Bangkok: Premierminister Srettha trifft sich in Japan mit führenden Automobilherstellern wegen Investitionen in Thailand

Premierminister Srettha Thavisin wird sich heute am Freitag (15. Dezember) mit führenden Automobilherstellern in Japan treffen, um sie davon zu überzeugen, in Thailands Industrie für Elektrofahrzeuge (EV) zu investieren.

Der Premierminister flog am Donnerstag zum Gedenkgipfel zum 50. Jahr der Freundschaft und Zusammenarbeit zwischen ASEAN und Japan nach Japan.

Er wurde von einer Delegation von Kabinettsministern begleitet, darunter Außenministerin Parnpree Bahiddha-Nukara und Verkehrsminister Suriya Jungrungreangkit.

Vor seinem Flug sprach der Premierminister im Flügel 6 der Royal Thai Air Force, wo er seine Erwartungen an die Reise darlegte und sagte, dies sei sein erster Besuch in Japan nach der Übernahme des Amtes des Ministerpräsidenten.

„Es wird mehrere Angelegenheiten geben, die besprochen werden müssen. Es wird auch Treffen mit dem kambodschanischen Premierminister Hun Manet geben. Ich werde auch an einem privaten Abendessen mit Prinz Abdul Mateen von Brunei teilnehmen, der nächsten Monat heiraten wird“, sagte Herr Sagte Srettha.

„Es werden auch Gespräche mit großen japanischen Unternehmen geführt, insbesondere aus der Automobilindustrie, sowie mit Panasonic und vielen anderen. Ich werde versuchen, ihre zusätzlichen Investitionen zu fördern, insbesondere in die Elektrofahrzeugindustrie in Thailand“, sagte er weiter.

Der Premierminister sagte, dass ihn auch mehrere thailändische Geschäftsleute auf der Reise begleiten und Gespräche mit ihren japanischen Amtskollegen führen würden. Dazu gehören Pornwut Sarasin, Präsident von Honda Automobile (Thailand), und Kalin Sarasin, Vorstandsvorsitzende von Toyota Motor Thailand Co.

Auf die Frage, ob sich Thailands Wirtschaft verbessern werde, sagte Herr Srettha: „Das Land wird das Licht [am Ende des Tunnels] sehen“.

„Es gibt immer Hoffnung auf die Lösung wirtschaftlicher Probleme. Die Regierung trägt die Last der Erwartungen von mehr als 60 Millionen Menschen“, sagte er.

„Die Pflicht der Regierung besteht darin, die Anstrengungen fortzusetzen, um die Wirtschaft wieder in Schwung zu bringen.“

Herr Srettha fuhr fort, dass Japan in den letzten 50 Jahren erhebliche Investitionen in Thailand getätigt habe.

Während seines Besuchs würden Gespräche zur Stärkung des bilateralen Handels und der bilateralen Investitionen stattfinden, sagte er und fügte hinzu, dass die Regierung eine visumfreie Regelung erlassen werde, um japanischen Geschäftsleuten, die in Thailand investieren möchten, das Reisen zu erleichtern.

Gemäß seinem Zeitplan wird sich der Premierminister heute mit dem japanischen Minister für Wirtschaft, Handel und Industrie treffen und anschließend eine Rede beim Thailand-Japan Investment Forum halten.

Anschließend wird er Gespräche mit Geschäftsleuten führender japanischer Unternehmen wie Toyota Motor Corporation, Honda Motor, Suzuki, Nissan, Mitsubishi, Isuzu, Mitsui und Kubota führen.

Herr Srettha wird am Sonntag am Gipfel teilnehmen. Am nächsten Tag wird er eine Audienz beim japanischen Kaiserpaar im Kaiserpalast haben, bevor er nach Thailand zurückkehrt. / Bangkok Post

 

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berndgrimm
Gast
17. Dezember 2023 10:46 am

Watt denn ? Ich dachte die Chinesen wollten ihre EV Industrie nach TH verlegen um Thaksin zu helfen ?
Es gibt keine “thailaendische” EV Industrie genauso wie es keine thailaendische Automobilindustrie gibt.
Es gibt japanische und chinesische Autofirmen die in TH produzieren weil man von hier aus zollfrei in die EU z.B. exportieren kann.
Und natuerlich wegen des ASEAN Binnenmarkt.
Srettha weiss offensichtlich wie begrenzt seine Regierungszeit ist und benutzt sie hauptsaechlich zum Reisen.

berndgrimm
Gast
18. Dezember 2023 8:42 am
Reply to  STIN

Wie kann man jemanden dessen einziger Job Propaganda ist irgendwie die Realitaet naeherbringen?
Die angeblich besten Autos der Welt egal ob Deutsche oder Japaner werden auch nicht von den Staaten sondern von Automobilfirmen gebaut.
Diese Firmen haben Werke in aller Welt.Meistens auch in Laendern mit hohern Zulassungszahlen wie z.B USA,China,Brasilien etc.aber auch in Laendern wie Mexico und TH die einerseits einen betraechtlichen Binnenmarkt haben und andererseits zollfreien Zugang zu anderen Maerkten haben.
Natuerlich hat TH auch eine eigene Automoblil Industrie,
eben ThaiRung oder die Klempnereien in denen TukTuk’s und Golf Carts zusammengenietet werden.
Ja , auf dem Papier ist auch Toyota Thailand zu 51% in thailaendischem Besitz aber ohne Stimmrechte in der Firmenpolitik.
Die japanischen Firmen (oder auch andere internationale Unternehmen) lassen sich doch nicht von Deppen die ausser Handaufhalten nix koennen in ihre Firmenpolitik reinreden.
Natuerlich muss man den Deppen irgendeinen Fruehstuecksdirektorsposten geben damit sie so tun koennen als ob.
Was ist ein chinesisches Forschungszentrum ?
Zu meiner aktiven Zeit hiess es noch Fotokopierer.
Ja ,dass koennen Thai auch.
STIN ist wirklich eine Marke.Der erklaert Mercedes Benz und BMW noch , sie seien chinesische Automarken weil ihre chinesischen Werke mehr produzieren als ihre deutschen Werke.
Dabei gehoeren sie vom Kapital her Saudi Arabien, den Emiraten ,Katar und Kuwait.
Vielleicht versteht STIN ja seine eigenen Quellen:

Thailand: Der wichtigste Standort Asiens für die Automobilproduktion

Standort ist da wo das Werk liegt oder die Presse steht!

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