Bangkok: Thaksin bittet erneut, bis Juli nach Hause zurückkehren zu dürfen

Der flüchtige ehemalige Premierminister Thaksin Shinawatra, der im Exil in Dubai lebt, hat heute am Dienstag erneut in den sozialen Medien gepostet, dass er bis Juli vor seinem Geburtstag nach Thailand zurückkehren will, um sich um seine Enkelkinder zu kümmern.

Er schrieb auf Twitter: „Noch einmal möchte ich um Erlaubnis bitten. Ich bin fest entschlossen, bis Juli vor meinem Geburtstag nach Hause zurückzukehren, um mich um meine Enkelkinder zu kümmern. Es ist fast 17 Jahre her, seit ich von meiner Familie getrennt wurde. Ich bin schon alt“, betonte er.

Thaksins Botschaft bekräftigte zum zweiten Mal seinen Wunsch, diesen Monat zu Hause zu sein. Der 26. Juli ist sein Geburtstag.

Am 1. Mai twitterte er, er sei hocherfreut, dass seine Tochter Paetongtarn „Ung Ing“ Shinawatra gerade sein siebtes Enkelkind, einen Jungen mit dem Spitznamen Thasin, zur Welt gebracht habe.

Er sagte, er werde im Juli 74 Jahre alt und bat um Erlaubnis, nach Hause zurückkehren zu dürfen, um seine Enkelkinder zu sehen, und sagte, dass alle sieben von ihnen geboren wurden, nachdem er das Land verlassen hatte.

Thaksins zweite Botschaft kam, als die politischen Parteien vor den Parlamentswahlen am 14. Mai heftig um Stimmen werben.

Sein erster Tweet löste gemischte Reaktionen aus. Kritiker sagten, es sei sein letzter Vorstoß für seine Pheu Thai Partei gewesen, um ihr Ziel zu erreichen, die Wahl durch einen Erdrutschsieg zu gewinnen, da die Popularität der Move Forward Partei (MVP)schnell und bedrohlich wachse.

Die zweite wird sicherlich noch mehr Reaktionen hervorrufen.

Am 21. Oktober 2008 verurteilte ihn die Strafkammer des Obersten Gerichtshofs für Inhaber politischer Positionen zu zwei Jahren Gefängnis, nachdem sie ihn wegen Verstoßes gegen das National Counter Corruption Act im Landkauffall Ratchadapisek verurteilt hatte.

Thaksin floh kurz vor der Urteilsverkündung aus dem Land.

Obwohl die Verjährungsfrist des Landverfahrens abgelaufen ist, wurde Thaksin auch zu Gefängnisstrafen von insgesamt mehr als 10 Jahren verurteilt, nachdem das Gericht ihn in vielen anderen Korruptionsfällen für schuldig befunden hatte. / Bangkok Post

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