Populistische Politik Yinglucks kostet Milliarden

BANGKOK: Die populistische Politik der Regierung wird sich nach Ansicht eines führenden Mitarbeiters der Bangkok Bank in den kommenden zwei Jahren negativ auf die Wirtschaft auswirken.

Kosit Panpiemras sagte auf einem von der Bank organisierten Seminar: „Thailand wird dafür den Preis zahlen.“ Wegen des Erstkäuferprogramms für Autos würden jetzt erheblich weniger Neuwagen bestellt werden, ebenso breche der Verkauf von Gebrauchtwagen ein. Und die Haushalte hätten sich über Gebühr verschuldet, als Folge bleibe zu wenig Geld für den Konsum.

Der Banker kritisierte weiter das Reissubventionsprogramm der Regierung für Landwirte und die Senkung der Verbrauchsteuer. Der Staat nehme weniger Steuern ein, müsse aber Hunderte Milliarden Baht für die Subvention des Reispreises ausgeben. Und weil weiterhin eine Millionen Reisfarmer auf die ihnen zustehenden hohen Beträge für ihre Ernte warteten, fehle diesen Familien das Geld für den Konsum und um Kredite zu bedienen.

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1 Antwort zu Populistische Politik Yinglucks kostet Milliarden

  1. Avatar der neutrale emkay sagt:

    Der Mann scheint nicht wirklich rechnen zu können.
    3,9 Milliarden US = 0,7 % des Thl. BIP das sind nämlich 600 Milliarden US
    so einen Bockmist verzapft so ziehmlich jeder Präsident, Premierminister oder Kanzler weltweit in seiner Amtszeit und wird deshalb nicht wegen unbewiesener Korruption aus dem Amt geworfen.
    Wäre ein Thema mit dem sich die Presse vielleicht max. 1 Woche beschäfftigen würde, danach business as usual.
    Das einzige was int. Wirtschaftsforscher sagen ist, dass wenn die Kriese länger anhält es sich auf das Wirtschaftswachstum auswirken wird.

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