China will mit Thailand, Hongkong, VAE und BIS und dem Projekt mBridge Konkurrenz zum USD einleiten

Chinas digitaler Yuan und CBDCs gewinnen mit mBridge, einem Projekt von China, Thailand, Hongkong, den VAE und der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIS), an Fahrt. Trotz der Fortschritte ist unklar, ob CBDCs die bestehenden globalen Bankensysteme ersetzen können.

Die Fortschritte bei der Einrichtung einer neuartigen Plattform, die darauf abzielt, den Einfluss des chinesischen digitalen Yuan und ähnlicher digitaler Zentralbankwährungen auszuweiten, gewinnen an Dynamik, was einige Befürworter des seit langem bestehenden, vom Dollar dominierten Systems aufhorchen lässt.

Der digitale Prototyp, der von Peking unterstützt wird, soll internationale Geldtransfers erleichtern, ohne auf US-Finanzinstitute angewiesen zu sein. Er macht rasante Fortschritte, was einige europäische und amerikanische Analysten dazu veranlasst hat, ihn als aufkommenden Konkurrenten für Dollar-basierte Transaktionen der Weltwirtschaft zu sehen.

Globale Kooperation: mBridge und die Bank für Internationalen Zahlungsausgleich

Das gemeinsame Projekt mBridge, an dem China, Thailand, Hongkong und die Vereinigten Arabischen Emirate beteiligt sind, schreitet zügig voran. Informierte Kreise gehen davon aus, dass bis Ende des Jahres eine rudimentär funktionsfähige Version zur Verfügung stehen wird. Bei dieser Initiative handelt es sich um eine Kooperation mit der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich mit Sitz in Basel, die für ihre Rolle als Zentrum der weltweiten Zusammenarbeit der Zentralbanken bekannt ist.

Die möglichen Ergebnisse sind von großer Bedeutung. Täglich spielt der Dollar bei Devisengeschäften mit einem Volumen von rund 6,6 Billionen Dollar eine Rolle, und etwa die Hälfte des weltweiten Handelsvolumens wird in Dollar abgewickelt, wie aus den Daten der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ) und der Vereinten Nationen hervorgeht. Das mBridge-Projekt hat das Potenzial, die Verwendung des chinesischen Yuan als Alternative zum Dollar ins Gespräch zu bringen.

Obwohl sich das Projekt seit 2017 in der öffentlichen Entwicklungsphase befindet, sind einige amerikanische und europäische Beamte, die seine Fortschritte beobachten, zunehmend besorgt, dass es Peking einen frühen Vorteil bei der Nutzung digitaler Währungen zur Umgestaltung des grenzüberschreitenden Großkundenzahlungsverkehrs verschaffen könnte.

Kritiker eines digitalen Ersatzes für dollarbasierte Abrechnungen argumentieren, dass dies zu einer leichteren Umgehung von Sanktionen, Steuern und Anti-Geldwäsche-Vorschriften führen könnte. Darüber hinaus befürchten sie eine Aufsplitterung der globalen Zahlungssysteme in konkurrierende Plattformen und damit eine Verschärfung geopolitischer Spannungen.

Das mBridge-Verfahren für grenzüberschreitende Zahlungen

Josh Lipsky, Direktor des GeoEconomics Center des Atlantic Council, erwähnte, dass die Entstehung von mBridge im Rahmen der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich Interesse in Washington geweckt hat.

Ross Leckow, stellvertretender Leiter des Innovation Hub der BIZ, wies darauf hin, dass nach der laufenden Entwicklungsphase noch ein konkreter Zeitrahmen für die Implementierung eines funktionsfähigen Systems festgelegt werden müsse. Leckow erläuterte, dass es in der darauf folgenden Phase darum gehe, zu prüfen, ob der Prototyp in ein minimal funktionsfähiges Produkt umgewandelt werden kann.

„Die Hongkonger Währungsbehörde hat als gemeinsames Ziel die Einführung eines funktionalen Basisprodukts im kommenden Jahr genannt. Sie betonte, dass dieses Vorhaben die G-20-Priorität erweitert, mit neuen Technologien zu experimentieren, um billigere und sicherere grenzüberschreitende Zahlungen und deren Abwicklung in Echtzeit zu ermöglichen.“

Die Bank of Thailand lobte das Ziel der Initiative, die Probleme grenzüberschreitender Überweisungen zu lösen. Die BIZ bemüht sich aktiv darum, im Rahmen ihrer laufenden Bemühungen weitere Regionen in das Projekt einzubeziehen.

mBridge ist eines von mehreren aktiven Projekten der Zentralbanken, die sich mit der möglichen Verbesserung des grenzüberschreitenden Zahlungsverkehrs durch digitale Währungen befassen, die oft als CBDCs bezeichnet werden. Obwohl es Fortschritte gibt, bestehen weiterhin Unsicherheiten hinsichtlich ihrer Fähigkeit, das bestehende Korrespondenzbankensystem, das derzeit die Finanzinstitute weltweit miteinander verbindet, vollständig zu ersetzen. / Crypto-news

 

 

 

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Siamfan
Gast
Siamfan
15. August 2023 2:45 pm

79792 150823 TEUFEL MIT BELZEBUB AUSTREIBEN
HIER MUSS EIN WAEHRUNGSUNABHAENGIGES SYSTEM HER!
AUSSERDEM MUESSEN KLARE GESETZE UND “GRENZEN” FUER DIE …. “CALL-SERVICES” BEI FEHLERN VORHANDEN SEIN!