Bangkok: 24-jährige Amerikanerin wurde von einem Chinesen, den sie über ein Dating-App kennenlerne, vergewaltigt – Haftbefehl

Eine 24-jährige Amerikaner­in wurde in ihrer Woh­nung von einem Mann sex­uell miss­braucht, nach­dem sie sich über eine Dat­ing-App verabre­det hat­te. Der 25-jährige Verdächtige, Tien­ming Ho, fragte, ob er die Nacht bei ihr ver­brin­gen könne, und beg­ing dann die Tat. Ho soll die Tat ges­tanden haben und wurde heute um 11.15 Uhr von der Polizei festgenommen.

Die Ver­haf­tung erfol­gte in einem Wohn­haus in Huai Khwang, Bangkok, und wurde von Polizeioberst Sun­thorn Malawet, dem Kom­man­deur der Polizeis­ta­tion Somdet Chao­praya, zusam­men mit Polizeioberst Niphol Sukni­um, dem Kom­man­deur der 8. Abteilung des Met­ro­pol­i­tan Police Bureau, durchge­führt. Die Ver­haf­tung erfol­gte auf­grund eines Haft­be­fehls des Strafgerichts Thon­buri mit der Num­mer 868⁄2023 vom 7. November.

Das Ver­brechen wurde am 2. Novem­ber began­gen. Das Opfer, eine Amerikaner­in, lernte den Verdächti­gen, der nur als Tim bekan­nt ist, über die App Tin­der ken­nen. Nach einem Tre­f­fen in ein­er Bar fragte der Verdächtige, ob er bei ihr über­nacht­en könne, woraufhin sie zus­timmte und erk­lärte, dass es keinen Geschlechtsverkehr geben würde, da sie am Mor­gen arbeit­en müsse. Am 3. Novem­ber um 2 Uhr mor­gens soll der Verdächtige sie jedoch gegen ihren Willen sex­uell miss­braucht haben. Dem Opfer gelang es daraufhin, den mut­maßlichen Verge­waltiger aus ihrer Woh­nung zu vertreiben.

Nach Ein­gang der Anzeige arbeit­eten Ermit­tler des Polizeire­viers Somdet Chao­praya, Beamte der 8. Abteilung des Met­ro­pol­i­tan Police Bureau sowie Beamte des Immi­gra­tion Bureau und des Tourist Police Bureau an den Ermit­tlun­gen mit. Sie ver­hörten das Opfer und Zeu­gen und spürten den Verdächti­gen Ho, einen 25-jähri­gen chi­ne­sis­chen Staat­sange­höri­gen, auf.

Die Polizei stellte mit Hil­fe des Frem­den­verkehrs­büros einen Dol­metsch­er zur Ver­fü­gung, um die Vernehmung des Opfers und des Verdächti­gen zu erle­ichtern. Das Opfer bestätigte, dass sie von Ho ange­grif­f­en wurde, und bestand darauf, Anzeige zu erstatten.

Die Polizei beantragte daraufhin einen Haft­be­fehl beim Strafgericht Thon­buri, das dem Antrag stattgab. Nach Sich­tung der Videoauf­nah­men kon­nte Ho in sein­er Woh­nung in Ratcha­da festgenom­men wer­den, berichtet KhaoSod.

Während des ersten Ver­hörs ges­tand Ho, sich mit dem Opfer über die App getrof­fen zu haben, um mit ihr Geschlechtsverkehr zu haben. Als sie sich jedoch weigerte, wurde er angeklagt und ver­haftet. Die Polizei nahm Ho dann in Gewahrsam, um das Gerichtsver­fahren fortzusetzen.

 

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