Bangkok: Big Joke untersucht eine neue mögliche illegale Leihmutterschaft, an der chinesische Männer beteiligt sind

Die Polizei unter­sucht eine mögliche neue ille­gale Leih­mut­ter­schaft, an der chi­ne­sis­che Män­ner beteiligt sind, die thailändis­che Frauen heirat­en, nach­dem sich eine Frau beschw­ert hat­te, dass sie ver­lassen wurde, als ihr Ver­lobter erfuhr, dass das Kind, das sie von ihm aus­trägt, ein Mäd­chen ist und nicht der Sohn, den er sich gewün­scht hatte.

Der stel­lvertre­tende nationale Polize­ichef, Gen­er­alpolize­ichef Surachate Hak­parn, sagte am Mon­tag, er habe Über­prü­fun­gen von chi­ne­sis­chen Besuch­ern ange­ord­net, die möglicher­weise an ein­er ​“neuen Form der ille­galen Leih­mut­ter­schaft” beteiligt sind, die durch das Leih­mut­ter­schafts­ge­setz ver­boten ist.

Die Ermit­tlun­gen began­nen mit dem Fall ein­er 36-jähri­gen Thailän­derin, die der Polizei erzählte, sie sei von ihrem chi­ne­sis­chen Ver­lobten ver­lassen wor­den, nach­dem sie schwanger gewor­den war und er her­aus­ge­fun­den hat­te, dass sie seine Tochter und nicht einen Sohn trug.

Die Frau, die sich selb­st Noei nan­nte und angab, sie habe etwa eine Mil­lion Fol­low­er in den sozialen Medi­en, traf sich am Mon­tag mit Polizeigen­er­al Surachate im Polize­iclub, um ihre Geschichte zu erzählen. Sie sagte, sie arbeite als Mod­el und lebe mit ihrer Mut­ter und ihrer kleinen Schwest­er in ein­er Wohnan­lage an der Rama IX Road in Bangkok.

Eine wohlhabende Chi­nesin, die im sel­ben Gebäude wohnte, hat­te sich einige Jahre lang bemüht, sie und ihre Fam­i­lie ken­nen zu ler­nen, und hat­te ihr viele chi­ne­sis­che Män­ner vorgestellt. Schließlich hat­te sie zuges­timmt, sich mit einem ​“Her­rn Zhang” zu treffen.

Zunächst kom­mu­nizierten sie per Videoan­rufe über eine Chat-App. Im Juni trafen sie sich in Thai­land und reis­ten gemein­sam durch das Land. Der Mann machte ihr einen Heirat­santrag und ver­sprach, sie im Sep­tem­ber zu heirat­en. Dann kehrte er nach Chi­na zurück.

Ende Juni erfuhr sie, dass sie von ihm schwanger war. Der chi­ne­sis­che Mann bat darum, die Hochzeit auf Okto­ber zu ver­schieben, da er sehr beschäftigt sei und außer­dem das Geschlecht des unge­bore­nen Kindes wis­sen wolle.

Ende Sep­tem­ber erfuhr sie, dass das Kind ein Mäd­chen ist. Als sie ihn darüber informierte, brach der chi­ne­sis­che Mann jeden Kon­takt zu ihr ab. Der chi­ne­sis­che Heiratsver­mit­tler hat­te ihr vorge­wor­fen, dass sie ihm keinen Sohn gebar, wie es auch andere thailändis­che Frauen getan hat­ten, die sie anderen chi­ne­sis­chen Män­nern vorgestellt hatte.

Der Beschw­erde­führer sagte, die 42-jährige Frau habe auch ver­sucht, anderen Frauen, die in der Wohnan­lage lebten, chi­ne­sis­che Män­ner vorzustellen.

Ekapop Luang­prasert, ein Berater des Innen­min­is­ters, der Noei zu einem Tre­f­fen mit Gen­er­alpolize­ichef Surachate mit­nahm, sagte, er habe von thailändis­chen Reise­führern gehört, dass chi­ne­sis­che Män­ner nach schö­nen thailändis­chen und lao­tis­chen Frauen sucht­en, um von ihnen Söhne zu bekom­men, da chi­ne­sis­che Frauen immer weniger an ein­er Heirat inter­essiert seien.

Polizeigen­er­al Surachate, der auch Leit­er eines von der Königlich Thailändis­chen Polizei betriebe­nen Zen­trums zum Schutz von Kindern und Frauen ist, sagte, er erwarte den ersten Unter­suchungs­bericht über die Aktiv­itäten der mut­maßlichen Heiratsver­mit­t­lerin in etwa fünf Tagen.

Die Ermit­tler wür­den den Aufen­thalt der Frau in Thai­land, ihren Besitz und ihre Beziehung zu dem ver­mis­sten chi­ne­sis­chen Mann unter­suchen. Sie wür­den sich auch mit anderen thailändis­chen Frauen in Verbindung set­zen, die die Chi­nesin ange­blich ange­sprochen habe, sagte der stel­lvertre­tende nationale Polizeichef. / Bangkok Post

 

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berndgrimm
Gast
27. Dezember 2023 12:29 pm

Auf diese Propaganda Nummer will ich nicht eingehen weil ich vom Sachverhalt keine Ahnung habe. Das ueberlasse ich STIN.
Aber ich moechte dem rankingsuechtigen Macher dieses Blogs das Ergebnist der letzten NIDA Umfrage entgegenhalten.
https://www.bangkokpost.com/thailand/politics/2711986/pita-and-move-forward-trounce-srettha-and-pheu-thai-in-popularity-poll
Na ja , wie aus dem Text hervorgeht propagiert man das Srettha und die Pheua Thai so stark von Pita und Move Forward geschlagen wurde.
Wenn man die Resultate aber genau ansieht sieht man auch folgendes:
Pita (MFP ) 39,4%
Srettha (PT) 22,35%
Paetongtarn (PT) 5,75 %
Piraparn (UTN) 2,7%
Anutin (BJT) 1,7%
Khunying Sudarat 1,65%
Prawit (PPRT) gehoerte zu einer Gruppe von 12 Politikern die zusammen 3,9% bekamen.
18,6% sagten keiner der Genannten sei Amtsfaehig.
Das heisst die Kandidaten der Parteien der Militaerdiktatur haben zusammen nur unter 5% aber die Mehrheit in der Koalition mit der PT.
Nun wird STIN wieder behaupten dass Prayuth ja nicht dabei war und selber viel mehr Zustimmung eingefahren haette.
Ja sicher aber wie viel ? 4,5 oder 6 % .Na ja das waere fast das 3fache von Anutin und das 10 fache von Prawit .Aber trotzdem nur mal grade 5%.
Ein PM der 9 Jahre lang in TH laut STIN’s Propaganda nur Gutes getan hat
wird von den dummen Waehlern immer noch nicht als Wohltaeter erkannt ?
Zum Ergebnis selber: Es ist das Todesurteil fuer Pita der nun endgueltig politisch sterben muss.Genau wie Move Forward.

berndgrimm
Gast
27. Dezember 2023 12:30 pm
Reply to  berndgrimm

Nachtrag: Heute sind keine Beitraege von mir direkt wegzensiert worden.
Vielen Dank dafuer.