Mae Hong Son : Polizei verhaftet insgesamt sieben Frauen wegen Zuhälterei mit Minderjährigen

Die Polizei hat sieben junge Frauen, fünf von ihnen unter 18 Jahren, ver­haftet, weil sie ange­blich min­der­jährige Mäd­chen, die noch Jungfrauen waren, für chi­ne­sis­che Kun­den ver­mit­telt haben sollen.

Die Ver­haf­tun­gen erfol­gten auf­grund eines Hin­weis­es, wonach eine Bande Mäd­chen unter 18 Jahren aus der nördlichen Gren­zprov­inz Mae Hong Son zur Pros­ti­tu­tion nach Bangkok gebracht haben soll, sagte Polizeigen­er­al Saru­ti Kwaeng­sopa, Kom­man­deur der Abteilung zur Bekämp­fung des Men­schen­han­dels (ATPD).

Die meis­ten ihrer Kun­den seien chi­ne­sis­che Betreiber ille­galer Geschäfte, die Sex mit jungfräulichen Mäd­chen haben woll­ten, sagte er. Die Ban­den­mit­glieder lock­ten die Mäd­chen unter dem Vor­wand der Unter­hal­tung mit ihnen von Mae Hong Son nach Bangkok. In Bangkok wur­den die Mäd­chen gezwun­gen, mit Kun­den in Luxu­sho­tels Sex zu haben.

Die Kun­den zahlten bis zu 200.000 Baht für jedes Mäd­chen, und die Hälfte dieses Betrags ging an die Zuhäl­ter, sagte Polizeigen­er­al Saru­ti. Wenn sich her­ausstellte, dass ein Mäd­chen keine Jungfrau mehr war, kon­nten die Kun­den für die Hälfte des Preis­es Analverkehr durchführen.

Auf­grund der Infor­ma­tio­nen von etwa 25 Opfern und der bei den Ermit­tlun­gen gewonnenen Beweise erwirk­te die ATPD-Polizei Haft­be­fehle gegen sieben Frauen. Alle Verdächti­gen hat­ten Sex an chi­ne­sis­che Kun­den verkauft, bevor sie zu Zuhäl­tern wur­den, sagte Polizeigen­er­al Saruti.

Zwei Frauen, die nur als Busarin, 22, und Kwan­ji­ra, 19, iden­ti­fiziert wer­den kon­nten, sowie fünf weit­ere Frauen unter 18 Jahren wur­den der Zuhäl­terei beschuldigt. Frau Busarin bestritt die Vor­würfe, aber die anderen sechs waren geständig, sagte er.

Die ATPD-Polizei weit­et ihre Ermit­tlun­gen aus, um weit­ere an dem Geschäft beteiligte Per­so­n­en aus­find­ig zu machen, fügte der Kom­man­deur hinzu. / Bangkok Post

 

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berndgrimm
Gast
25. Dezember 2023 10:55 am

Wers glaubt wird selig. Es ist ja Weihnachten.
Was wohl wirklich passiert ist ? Weiss ich auch nicht.
Aber die Realitaet sieht anders aus.
Zweifellos gibt es eine Nachfrage fuer Jungfrauen ueberall in der Prostitution. Die Kunden (egal wie reich) sind wohl meist “Maenner” die auf dem Gebiet Sex nicht nur zu kurz gekommen sind sondern auch nicht viel zu bieten haben und deshalb meinen eine Jungfrau haette da keine Vergleichsmoeglichkeit.
Aber interessanter ist die Angebotsseite.Die war frueher fest in der Hand von Maennern mit Verbindungen zu Polizei und Militaer und anderen Behoerden.Siehe Victoria Secret. Chuwit war eine Ausnahme und deshalb immer bedroht.
Das Internet gab aber den Prostituierten die Moeglichkeit sich selbstaendig zu machen oder sich zusammenzuschliessen.Dadurch bekamen die “traditionellen” Anbieter Konkurrenz die es auszuschalten galt.
Deshalb sind solche “Polizeieinsaetze” keineswegs “Kampf gegen die Prostitution” sondern nur Marktbereinigung.
Aehnliches gibt es auch beim Menschenhandel und Drogenhandel in TH.

berndgrimm
Gast
26. Dezember 2023 9:01 am
Reply to  STIN

Was hat STIN zu bieten ?
Jede Menge Dummquatsch Propaganda um von meinem Text abzulenken.
Ja , in TH kommt sehr wenig raus und es gibt auch keinen Investigativ Journalismus weil er verfolgt wird. Siehe Pravit.
Aber manchmal gibt es Betriebsunfaelle und dann kommt was raus.Siehe den Falll Victoria Secret/Somyot.
Zwar ist damals Alles sofort unterdrueckt worden aber ein wenig ist rausgekommen.
Auch wenn dies STIN nicht kolportiert hat.
Und wieder versucht STIN uns einzureden es waeren einzelne Polizisten die als Luden einzelne Nutten laufen haetten.
Sowas mag es auch geben aber so ist die Prostitution in TH nicht organisiert und deshalb spielen sie auch keine Rolle , hoechstens als Ablenkung.
Die Prostitution in TH war anders organisiert und ist es wohl auch noch Heute. Sie ist organisiert in Massagesalons,Escort Services , Bars- , Clubs- Fitness- Snooker- etc.
Grosse Einheiten mit vielen Maedchen und immer Polizei- Militaer- oder andere Behoerden als Paten die dafuer sorgen “das nix passiert”. In den 90er Jahren warben die Etablissements damit dass sie unter dem Schutz der Polizei oder des Militaers stehen!
STIN behauptet immer das Militaer haette damit nix zu tun.
Ich habe es auch nur durch Zufall mitbekommen.
Neben der Mona Lisa Massage an der New Petchburi/Ecke Makkasan gab es bis vor wenigen Jahren das Asia Hotel.
Das hatte einen Coffee Shop wo die Maedchen nach dem Ende ihrer Mona Lisa Schicht hinkamen und sich fuer die Nacht mitnehmen liessen.Ich hab auch beobachtet was im Asia Hotel los war.Das war kein normeles Hotel welches man buchen konnte sondern dort uebernachteten hohe (?) Militaers und Staatsbeamte auf Steuerzahlerkosten mit Nuttenbegleitung.
Das neue Asia Hotel auf dem gleichen Gelaende aber direkt an die New Petchburi gebaut ist wohl ein Billighotel das jeder buchen kann.

Last edited 1 Monat zuvor by berndgrimm
berndgrimm
Gast
27. Dezember 2023 11:48 am
Reply to  STIN

Das Mitkassieren in einem Sex Salon ist sicherlich einfacher und lukrativer als das Erkennen einer Kum Ex Steuerhinterziehung.
Das kapiert kein Politiker.
Merz haette einen Vorteil weil er sich das von einem Blackrock Spezialisten haette erklaeren lassen koennen.
Ich sag mal das STIN wohl keine Erfahrung mit der Prostitution in TH hat.
Sie ist sehr gut organisiert , wahrscheinlich besser als in DACH und sie ist staatlich gefoerdert.
Man muss nur eine gute Mehrfach Moral haben.
Ja , die uniformierten Polizisten sind wirklich nur Folklore.
Die Beteiligten sind meist hoehere Dienstgrade wie eben Polizeichef Somyot damals.
Natuerlich sind nicht alle Salons so ausserordentlich wie damals Victoria Secret.
Damals ging es ja auch um Marktbereinigung.
Natuerlich sind die Militaers nicht an so vielen Salons beteiligt wie die Polizei. Ich habe ueber das Asia Hotel geschrieben und dahinter gab es noch das Plaza.
Die groesste Sex Massage BKK’s.Da liess sich auch kein Polizist sehen und die eigene Security machte einen sehr professionellen Eindruck.
Selbst in Phayao wo es auch eine Militaerbasis gab war das Militaer an 2 Etablissements beteiligt.
Na ja , ich war selber jahrelang Spesenritter und weiss was dort Alles moeglich ist.
Ich konnte auch ohne Spesenbetrug sehr gut leben.
Ausserdem war mir mein guter Ruf wichtiger als ein paar Tausend Mark mehr im Jahr.
Ich habe garkeine Infos darueber wie die Nutten bezahlt wurden aber fuer die Militaers und Beamte die dort uebernachteten gab es keine Rechnung.Weder fuers Zimmer noch fuer die Maedchen.

berndgrimm
Gast
28. Dezember 2023 9:49 am
Reply to  STIN

Noch mehr Thainess von STIN.
Er stellt sich duemmer als er sein kann.
Die Situation in Pattaya kenne ich auch nicht, sie ist auch uninteressant fuer die Prostitution in TH.
Ich war auch nur ein einziges Mal in einer Go Go Bar in BKK vor 38 Jahren.
Beide Institutionen sind fuer Auslaender.
Die Prostitution in TH hat aber zu 90% Thai Kunden.
Das Plaza in dem offiziell garkeine Auslaender zugelassen wurden hatte in seiner Hoch Zeit ueber 1000 Nutten.Nur fuer Thai.
Nein , die Maedchen arbeiteten nicht allein und schon garnicht auf eigene Rechnung.Sie waren von Menschenhaendlern in ihren Doerfern angeworben worden und die Eltern sind bezahlt worden.
Sie muessen jegliches Risiko allein tragen und bekommen 40-55% des Massagepreises.
Die Salons hatten meist eigene Frauenaerzte, besonders nachdem es HIV gab.
Natuerlich gab es Etablissements wo die Maedchen lieber gearbeitet haben als in anderen.
Sie waren meist kleiner und familiaerer.In den 90er Jahren waren dies zB. das alte Nancy, Bangkok Cosy und Kristina an der oberen New Petchburi
Natuerlich waren Polizei und Militaer nicht direkt beteiligt sondern einzelne Offiziere und Strohmaenner.
Wichtig war dass man eine Paten hatte welcher die Hand schuetzend ueber den Laden hielt.
So wie Somyot ueber das Victoria Secret.
Nein , natuerlich ging dort weder Polizei noch Militaer in Uniform Ein und Aus.Aber es wurde gegenueber den Kunden Werbung damit gemacht dass man unter dem besonderen Schutz der Polizei stehen wuerde.
Damals war ja noch offizielle Polizeistunde um Mitternacht.Da kam es vor dass uniformierte Polizei vor die geschlossene Tuer gestellt wurde waehrend innen die Partie weiterging. Man sah dann immer die leeren Taxis vor den Etablissements stehen.
Wichtig war dass nix an die Oeffentlichkeit kam.
Und das hat ja auch fast immer geklappt.
Victoria Secret war ein Betriebsunfall provoziert von Chakthip der seinem Vorgaenger Somyot eins auswischen wollte.
VS war sehr erfolgreich und profitabel.Man hatte die schoensten Models und die hoechsten Preise.
Wahrscheinlich wollte Chakthip dort gerne selber Pate werden. Jedenfalls kam sehr schnell sehr viel an die Oeffentlichkeit bevor es total niedergeschlagen wurde.
Ich wohnte damals in Thonglor nahe der New Petchburi.
Wenn ich nicht mit den Khlong Booten auf dem Saen Saeb gefahren bin ,bin ich zu Fuss die New Petchuri runter bis nach Pratunam gelaufen. War schneller als mit dem Taxi.
Da konnte man auch den Verkehr in den Sex Salons sehen und die Organisation.
So ein Salon ist ein Wirtschaftszentrum mit Restaurants,Garkuechen,Waeschereien,Taxi und Motosai Plaetzen.Da leben meist mehrere hundert Familien davon.