Bangkok: USA warnt die Royal Thai Navy vor Beteiligung eines chinesischen Unternehmens zur Bergung der Korvette HTMS Sukhothai

Die Vere­inigten Staat­en haben die Königlich Thailändis­che Marine vor der ange­blichen Beteili­gung eines chi­ne­sis­chen Unternehmens an einem Plan zur Bergung der in den USA gebaut­en Korvette HTMS Sukhothai gewarnt.

Die War­nung geht aus einem Briefwech­sel her­vor, der von Chayaphon Satondee, einem Abge­ord­neten der Move For­ward Par­ty für Bangkok, der Mit­glied des Auss­chuss­es des Repräsen­tan­ten­haus­es ist, der den Haushalt­sen­twurf 2024 prüft, veröf­fentlicht wurde.

Laut Chayaphon heißt es in dem Doku­ment der Joint Unit­ed States Mil­i­tary Advi­so­ry Group Thai­land (Jus­magth­ai), dass die Marine seit dem Unter­gang des Schiffes im Golf von Thai­land am 18. Dezem­ber 2022 noch nicht auf die Bedenken der USA reagiert habe. Vierundzwanzig der 106 Besatzungsmit­glieder star­ben, fünf weit­ere wur­den ver­misst und gel­ten als tot.

Jus­mag, das die mil­itärischen Angele­gen­heit­en der USA in Thai­land überwacht, wandte sich erst­mals einen Monat nach dem Unter­gang der Sukhothai an die Marine und bat um Infor­ma­tio­nen über die Pläne zur Bergung des 1987 in Dienst gestell­ten Schiffes. Sie erhielt nie eine Antwort und schick­te am 1. Dezem­ber let­zten Jahres das von Her­rn Chayaphon zitierte Folgeschreiben.

In dem zweit­en Schreiben wurde die Marine aufge­fordert, sich an ihre Vere­in­barung mit den USA zu hal­ten, nach­dem berichtet wor­den war, dass sie einen thailändis­chen Auf­trag­nehmer, der sich mit einem chi­ne­sis­chen Part­ner zusam­menge­tan hat­te, mit der Bergung des Kriegss­chiffs beauf­tra­gen würde.

Herr Chayaphon sagte, dass die Marine im Falle ein­er Bergungsak­tion, an der ein in den USA gebautes Schiff beteiligt ist, verpflichtet ist, die Zus­tim­mung der US-Regierung zu dem Auf­trag­nehmer einzuholen.

Jus­magth­ai, so Chayaphon, habe die Marine gewarnt, dass ein Ver­säum­nis einen Ver­stoß gegen Vere­in­barun­gen darstellen würde, die aus­ländis­che Mil­itärverkäufe zwis­chen Thai­land und den USA betreffen.

Adm Adung Phan-iam, der Befehlshaber der Marine, sagte, dass die Marine derzeit das weit­ere Vorge­hen prüfe.

“Wenn sich die USA an der Bergungsak­tion beteili­gen, kön­nte sich die Oper­a­tion gegenüber dem ursprünglichen Zeit­plan vom April verzögern”, sagte eine Quelle, die nicht genan­nt wer­den wollte.

Die Marine hat ein Ange­bot für die Bergung des Kriegss­chiffs mit einem Bud­get von 199 Mil­lio­nen Baht abgegeben, das noch genehmigt wer­den muss.
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