so Rechts ist wie er ordnet er als Links oder gar Linksextrem ein.
Wo mag er wohl stehen wenn er seinen Lieblingsdiktator Prayuth Links stehen sieht ?

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seeker
Gast
seeker
22. April 2023 11:08 am
Reply to  berndgrimm

Bernd, du hast da etwas verwechselt.
Sowohl lt. stin als auch in dem Bericht der von ihm zitierten PAZ ist Wikipedia linkslastig.
Dieser Bericht der PAZ stammt von Larry Sanger, einem Mitbegründer von Wikipedia, welcher von Jan. 2001 bis zum März 2003 viele Richtlinien für Wikipedia erarbeitet hat.
Jedoch lebt Sanger seit 20 Jahren seinen Frust gegen den anderen Mitbegründer Jimmy Wales sowie gegen Wikipedia aus.
https://de.wikipedia.org/wiki/Larry_Sanger

Man kann natürlich sehr unterschiedlicher Meinung zu Wikipedia sein, jedoch ist folgendes Fakt:

„Wikipedia ist so erfolgreich, dass große Enzyklopädien wie der Deutsche Brockhaus oder die Encyclopedia Britannica eingestellt wurden oder nur noch digital verfügbar sind.“
http://kurt.digital/2021/01/15/20-jahre-wikipedia/

Auch Wikipedia ist nicht frei von Kritik sowie auch nicht frei von einigen Fälschungen und Manipulationen, welche jedoch zumeist bereits nach kurzer Zeit wieder gelöscht werden konnten.
https://de.wikipedia.org/wiki/Kritik_an_Wikipedia

Gleichzeitig jedoch setzt sich Wikipedia mit dieser Kritik ernsthaft auseinander
https://de.wikipedia.org/wiki/Wikipedia:Unsere_Antworten_auf_Kritik

und noch eins:
„Die Freiwilligen-Community zeigte aber auch, “wie effektiv das Community-Prinzip vor Einflussnahme und Beschönigung schützt”.
Freiwillige hätten “schnell reagiert und nicht-neutrale Bearbeitungen zurückgesetzt”.
Wikipedia habe nicht den Anspruch, stets “alleingültiges Wissen” darzustellen.
“Die Community aus ehrenamtlichen Autorinnen und Autoren ist es, die das Rückgrat bei der Einhaltung und Durchsetzung der Wikipedia-Prinzipien bildet.”
https://www.sueddeutsche.de/digital/wikipedia-werbung-manipulation-schleichwerbung-wissen-1.4496890

seeker
Gast
seeker
22. April 2023 3:05 pm
Reply to  STIN

stin, wenn du meinen Beitrag gelesen hast, wirst du festgestellt haben, dass ich Bernd nur auf einen Irrtum seinerseits hinwies.

Und ja – das Konzept eines für alle Menschen frei zugänglichen Onlinelexikon, welches unabhängig von Staat und Kapital von Tausenden Freiwilligen auf der ganzen Welt geschrieben wird, ist definitiv links.

Leute mit rechter Gesinnung sind wahrscheinlich kaum dazu bereit, unentgeltlich an etwas mitzuarbeiten und sich dann auch noch zur Neutralität zu verpflichen und die eigene Meinung außen vor lassen zu müssen – deshalb findet man diese Leute kaum oder garnicht unter den Wikipedianer.

Trotzdem sollte nicht übersehen werden, dass das Wikipedia-Projekt für sich als unvorstellbaren Erfolg verbucht, von Freiwilligen erstellte Wissensangebote für praktisch jedermann kostenlos verfügbar zu machen.

In der englischen Wikipedia werden die Bearbeiter angehalten, “Tatsachen wiederzugeben, wozu auch Fakten über Meinungen gehören – nicht aber die Meinungen selbst.”
https://www.bpb.de/themen/bildung/wikipedia/145816/die-welt-in-der-wikipedia-als-politik-der-exklusion/

Siamfan
Gast
Siamfan
22. April 2023 6:25 pm
Reply to  STIN

Die ‘Linken’ erfinden neue Themen, wo siedanndie herrschende Meinung haben und ihre Lügen verbreten können.
So hat man zB die Seite ‘Khlong’auf deutsch ins Leben gerufen, nachdem es diese unter “Kanal” schon auf fast Hubdert Sprachen (auch Thai) gab.
“Diskussionen” würden da wie hier ausgehen! Nur löschen und zensieren können sie nicht, sind aber zu Hunderten!
555555555

Siamfan
Gast
Siamfan
26. April 2023 5:49 am
Reply to  STIN

xxxxxxxxxxxxx

ES GIBT IN TH DEN FLUSS (MAE NAAM) UND DEN KHLONG.
KHLONGS DIENEN ZUR BEWAESSERUNG, HOCHWASSERVERHINDERUNG (RUECKHALTEBECKEN), VERSICKERUNG (AUFFUELLEN GRUNDWASSER), ……, STADTMAUERGRABEN!
SIE DAGEGEN BEHAUPTEN, ES WAERE NUR EIN ‘WASSERWEG’.
DAS IST ABER NUR BEDINGT, BESCHRAENKT MOEGLICH, DA ES AM UEBERGANG ZUM FLUSS KEINE SCHLEUSE GIBT, ES MUSS ALSO UMGELADEN WERDEN!
.
xxxxxxxxxxxxxxx

seeker
Gast
seeker
20. April 2023 2:12 pm

Sehr interessante Analyse der Konrad-Adenauer-Stiftung zur den Parlamentswahlen in Thailand 2023 und auch zur bisherigen Arbeit dieser Regierung.
„Die politische Bilanz der amtierenden Regierung stellt eine Herausforderung für den Wahlkampf des konservativen Lagers dar.
Das Kabinett steht in der Kritik u.a. wegen des Managements der COVID-19-Pandemie, dem Umgang mit den Demonstrationen 2020/2021 und der langsamen Konjunkturerholung.
Auch die Anwendung verschiedener Gesetze gegen Einzelpersonen, die nicht im Einklang mit dem Recht auf freie Meinungsäußerung stehen, empfinden viele Bürger als besorgniserregend.
Andere Schwachpunkte sind Korruptionsfälle, Massenerschießungen (2022 und 2020), Online-Glücksspielskandale (2022) und die Erleichterung illegaler chinesischer Geschäfte im Land (2023).“
und weiter
„ Generell lässt sich sagen, dass abgesehen von der jungen Move-Forward-Partei, die klar prodemokratisch und progressiv ist, die thailändischen Parteien traditionell kein starkes programmatisches Profil haben.
Sie lassen sich auf dieser Basis schwer voneinander trennen und können schwerlich als „rechts“, „links“ oder „liberal“ kategorisiert werden.
So wird der Wahlkampf vor allem von ähnlichen, vagen und oft populistischen Versprechen geprägt, die darauf abzielen, die ökonomischen Sorgen der Bevölkerung aufzugreifen und vor allem die Stimmen aus den unteren Einkommensschichten in den bevölkerungsreichen Provinzen im Norden und Nordosten Thailands zu gewinnen. „

Schlußfolgerung:
„Das Potenzial für Proteste und Chaos sowie für Instabilität im Parlament und in der Regierung ist hoch.
Sicher ist nur, dass Thailands nächste Führung nach den Parlamentswahlen am 14. Mai stark von harten Koalitionsverhandlungen abhängen wird.
Die Reaktion traditioneller Machtzentren und unabhängiger Institutionen wie der Wahlkommission, der Gerichte, der Antikorruptionskommission und der Armee wird auch eine zentrale Rolle spielen.
Es bleibt abzusehen, inwieweit das finale Ergebnis die Präferenzen des Wählers am Ende widerspiegeln wird. „

https://www.kas.de/de/laenderberichte/detail/-/content/parlamentswahlen-in-thailand

Was mir in der Analyse der K.A.-Stiftung auffällt ist die Tatsache, dass keiner die angeblichen und von stin immer wieder propagierten Erfolge des Prayuts-Regime sieht, weil es diese einfach nicht zu sehen gibt.

berndgrimm
Gast
21. April 2023 10:13 am
Reply to  STIN

Was mir in der Analyse der K.A.-Stiftung auffällt ist die Tatsache, dass keiner die angeblichen und von stin immer wieder propagierten Erfolge des Prayuts-Regime sieht, weil es diese einfach nicht zu sehen gibt.

Dies kann man nicht oft genug wiederholen !
Ich weiss ja nicht aus welchen wirklichen Gruenden STIN aus TH geflohen ist , aber ich finde es sehr merkwuerdig wenn jemand der nicht unter Suchinda,nicht unter Prem,nicht unter Chuan,nicht unter Thaksin,nicht unter Sorayud, nicht unter Samak ,nicht unter Somchai , nicht unter Abhisit , nicht unter Yingluck das Land verlassen hat sondern unter Prayuth, hier meist unwahre Lobeshymnen ueber das Regime schreibt vor dem er selber gefluechtet ist.

Generell lässt sich sagen, dass abgesehen von der jungen Move-Forward-Partei, die klar prodemokratisch und progressiv ist, die thailändischen Parteien traditionell kein starkes programmatisches Profil haben.

Sie lassen sich auf dieser Basis schwer voneinander trennen und können schwerlich als „rechts“, „links“ oder „liberal“ kategorisiert werden.

Auch dies muss immer und immer wieder gesagt werden.
Es gibt keine Ideologien in TH.
Die einzige Partei die TH vorwaerts bringen koennte ist wirklich Move Forward.
Die hat natuerlich keine Chance selber den PM zu stellen aber ein Wahlergebnis ueber 10 % waere ein grosser Achtungserfolg.
Noch groesser waere der Erfolg wenn man wirklich Teil einer Regierungskoalition werden wuerde und dort auch etwas bewirken koennte.

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seeker
Gast
seeker
20. April 2023 1:18 pm

Nicht genug, dass man vermehrt auf den Wahlplakaten, welches das Porträt Prayut zeigt, ihm ein Hitlerbärtchen angemalt hat und diese Bilder sogar im TV sehen kann.

Das ist wirklich sehr traurig, zumal ja lt. stin ja nicht das Militär und Polizei, sondern Thaksin der Massenmörder sein soll.

Und die Krönung: nun haben andere Bösewichter mehr als 200 Wahlplakate und Plakate von Abgeordnetenkandidaten der United Thai Nation (UTN) Party in Ubon Ratchathani sogar noch beschädigt.

Da kann ich nur sagen: pfui, pfui. pfui

berndgrimm
Gast
21. April 2023 5:58 am
Reply to  STIN

STIN laesst all seinen Hirngespinsten freien Lauf:
Seine Affinitaet zu den Neo Nazis , seinen Tuerkenhass, seinen Merkelhass , seinen Thaksinhass und seiner Prayuthliebe.
Nun ist es so dass die beiden anderen Diktatoren im Unterschied zu Prayuth in relativ unmanipulierten Wahlen eine Mehrheit im Wahlvolk hatten. Hitler 1933 und Erdogan eigentlich bei jeder Wahl die nicht manipuliert war.
Das gefaellt mir auch nicht aber es ist Fakt.
Prayuth hingegen hat seit seinem Putsch keine einzige Wahl gewonnen.Noch nicht mal die Hoechstmanipulierte von 2019.
Also die Wahlplakate haengen bei uns ja schon eine ganze Weile ohne dass sie irgendwie beschmiert wurden.
Das Einzige was passierte : Anutin und die Bhumjaithai hatten ihre Plakate ja zuletzt aufgestellt. Wo die anderen Parteien jeweils ein Plakat aufstellten liess Anutin (das Parteilogo sieht man kaum) jeweils 3 von sich aufstellen. Lindner Syndrom:Ohne mich geht hier garnix.Eigentlich haette sowas ja von der EC geruegt werden muessen aber die ist ja bekanntlich parteiisch und Anutin ist Regierungsmitglied.
Jedenfalls wurden die Plakate von Jugendlichen umgeknickt.
Jetzt kommt STIN bestimmt wieder mit seinem Taluh Fah Maerchen!

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berndgrimm
Gast
22. April 2023 10:34 am
Reply to  STIN

Am Ende sind STIN und ich fast der gleichen Meinung.
Die Krawallmacher bei den Demos haben keine Ideologie.
Deshalb kann man sie auch nicht einfach den friedlichen Studenten zuordnen, besonders deshalb nicht weil die Identitaet der sogenannten “Monarchisten” die unter dem Schutz der “Sicherheitskraefte” gewuetet haben auch noch garnicht geklaert ist.
Ja , wie weit Pita’s Move Forward und Prayuth’s UTN ergebnismaessig auseinander sind werden wir sehen.
Aber was STIN immer so schuechtern verschweigt sind die 250 Militaersenatoren ( ein scheindemokratisches Ueberbleibsel der Junta NCPO oder wars 3CPO?) die Prayuth von vornherein den PM Sessel sichern.
Dass er sich durch Wahlmanipulation und Wahlbetrug auch noch eine kleine Mehrheit im Parlament zusammengekauft hat ist nur ein Nebenprodukt um den demokratischen Schein zu wahren.

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Last edited 1 Jahr zuvor by berndgrimm
berndgrimm
Gast
23. April 2023 5:47 am
Reply to  STIN

Ich moechte nocheinmal darauf hinweisen dass STIN seit ueber dreieinhalb Jahren aus TH gefluechtet ist,die Studentendemos auch nicht im Ansatz selber mitgemacht hat wie uebrigens auch keine der frueheren politischen Demonstrationen seit den Gelben 2007 und hier ausschliesslich zusammengebastelte Propaganda verbreitet.
Ich selber war nur bei wenigen der neuen Studentendemos dabei weil ich seit 12 Jahren nicht mehr in BKK lebe sondern nur im Dez. zum einkaufen einen Monat dort wohne und ansonsten min 90 Min.
An- bzw Abfahrt benoetige.
Ich habe die sogenannten “Monarchisten” selber erlebt.
Das erste Mal bei der Grossdemo im September 2020 am Sanam Luang als sie sich im Wat Prakeow versammelten und sich dann nicht raustrauten weil schon ueber 60.000 Leute auf dem Sanam Luang vor den Toren der Thamassat versammelt waren.
Waehrend wir Demo Teilnehmer in Zelten durch Metalldetektoren durchgehen mussten wurden sie von der politischen Polizei (DSI) daran vorbeigefuehrt und verschwanden im Wat Prakeow.
Bei spaeteren Demos sah ich sie wie sie im Schutz der Sicherheitstruppen die absolut friedlichen Studenten provozierten. Dies wurde sogar im Thai Fernsehen gezeigt.
STIN versteift sich auf seine Propagandaluegen weil er unbedingt davon ablenken will dass sein geliebter Militaerdiktator seit dem Putsch 2014 noch nie irgendeine Wahl gewonnen hat und auch die Wahl in 3 Wochen haushoch verlieren wird und nur vollkommen undemokratisch mit Hilfe seiner 250 Militaersenatoren die eine Verlaengerung der Junta NCPO und mittels fortgesetztem Wahlbetruges an der Machtbleiben kann.

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seeker
Gast
seeker
19. April 2023 9:12 am

Interessanter Artikel des Thai Enquirer von gestern – ein Auszug:

Das sich verschiebende Overton-Fenster der Wahlversprechen.
Jetzt ist Thaksins Populismus zum Standardmodus Operandi geworden.
In gewisser Weise ist Thailand thaksinisiert worden.
Thaksin Kid, Pheu Thai tum, der Pheu Thai-Slogan von 2011 lautete –
Thaksin denkt und Pheu Thai handelt.

Nun, was Thaksin früher dachte, danach scheint jetzt jeder zu handeln.

Schauen wir uns nur die anderen Maßnahmen an, die die Prayuth-Regierung in den letzten acht Jahren umgesetzt hat oder die verschiedene konservative Parteien jetzt vorschlagen.
Die United Thai Nation Party zum Beispiel verspricht, das Khon La Krueng-Programm fortzusetzen, doch sieht jedes Versprechen, damit fortzufahren, wie ein eklatanter Stimmenkauf aus.
Und was einen noch mehr beunruhigen sollte ist, dass die Führer der United Thai Nation Party keine Ahnung zu haben scheinen, wie sie mit den momentanen Veränderungen umgehen sollen.
Nun schlagen Sie eine neue Politik der Wehrpflicht vor, welche sie hätten bereits umsetzen können, aber ansonsten scheint die Partei verwirrt über die Veränderungen in der politischen Landschaft Thailands in den letzten Jahren.
https://www.thaienquirer.com/49218/the-shifting-overton-window-of-election-pledges/

Wahlprognosen hin oder her – schließlich liegen derzeit lt. Umfragen die
Pheu Thai und Move Forward Partei zusammen bei ca. 69 %, was z.B. in normalen Ländern für eine satte Regierungsbildung reichen würde.
Das wird man in TH jedoch nicht zulassen – in einem Monat wissen wir genaueres.

berndgrimm
Gast
20. April 2023 9:42 am
Reply to  STIN

STIN gefaellt sich darin hier Thaksin plakativ als Massenmoerder darzustellen.
Ich moechte Thaksin keinesfalls verteidigen aber ich moechte darauf hinweisen dass unter Prayuth 9 Jahre lang trotz duemmlichster Propaganda und vielen grossspurigen Versprechungen die Zahl der Verkehrstoten staendig gestiegen ist.
Auch die Zahl der Unfaelle , Verletzten und Toten im Haushalt ,bei der Arbeit und bei dem Hantieren mit Waffen ist gestiegen.
Trotz einer Militaerdiktatur die dieses erkannt hatte und versprochen hatte dieses zu bekaempfen.
Der Grund fuer diese Vorfaelle ist derselbe:
Die meisten Thai (besonders die Maennlein ) erreichen in ihrem Leben kaum die mentale Reife von 13 jaehrigen und handeln entsprechend.
Um dies zu bekaempfen waere eine Militaerdiktatur durchaus geeignet. Prayuth hat dies auch in seinen Freitags Monologen versprochen.
Und dann STIN’s Propaganda Glanzstueck:
Waehrend Thaksin nur Geld verspricht um gewaehlt zu werden , tut Prayuth staendig Gutes um den Menschen hier zu helfen.
Na ja, Fakt ist : Prayuth ist hier noch nie gewaehlt worden , egal was er versprochen hat.
Zunaechst hat er die Wahl , die eigentlich 2015 sein sollte sehr erfolgreich bis 2019 verschoben.
Dann hat er diese Wahl haushoch verloren und wurde nur mit Hilfe seiner 250 Militaersenatoren (einer Fortsetzung der Militaerjunta NCPO) und mittels multiplen Wahlbetrug zum PM “gewaehlt”.
Bei der naechsten Wahl in 4 Wochen wird er noch weniger gewaehlt werden als 2019 aber wohl trotzdem an der Macht bleiben. Amazing Thailand!
Ja , eine Freiheit der Medien sieht hier nur STIN dessen eigene Medienfreiheit darin besteht seine Kritiker wegzuzensieren und dann zu behaupten da seien sie selber dran schuld.
Die Medienfreiheit in TH besteht in der Tat darin dass die meisten Massenmedien den Unterstuetzern dieser Militaerdiktatur gehoeren und nicht nur Selbstzensur betreiben sondern im Gegenteil noch mehr oder weniger versteckte Propaganda fuer dieses Regime machen.
Die wenigen wirklich unabhaengigen Medien und Journalisten werden mit wirtschaftlicher oder beruflicher Vernichtung bedroht.
Man kann Menschen auch das Leben zerstoeren ohne sie zu toeten.

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seeker
Gast
seeker
20. April 2023 3:01 pm
Reply to  STIN

stin und sein laufend wiederholter Unsinn.

– Er will das Thaksin ein Massenmörder ist – lassen wir stin den Spaß, da er ihn braucht und außerdem nichts anderes hat.

– Verkehrstote – da hat sich in TH wenig geändert, mit Ausnahme während Coronazeit, infolge geringerem Verkehrsaufkommen.
Ein echter Vergleich ist kaum möglich, da TH nur selten bis gar nicht aktuelle Zahlen veröffentlicht und viele Tote nicht erfaßt werden.
Deshalb dieser Bericht:
„Verkehrsunfälle in Thailand sind erschreckend.Jedes Jahr sterben mehr als 22.000 Menschen auf Thailands Straßen“
https://www.thailand-spezialisten.com/2022/01/04/verkehrsunf%C3%A4lle-in-thailand-sind-erschreckend/

– Mordrate ging zurück – heftiger als bei Yingluck = falsch.
Die Mordrate TH ging seit 2007 kontinuierlich zurück.
Yingluck: 2012 von 4,9 Tötungsdelikte je 100.000 Einwohner im Jahre 2013 auf 4,25 Tötungsdelikte je 100.000 Einwohner zurück.
Rückgang = 13,4 %
Prayuck: 2015 von 3,47 Tötungsdelikte je 100.000 Einwohner im Jahre 2016 auf 3,23 Tötungsdelikte je 100.000 Einwohner zurück.
Rückgang = 6,4 %
https://de.statista.com/statistik/daten/studie/693789/umfrage/mordrate-in-thailand/

und anschließend kommen stin´s übliche Aufzählungen, bei denen schon für alle das Gegenteil belegt wurde sowie seine üblichen Vermutungen, von denen bisher keine einzige eingetroffen ist –
immer unter dem Motto: es lebe die Propaganda!

seeker
Gast
seeker
20. April 2023 5:26 pm
Reply to  STIN

stin, wir wissen doch, dass du außer deiner täglichen Propaganda nichts bieten kannst.
So wurde Yingluck erst im August 2011 Premier –
wieso ist sie dann für dieses Jahr verantwortlich.
Und was die Verkehrstoten anbelangt, so sind auch dies nur deine unbewiesenen Behauptungen, anstatt Fakten.
Ich hatte bereits aufmerksam gemacht, dass TH die echten Zahlen nicht erfasst.
Nicht umsonst schreiben die meisten folgends:
“Mit durchschnittlich 23494 Verkehrstoten pro Jahr (2013 – 2019) gilt der Straßenverkehr in Thailand als sehr gefährlich. Dies entspricht rund 33,4 Unfalltoten pro 100.000 Einwohnern und Jahr. Zum Vergleich: In der gesamten EU liegt dieser Wert bei 5,9 und weltweit bei 17,0.”
https://www.laenderdaten.info/Asien/Thailand/verkehr.php
und das umfasst die Zeit Yingluck und Prayut.
Aber laber ruhig weiter – die glaubt eh keiner mehr etwas.

seeker
Gast
seeker
21. April 2023 7:06 am
Reply to  STIN

stin,
man kann deiner „Logik“ einfach nicht folgen, da es diese nicht gibt.

So schreibst du:“ Ja, das kommt vor – sogar bei uns in DE „
und veröffentlichst dann das Titelbild einer türkischen Zeitung.

Oder du behauptest:
„naja, ein wenig hätte sie schon was reduzieren können.
2014 hatte Prayuth auch nur etwa 1/2 Jahr und trotzdem hat er es verbessert und dann weiter.“
obwohl weder für Yingluck 2011 und 2014 als auch für Prayut 2014 keine Zuordnung möglich ist, da nicht geklärt werden kann, wie viel sich in diesen 4 bzw. 8 Monaten verändert hat –
außer von stin, der schon mehrfach bewiesen hat, was von seinen hellseherischen Fähigkeiten zu halten ist.

Deshalb könnte man sich auch fragen, finde einen Unterschied zwischen dem Wahrheitsgehalt der Kommentare von siamfan und denen von stin? – genauso unlösbar.

Das einzige was du kannst, sind unbewiesene Behauptungen in die Welt zu setzen, wie diese, dass bei Durchsetzung der Verkehrsregeln mit Bürgerkrieg zurechnen ist.
Ähnlichen Unsinn hast du ebenfalls mehrfach bezüglich der Durchsetzung einer Polizeireform verbreitet, obwohl Big Joke nun beinahe täglich beweist, dass auch gegen hochrangige Polizisten vorgegangen werden kann – und nichts passiert.

seeker
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seeker
22. April 2023 8:39 am
Reply to  STIN

stin, schon wieder muß ich dein Weltbild zerstören.

Fangen wir mit Abhisit an – einige Auszüge seiner „Erfolge“:

So bezeichnete Human Rights Watch Vejjajiva als “den produktivsten Zensor in der jüngeren thailändischen Geschichte” und Freedom House stufte Thailands Bewertung der Medienfreiheit auf “nicht frei” herab.

Abhisit plädierte auch für strengere Antikorruptionsmaßnahmen, obwohl mehrere Mitglieder seines Kabinetts aufgrund von Korruptionsskandalen zurücktraten und Teile seiner Konjunkturpakete wegen angeblicher Korruption kritisiert wurden.

Abhisits Regierung sah sich im April 2009 und im April/Mai 2010 mit großen Protesten konfrontiert. 
Das Vorgehen des Militärs gegen Demonstranten forderte viele Tote.

Die thailändische Armee stieß von 2009 bis 2010 in den blutigsten Kämpfen seit über zwei Jahrzehnten mehrfach mit kambodschanischen Truppen zusammen.

Der Aufstand in Südthailand eskalierte während der Regierung von Abhisit, und Berichte über Folter und Menschenrechtsverletzungen nahmen zu.

Als er Premierminister wurde, versprach Abhisit, die Rechtsstaatlichkeit durchzusetzen und die 21 Führer der People’s Alliance for Democracy strafrechtlich zu verfolgen, die für die Beschlagnahme von Don Muang und des Flughafens Suvarnabhumi verantwortlich waren. Bis Februar 2010 waren noch keine Haftbefehle gegen die Flughafenbeschlagnahmungen erlassen worden.

Abhisit versprach auch viele populistische Maßnahmen, darunter die Bereitstellung von kostenloser Bildung, Lehrbüchern, Milch und Zusatznahrung für Kindergartenkinder und die Erhöhung des Mindestlohns.

2008 verlor Abhisit die Abstimmung der Nationalversammlung für den Premierministe mit 163 zu 298 Stimmen.
Der Armeekommandeur und Co-Führer des Putsches von 2006, General Anupong Paochinda, soll mehrere PPP-Abgeordnete der Gruppe “Freunde von Newin” gezwungen haben, zur Demokratischen Partei überzulaufen, wodurch Abhisit zum Premierminister gewählt werden konnte.

In seiner politischen Karriere wurde Abhisit der Heuchelei beschuldigt und Lee Jones meinte: „Wie Sie vielleicht wissen, ist die Abhisit-Regierung in Thailand erst nach einer Zeit der nackten Manipulation der thailändischen Politik durch zynische politische Eliten, einschließlich der Führung von Abhisits eigener ‘Demokratischer’ Partei, an die Macht gekommen.”

Die Regierung von Abhisit verzeichnete einen Anstieg der Arbeitslosigkeit um 63 Prozent
Thailands Staatshaushalt verzeichnete zum ersten Mal seit 2003 ein Defizit.
Bis 2010 war die Staatsverschuldung aufgeblüht und erreichte 4,8% des BIP, das größte Haushaltsdefizit seit der Regierung von Chuan Leekpai.

Abhisits Politik der Informations- und Kommunikationstechnologie (IKT) umfasste eine verstärkte Zensur von Internetseiten, die die Regierung als beleidigend für die Monarchie ansah, die Annullierung von 3G-2,1-Gigahertz-Frequenzlizenzen und größere Budgets für staatliche TOT.

Diese und weitere „Erfolge“ der Abhisit-Regierung kann man hier nachlesen

https://en.wikipedia.org/wiki/Abhisit_Vejjajiva

seeker
Gast
seeker
22. April 2023 3:35 pm
Reply to  STIN

stin, was du als Fake-News bezeichnet sind nun einmal Tatsachen.

So war es die Regierung Abhisit, welche bei den Unruhen in Bangkok 2010 das Centre for the Resolution of the Emergency Situation (CRES) gründete und den Ausnahmezustand in Bangkok und mehreren thailändischen Provinzen aus rief .

In der Folge eskalierten die Demonstrationen in Straßenkämpfen, bis die Thailändischen Streitkräfte sie am 19. Mai gewaltsam niederschlugen.
Die Regierung verlängerte den Ausnahmezustand mehrmals und hob ihn am 22. Dezember auf.
Bei den Unruhen starben zwischen 88 und 92 Menschen.
Die Schätzungen der Zahl der Verletzten schwanken zwischen knapp 1.900 und mehr als 2.000.
Es entstand erheblicher Sachschaden, sowohl direkt durch die Kämpfe und die anschließenden Brandstiftungen als auch indirekt durch Einnahmeausfälle im Tourismus.

Die internationale Gemeinschaft reagierte größtenteils besorgt auf die Vorgänge, enthielt sich aber konkreter Schritte.
Viele Staaten, darunter Deutschland und Österreich, gaben Reisewarnungen für Thailand aus.
Mehrere Nichtregierungsorganisationen kritisierten das Vorgehen der Regierung und der UDD.

Nach den Protesten inhaftierten die Behörden mehrere Anführer der Rothemden und klagten sie unter dem Vorwurf des Terrorismus und der Majestätsbeleidigung an.
Es folgten Anzeigen der Staatsanwaltschaft gegen Abhisit Vejjajiva und den damaligen Innen- und Vizepremierminister Suthep Thaugsuban im Dezember 2012.
Und ebenfalls unter der Regierung Abhisit war es, dass die thailändische Armee von 2009 bis 2010 in den blutigsten Kämpfen seit über zwei Jahrzehnten mehrfach mit kambodschanischen Truppen zusammenstieß
Der Aufstand in Südthailand eskalierte während der Regierung von Abhisit, und Berichte über Folter und Menschenrechtsverletzungen nahmen zu.

Aber stin, folge du auch künftig deiner Propaganda – was man nicht sehen will, wird einfach ignoriert oder als unwahr dargestellt.
Trotzdem noch eine Frage –
zählt Abhisit nach deiner Auffassung nun auch zu den Massenmördern oder sind 88 bis 92 Opfer dafür nicht genug?
Und da sind die erwähnten Toten in Südthailand noch nicht einmal mitgezählt.

seeker
Gast
seeker
23. April 2023 7:22 am
Reply to  STIN

stin, es ging nicht um Ankor Wat, sondern den Tempel Preah Vihear, welcher seit 1907 Kambodscha zugesprochen war und lt. Urteil von 1962 des Internationalen Gerichtshofs, welches ebenfalls den Tempel Kambodscha zusprach, bestätigt wurde.
Da TH trotzdem weiter rumstritt, hat der Internationale Gerichtshof entschieden, dass “Preah Vihear” künftig komplett zu Kambodscha gehört.
Thailand muss nun seine Sicherheitskräfte abziehen.

Hier das Urteil:
https://www.icj-cij.org/node/100466

Aber so ist das mit dir, du laberst ohne jeden Zusammenhang und stellst Behauptungen auf, wie
„Ja, da wurde TH seinerzeit reingelegt, aber so weit ich informiert bin, hatte diesen Konflikt schon Thaksin angeleiert“ und
“Thaksin hat da wohl TH total verraten, um sich selbst zu bereichern.“
obwohl selbst du erkennen könntest, dass es schon zeitlich garnicht passt.

Und so geht dein unendliches Gelaber weiter, indem du alles Thaksin unterstellst, obwohl die Fakten meist etwas anderes sagen.

So gab es sowohl im Krieg gegen die Drogen als auch bei den Unruhen von 2010 viele Unschuldige, welche sterben mußten und was auch durch entsprechende Untersuchungen belegt wurde.

Deshalb kann ich mich nur wiederholen –
Fakten sind für stin ein rotes Tuch, weshalb er immer nur mit unbewiesenen Behauptungen ins Feld zieht und alle ihm vorgelegten Fakten ignoriert.

Was die Toten im Süden einschl. Folter und Menschenrechtsverletzungen unter Abhisit anbelangt, sind auch dieses belegt.

Deshalb ist deine Schlußfolgerung ernut falsch, da unter beiden Premiers (Thaksin und Abhisit) viele unschuldige Menschen sterben mußten, weshalb der Eine nicht der Böse und der Andere der Gute sein kann, den in Sachen Tötung, Folter und Menschenrechtsverletzungen haben beide ihr Päckchen zutragen.
Also gilt für den Einen das gleiche, wie für den Anderen!

berndgrimm
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23. April 2023 9:15 am
Reply to  STIN

Also ich war 2010 bei Thaksins Volksrevolutionsoper von der Generalprobe am 8. Maerz in Bang Na bis zu meinem Abflug nach Europa am 29.April fast taeglich am Ratchaprasong und Umgebung dabei.Ich war auch nach dem Anschlag auf die Gruppe um Oberst Romklao am 11.April an Kok Wua und in der Khaosan dabei.
Ueber die Vorkommnisse ist von beiden Seiten viel Propaganda gemacht worden.
Es gab auch nicht nur die reklamierten 92 Tote sondern so an die 120 wenn man die abseits der Hauptbuehnen umgekommenen Bombenbastler und die Anschlagsopfer dazuzaehlt.
Ich sehe die Schuld an den Vorfaellen damals auch hauptsaechlich bei Thaksin und der untaetigen Polizei.
Abhisit traegt natuerlich die politische Verantwortung aber der Einsatzleiter des Militaers war Prayuth.
Ich halte Abhisit deshalb fuer den besten PM der Neuzeit weil er in seiner kurzen Regierungszeit die meiste Sacharbeit erledigt hat.Waehrend alle Anderen nur Propaganda gemacht haben, hat er Dinge zuende gebracht. Sein groesster praktischer Erfolg war die Planung und Fertigstellung der 53 km zweigleisiger kreuzungsfreier Eisenbahnstrecke zwischen Chachoensao und Laem Chabang.
Ausserdem hat er den Dialog mit Thaksins Rothemdenfuehrern gesucht.
Es ist aber muessig heute ueber die Vorgaenge von vor 13 Jahren zu diskutieren genauso wie es hirnrissig ist heute uber die Vorgaenge im Drogenkrieg vor 20 Jahren zu diskutieren.
Ich wuenschte nur die westlichen Journalisten die 2010 so enthusiastisch ueber die Vorgaenge in TH berichtet haben wuerden auch heute noch ueber die Vorgaenge in TH schreiben.

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seeker
Gast
seeker
24. April 2023 7:41 am
Reply to  STIN

stin, erneut muß ich dein Weltbild zerstören, da du wie immer alles nur durch deinen Nebel siehst und die Fakten ignorierst.

Richtig ist:

„Die Wahrheits- und Versöhnungskommission zur Untrsuchung der Vorfälle kam zu folgendem Ergebnis.

Sie sah es als erwiesen an, dass Sicherheitskräfte mit Kriegswaffen gegen Demonstranten vorgegangen waren.

Entgegen der Behauptung der Regierung, die Armee habe sich nur in Notwehr verteidigt und keine Scharfschützen eingesetzt, dokumentierte die Kommission Fälle, in denen Zivilisten durch Kopfschüsse getötet worden waren.

Sie ging auch davon aus, dass Khattiya Sawasdipol von Soldaten ermordet wurde.
Laut dem Bericht hatte ein Teil der Demonstranten mit den Schwarzhemden kooperiert, die mittels schwerer Waffen Soldaten angegriffen hatten.

Sowohl die Armee als auch Vertreter der Rothemden wiesen Teile des Abschlussberichts zurück.

Human Rights Watch hingegen lobte die umfassende Untersuchung als eine Premiere in Thailand.

Am 13. Dezember 2012 reichte das DSI Anklage wegen Mordes gegen Abhisit Vejjajiva und Suthep Thaugsuban ein.
Die Anklage beruhte laut der Behörde auf Zeugenaussagen und einem Urteil und betraf den Fall eines von Soldaten erschossenen Taxifahrers.
Beide Angeklagten bekannten sich nicht schuldig.
Am 12. Dezember 2013 wurde die Anklage des Generalstaatsanwalts von dem zuständigen Kriminalgericht zugelassen.
Neben dem Mord an dem Taxifahrer lautete sie auch auf den an einem 14-jährigen Jungen sowie auf Körperverletzung eines Kleinbusfahrers. Abhisit stellte sich dem Verfahren und blieb gegen Kaution auf freiem Fuß.
Im August 2014 sprach das Kriminalgericht in Bangkok Abhisit und Suthep frei.“
https://de.wikipedia.org/wiki/Unruhen_in_Bangkok_2010

Was anderes war von von diesem Gericht (TH hatte schon immer Probleme mit Rehtsstaatlichkeit) auch nicht zu erwarten, zumal Putschist Prayut bereits die Macht übernommen hatte.

seeker
Gast
seeker
24. April 2023 3:38 pm
Reply to  STIN

Auch diesmal wieder – das Ergebnis der Wahrheits- und Versöhnungskommission liegt vor und benennt eindeutig die Verbrechen der Militärs und trotzdem versucht stin, alles wieder auf den Kopf zu stellen.
Das Hauptübel in TH bestand und besteht darin, dass das Militär in TH die Möglichkeit hatte und hat, eine Strafverfolgung immer wieder zu verhindern.
Denn wisse – die Täter von damals sind noch immer unter uns.
Das du für noch mehr Tote unter Unschuldigen plädierst, wissen wir bereits – hast das bereits mehrfach zur Kenntnis gegeben.
Statt deiner sinnlosen Behauptungen solltest du doch endlich mal beginnen, diese mit Fakten zu belegen – Gelaber gibt es von dir schon mehr als genug.

seeker
Gast
seeker
25. April 2023 8:28 am
Reply to  STIN

stin und seine üblichen Behauptungen –
wie immer ohne Sinn und Verstand.
Auf stin´s Frage:
„Wer hat die Kommission finanziert?
Thaksin….. „
einfach mal googeln.

„Die Regierung Abhisit gründete eine „Wahrheits- und Versöhnungskommission“ (TRCT), die die Vorfälle untersuchen sollte und von dem früheren Staatsanwalt Kanit Nanakorn geleitet wurde.
Schweizer Forensiker und Ballistik-Experten berieten das Gremium.
Es gab Kritik an dem angeblich zu schwachen Mandat und dem unwirksamen Zeugenschutz.
Die Kommission durfte zwar Zeugen einladen, war aber nicht berechtigt, diese vorzuladen.
https://de.wikipedia.org/wiki/Unruhen_in_Bangkok_2010#Wahrheits-_und_Vers%C3%B6hnungskommission
sowie die in Wikipedia erwähnten Artikel der TAZ und NZZ

Staatliche Untersuchungen wurden bislang verschleppt oder vorläufige Ergebnisse unter Verschluss gehalten.
https://taz.de/!5120346/

Das Gremium war von der dem Militär nahestehenden Regierung Abhisit eingesetzt worden und stand zumindest anfangs unter Verdacht, es werde den blutigen Bangkoker Frühling, bei dem im April und Mai 2010 mehr als 90 Personen getötet und rund 2000 weitere verletzt worden waren, kaum mit der versprochenen Unabhängigkeit untersuchen.
Allerdings scheute sich der Präsident der Kommission, der respektierte frühere Staatsanwalt Kanit Nanakorn, nicht davor, neben der Protestbewegung der «Rothemden» auch die Regierungsseite kritisch unter die Lupe zu nehmen.
https://www.nzz.ch/nuechterner-blick-auf-die-bangkoker-unruhen-ld.810128?reduced=true

stin, mit Mörder meinst du doch diesmal nicht Thaksin sondernl Abisit – oder?
Das du solche Mörder goutierst, spricht nicht gerade für dich.
Du bist auch schon brainwashed – mein lieber Buddha.

seeker
Gast
seeker
25. April 2023 3:27 pm
Reply to  STIN

Auf stin´s tausendfach wiederholtes Gelaber werde ich nicht mehr eingehen, nur soviel zu der Behauptung, dass Abhisits Regierung im Parlament rechtmässig mit Mehrheit gewählt wurde.

Richtig ist jedoch, diese Mehrheit kam nur mit Hilfe des Verfassungsgerichtes und des Militärs zustande.

„So löste Abhisit die geschäftsführende Regierung ab, die seit dem 2. Dezember im Amt war, als das Verfassungsgericht drei der sechs Parteien der vorherigen Koalition wegen Korruptionsvorwürfen auflöste.
Zunächst einmal fehlte Herrn Abhisit ein Mandat des Volkes, um sein Land zu führen.
Sein Sieg im Parlament mit einem Vorsprung von 235 zu 198 Stimmen wurde erreicht, indem er ehemalige Regierungsmitglieder des Parlaments weglockte, darunter unerschütterliche Anhänger von Thaksin Shinawatra, dem Ex-Premierminister, der in Abwesenheit wegen Machtmissbrauchs verurteilt wurde und jetzt im Exil lebt.
Die Überläufer wurden mit den finanziellen Zuckerbroten erreicht, die bei der thailändischen Koalitionsbildung als selbstverständlich angesehen werden, sowie mit dem Klopfen eines Militärstocks.
General Anupong Paochinda, der Armeechef, traf sich vor der Abstimmung mit hochrangigen Politikern, um ihm seinen Rat zu geben, Treffen, die die letzten Bemühungen von Thaksins Verbündeten, eine eigene Regierung zu bilden, zunichte gemacht zu haben scheinen.“
https://www.economist.com/asia/2008/12/18/new-face-old-anger
Gleichzeitig durften die Demokraten wie gewohnt weitermachen, obwohl gegen sie Anklage wegen Verstößen gegen das Parteispendengesetz erhoben wurden.
„Die thailändische Wahlkommission hatte bereits im April wegen der missbräuchlichen Verwendung von Wahlkampfspenden die Auflösung der Demokratischen Partei angeordnet.
Die endgültige Entscheidung liegt jedoch beim Obersten Gerichtshof.
Zwei von Abhisits direkten Vorgängern mussten ihr Amt ebenfalls nach Gerichtsentscheidungen aufgeben.“
https://www.focus.de/politik/ausland/gericht-droht-mit-verbot-der-regierungspartei-thailand_id_1835405.html

berndgrimm
Gast
23. April 2023 9:16 am
Reply to  STIN

Leider wurde auch hier mein Beitrag sofort wegzensiert.
Aber ich hab ihn kopiert.

seeker
Gast
seeker
23. April 2023 10:08 am
Reply to  berndgrimm

Bernd,
dass unsere Kommentare nur eine sehr kurze Zeit ohne vorherige Kontrolle durch stin veröffentlicht wurden, lag wahrscheinlich daran, dass stin mit anderen Dingen zu beschäftigt war und deshalb etwas weniger kontrollierte.

Nachdem er nun feststellen mußte, dass wir unbeirrt versuchen die Realität abzubilden und diese sogar mit Fakten (für stin: Fakten, was sind das) belegen, geht stin zu seinem alten Stil zurück und versucht, bereits vorher eine Antwort auf unsere Kommentare zu schreiben (obwohl seine Antworten bekannter maßen ohne Fakten sind), bevor er unsere Kommentare veröffentlicht.

Was bei stin`s Kommentaren rauskommt ist immer das gleiche und einfach nur zum lachen 55555–
nämlich, dass an allem was in TH schief lief bzw. schief läuft, nur Thaksin und seine Familie Schuld sind und alle anderen „Politiker“ und auch die Putschisten sind gut –
besonders stin´s geliebter Putsch-General.

Last edited 1 Jahr zuvor by seeker
berndgrimm
Gast
24. April 2023 11:50 am
Reply to  seeker

Ja , STIN hat das (fuer ihn) richtige Gut/Boese Empfinden in seiner Propaganda Welt.
Natuerlich sind fuer ihn auch Politiker nicht gut solange sie nicht Prayuth heissen oder fuer diesen kalfaktern.
Und dann hat er das ultimative Links/Rechts Verstaendnis.
Alles was Links ist ist schlecht , es sei denn es heisst Prayuth und fragt ganz aufgeregt: Are you Thai ?
Ja , ich bin (immer noch) Sozialdemokrat die in der BRD schon lange nicht mehr Links waren aber in die linke Ecke gestellt wurden.
Ich komme nicht aus einer Arbeiterfamilie aber mein Vater musste nach der Flucht aus der DDR im Hamburger Hafen als Hilfsarbeiter arbeiten um Geld zu verdienen damit meine Mutter und ich nachkommen konnten.Dazu sorgte die Nichtanerkennung von DDR Abschluessen schon dafuer dass die buergerliche Karriere in der BRD nicht zu steil gehen sollte.
Wir kamen 1954 in den Westen. Das war noch vor Beginn des Wirtschaftswunders und der Unterschied zwischen West und Ost war damals gering bis auf Bananen und Kakao
Obwohl die CDU schon (oder noch) 1947 das Ahlener Programm zur Verbesserung der Situation der Arbeitnehmer formuliert hat und der entsprechende linke Fluegel damals sehr stark war kamen die wirklichen sozialen Verbesserungen erst mit der SPD Regierungsbeteiligung.
Gleichmachererei wird uns immer vorgeworfen.Dabei ging es uns um eine Verringerung der Distanz zwischen Arm und Reich.Um Arbeitnehmerrechte, um Chancengleichheit besonders in der Bildung, um Mindesturlaub um Mindestlohn um soziale Absicherung.
Aber nicht um Gleichmacherei ! Leistung sollte sich lohnen ! Besonders fuer den ,der die Leistung auch erbringt.Und nicht nur fuer den der von der Leistung Anderer profitiert.
Heute geht es darum das der Ertrag aus Arbeit viel hoeher besteuert wird als der Ertrag aus Kapital.
Das ist eine Ungerechtigkeit die beseitigt werden muss.
Natuerlich ist es nicht einfach , besonders im Rahmen der Globalisierung aber es ist absolut notwendig.
Ich wollte 1966 wegen der Unterstuetzung von Willy Brandt bei den Jusos eintreten. Aber ihre STAMOKAP Theorien haben mich abgeschreckt.Ich arbeitete ja schon in der privaten Wirtschaft und hatte deshalb praktische Erfahrungen.
Ich wurde nie irgendwo Parteimitglied aber habe mich durchaus politisch engagiert.
Ich war im Betriebsrat meiner japanischen Firma in D auch ohne jegliche Gewerkschaft.
In LUX war ich in meiner Heimatgemeinde im Conseille Etrangers (Auslaenderbeirat)
Ich bin fuer Law and Order und gegen Missbrauch der Sozialsysteme. Durch wen auch immer.
Ich bin fuer Multi Kulti weil nur dieses zukunftstauglich ist, Unterschiedliche Kulturen muessen lernen miteinander zu leben. Es gibt keine Leitkultur sondern es gibt staatliche Regeln und Verordnungen nach denen sich alle richten muessen.
Ich bin fuer das staatliche Gewaltmonopol und fuer ein moegliches ueberstaatliches Gewaltmonopol.
Dann wuerde auch endlich die UNO einen Sinn machen.

berndgrimm
Gast
25. April 2023 9:15 am
Reply to  STIN

STIN meint dass Prayuth “linke Themen” bedient und deshalb sei er Links.
Na ja, ich erinnere daran dass er bei unangenehmen Fragen den fragenden Journalisten anbellt : Bist du eigentlich Thai?
Das ist fuer mich und viele andere eine nationalistische Einstellung also Rechts.
Wo bitte sind die Gruenen Links ?
Die Gruenen sind wertkonservativ also eher Rechts.
Cannabis freizugeben ist keine “linke” Politik sondern kann ganz rationale Gruende haben weil man den Drogenhandel entkriminalisieren will.
In Europa haben Homosexuelle geldwerte Vorteile wenn sie heiraten duerfen, in TH nicht.
Die E-Autos fallen den Gruenen in D langsam auf den Kopf.
Eigentlich auch kein “gruenes” Thema besonders bei dem derzeitigen Energie Mix in D.
Da schon eher Atomausstieg ! Aber der faellt den Gruenen derzeit besonders auf die Fuesse.
Ich bin natuerlich auch fuer Atomausstieg aber in Zeiten wie diesen waere ich viel lieber fuer eine Verlaengerung der Laufzeit wenn technisch moeglich.
Jedenfalls waere ich lieber dafuer als neue Braunkohle Kraftwerke zu bauen.
Ausserdem wuerde ich unsere Freunde , die westlichen Atomstaaten bitten uns ein wenig Uran abzugeben denn auch unser Uran kam hauptsaechlich aus Russland.
Erdgas ist nunmal die sauberste fossile Energieform und Nordstream macht mehr Sinn als Erdgas in Tankern uebers Meer zu transportieren.
Erdgas kommt genau wie Erdoel nunmal hauptsaechlich aus Schurkenstaaten und da ist es egal ob Habeck nun seinen Diener in Doha,Riyad,Teheran oder Baku macht.
Russland wird auch zukuenftig unser Hauptlieferant fuer Erdoel,-gas und viele andere Rohstoffe bleiben. Egal wer dort regiert.
Wir sollten uns nur nicht zu abhaengig davon machen.

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berndgrimm
Gast
21. April 2023 8:49 am
Reply to  STIN

Man muss schon ziemlich verbohrt sein um staendig die gleichen Unwahrheiten zu verbreiten.
Wenn viel weniger gefahren wird dann fallen auch die Unfallzahlen. Wenn es keine Songkran Parties gibt , dann passiert auch weniger.Wenn keine Opfer da sind gibt es auch weniger Morde.

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