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Zwölf mut­maßliche Mit­glieder ein­er organ­isierten Ver­brecherbande wur­den am Mon­tag im Zusam­men­hang mit den tödlichen Schüssen auf einen Schüler und eine Lehrerin am 11. Novem­ber im Bezirk Klong Toey verhaftet.

Thana­sorn Hong­sawat, 19, Stu­dent im ersten Jahr an der Raja­man­gala Uni­ver­si­ty of Tech­nol­o­gy Tawan-ok, Uthen­thawai Cam­pus, wurde zweimal in die Brust und ein­mal in den Hals geschossen. Er starb später im Chulalongkorn-Krankenhaus.

Die Lehrerin Sir­a­da Sin­prasert, 45, von der Sacred Heart Con­vent School wurde von ein­er verir­rten Kugel in den Kopf getrof­fen, als sie an einem nahe gele­ge­nen Gel­dau­to­mat­en Geld abhob, und starb später im Med­Park Hospital.

Die Schießerei vom 11. Novem­ber schien zunächst ein Racheakt zu sein, bei dem der Lehrer als Kol­lat­er­alschaden in ein­er Fehde zwis­chen Schülern rival­isieren­der Beruf­ss­chulen ent­stand. Eine genauere Unter­suchung der Stadt­polizei ergab jedoch, dass der Schütze und sein Part­ner, der das bei der Schießerei benutzte Motor­rad fuhr, einem Ver­brech­er­syn­dikat mit min­destens 84 Mit­gliedern angehörten.

Am 22. Novem­ber leit­ete die Polizei der Stadt­bezirke 5 und 6 eine Fah­n­dung nach den mut­maßlichen Tätern ein. Neun wur­den ver­haftet. Die Polizei erfuhr von einem geheimen LINE-App-Raum, der von dem Syn­dikat genutzt wurde.

Daraufhin wur­den Haft­be­fehle gegen die drei Hauptverdächti­gen — den mut­maßlichen Schützen Anaw­in Kaewkeb, Abdul­loh Duera­mae, den Motor­rad­fahrer, und Nop­pawut Ruangsri, der im Ver­dacht ste­ht, zum Team des Mörders zu gehören — und weit­ere Verdächtige erlassen.

200 Beamte der Stadtver­wal­tung, die mit Haft­be­fehlen des Strafgerichts Bangkok Süd aus­ges­tat­tet waren, führten am frühen Mon­tag Razz­ien an 14 Orten in Bangkok, Non­thaburi und Samut Prakan durch. Zwölf Verdächtige im Alter von 20 bis 33 Jahren wur­den ver­haftet, darunter eine 24-jährige Frau. Sie wur­den wegen ille­galer Ver­samm­lung in mörderisch­er Absicht angeklagt.

Bei den Razz­ien beschlagnahmte die Polizei zwei Mess­er, eine Hand­feuer­waffe, eine Schachtel mit 45er-Muni­tion und 11 T‑Shirts mit den Logos ver­schieden­er Berufsschulen.

Die drei Hauptverdächti­gen der Schießerei, alle um die 20, sind weit­er­hin auf freiem Fuß und wer­den per Fah­n­dungsaufruf gesucht. Die Polizei geht davon aus, dass sie sich immer noch in Thai­land aufhal­ten und sich mit Hil­fe ander­er Mit­glieder des Ver­brech­er­syn­dikats verstecken. / Bangkok Post

 

Von STIN