Bangkok: Investoren zögern, weil sich die Regierungsbildung in die Länge zieht

Ausländische Unternehmen bremsen Investitionen, was Anlass zur Sorge gibt, dass die verzögerte Bildung einer neuen thailändischen Regierung dazu führen könnte, dass Gelegenheiten, ausländische Gelder anzuziehen, verpasst werden.

Ausländische Wirtschaftsvertreter beobachten die Bildung einer neuen Regierung drei Monate nach der Wahl aufmerksam und möchten, dass die neue Regierung auf eine attraktive Investitionspolitik drängt und ein investitionsfreundliches Umfeld schafft. Die anhaltende Verzögerung bei der Regierungsbildung und -einsetzung ist für ausländische Geschäftsentscheidungen und die thailändischen Wirtschaftsaussichten von entscheidender Bedeutung.

Stanley Kang, ehemaliger Präsident der Joint Foreign Chambers of Commerce in Thailand, sagte, dass ausländische Führungskräfte trotz der derzeit anhaltenden Auslandsinvestitionen in Thailand eine schnelle Regierungsbildung wünschen.

Darüber hinaus haben ausländische Unternehmen, die in Thailand investieren möchten, Gespräche mit der Übergangsregierung aufgenommen, es bestehen jedoch einige Einschränkungen, die die rechtzeitige Bildung einer neuen Regierung umso wichtiger machen. Kang betonte, dass diese rechtzeitige Einrichtung nicht nur das Vertrauen der Anleger stärken, sondern auch die Investitionspolitik und Wirtschaftsstrategien klären werde.

Auch wenn weitere Verzögerungen möglicherweise nicht zu einer Verlagerung der Produktionsstandorte führen, könnten sie sich durchaus auf neue Investitionsentscheidungen bestehender Investoren auswirken. Neue Investoren werden weiterhin abwarten und die Situation beobachten, da sie zögern, zu investieren, ohne zu wissen, mit wem sie verhandeln sollen, was möglicherweise dazu führt, dass Thailand viele Investitionsmöglichkeiten verpasst.

Dies wiederum könnte sich auf Thailands Fähigkeit auswirken, um Investitionen zu konkurrieren und diese anzuziehen, da auch andere Länder versuchen, ausländische Unternehmen anzuziehen.

Derzeit steigen ausländische Investoren in die Elektrofahrzeugindustrie (EV) in Thailand ein. Diese Expansion des Elektrofahrzeugsektors könnte Branchen wie Elektronik, Halbleiter, Gesundheitswesen, Tourismus, Dienstleistungen, Hotels und Reisen in den Schatten stellen, sagte er.

Kang bestätigte, dass ausländische Investoren an Thailand interessiert seien und erkannte dessen Stärken an, wie etwa seine strategische Lage im Herzen Südostasiens und eine bessere Infrastrukturbereitschaft als die Nachbarländer.

 

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