web analytics

Auf einem Lufthansa-Flug von Bangkok nach München kommt es zu einem tragischen Todesfall: Einem 63-Jährigen geht es offenbar bereits schlecht, bevor die Maschine abhebt. Nach dem Start verschlechtert sich sein Zustand rapide. Eine Mitreisende macht der Besatzung schwere Vorwürfe.

Die Begleiterin des Mannes habe angegeben, sie und der Mann hätten schnell zum Flugzeug rennen müssen, deshalb gehe es ihm nicht gut. Eine Flugbegleiterin habe den Passagier daraufhin besorgt gefragt, ob alles in Ordnung sei.

Als der Flug dennoch durchgeführt werden sollte, sei die Passagierin zu einer Flugbegleiterin gegangen und habe ihr erklärt, dass ein Arzt den Mann untersuchen müsse. Daraufhin sei der Kapitän informiert worden, der über Lautsprecher einen Arzt angefordert habe. Dann sei ein junger Pole „mit schlechtem Englisch“ zu dem Deutschen gekommen. Er habe kurz den Puls gefühlt und dann gesagt, man könne starten.

Dem Deutschen sei dann Kamillentee gegeben worden, „aber er hat schon da Blut in den Beutel gepuckt, den ihm seine Frau hingehalten hat“, erzählt der Mann der Passagierin weiter. Nach dem Start habe der Deutsche weiter in den Beutel gespuckt, auch aus seiner Nase sei Blut geflossen. Literweise habe er Blut verloren, auch die Wände seien voll gewesen. „Es war der absolute Horror, alle haben geschrien.“

„Es war totenstill an Bord“

Die Flugbegleiter hätten dann mit der Reanimation begonnen, aber „leider etwas dilettantisch“, so die Passagierin. Etwa eine halbe Stunde lang hätten sie das getan, obwohl bereits klar gewesen sei, dass der Mann tot war. „Es war totenstill an Bord.“

Der Mann sei dann in die Bordküche gebracht worden und das Flugzeug kehrte nach Bangkok um. Der Kapitän informierte die Passagiere über den Tod des Mannes.

Am Flughafen habe sich dann niemand um die Passagiere gekümmert, wie der Mann der Pflegefachfrau gegenüber „Blick“ berichtet. „Dass die Lufthansa keine Maßnahmen hat in seinem solchen Fall, dass sich niemand um rund 30 traumatisierte Passagiere ringsherum kümmert, das geht nicht.“ Die Lufthansa hat den Todesfall inzwischen bestätigt. /FOC+N-TV)

 

Von STIN

Abonnieren
Benachrichtige mich bei
guest

5 Comments
Inline Feedbacks
View all comments
seeker
Gast
seeker
11. Februar 2024 9:40 am

Wieder ein Artikel ganz nach stin´s Geschmack.

Statt abzuwarten, wie es wirklich war bzw. sachlich zu informieren, springt er sofort auf den Horrorzug und gibt den miesesten Boulevard 1:1 wieder.

Erwartungsgemäß haut auch unser Klein-Erwin sofort in die gleiche Kerbe –
ist halt seine Welt!!!

Da lob ich mir dann doch solche Meinungen, wie diese aus dem Vielfliegertreff-Forum:

ZITAT: “«Nach diesen Horrorszenen wieder in ein Flugzeug zu steigen, war schrecklich. Meine Frau weinte», erzählt der 55-Jährige. Es habe sich angefühlt, als würden sie wieder im selben Flugzeug sitzen. «Ich erwarte von der Lufthansa eine Entschuldigung!»”

Ich bin nicht dabei gewesen und schön ist so etwas gewiss nicht:

Nur der Artikel ist doch einfach mal billigster Boulevard-Bullshit von der Alm.
Wieder in ein Flugzeug steigen, wie schrecklich:
Hätte die LH für das greinende Ehepaar eine Schiffspassage übers Südchinesiche Meer besorgen, es auf eine Fremdairline umbuchen oder einen LX-Charterflug mit beruhigenden Schweizerkreuz auf der Heckflosse herbeischaffen sollen?
Nur damit die nicht das Gefühl haben, “wieder im gleichen Flugzeug zu sitzen”?

Wieviel “Schuld” die Hanse (und ob überhaupt?) trifft, lässt sich von hier aus nicht sagen, aber den verstorbenen Pax mit Sicherheit eine ganz erhebliche Mitschuld.
Was soll denn das Personal grossartig machen, wenn der Pax und seine Gattin auf dem Flug bestehen, seinen Zustand abwiegeln und auch ein ad hoc hinzugezogener Arzt sein OK gibt?

https://www.vielfliegertreff.de/forum/threads/deutscher-stirbt-auf-lufthansa-flug.158926/

Erwin Müller
Gast
Erwin Müller
11. Februar 2024 10:05 am
Reply to  seeker

Erwartungsgemäß haut auch unser Klein-Erwin sofort in die gleiche Kerbe –
ist halt seine Welt!!!
Du bist kein kleiner Dummer, Du bist schon groß, gell.
ZITAT: “«Nach diesen Horrorszenen wieder in ein Flugzeug zu steigen, war schrecklich. Meine Frau weinte», erzählt der 55-Jährige. Es habe sich angefühlt, als würden sie wieder im selben Flugzeug sitzen.
Aber Auto fahren tun sie? Da stören die Tausend Toten auf der Straße nicht.
«Ich erwarte von der Lufthansa eine Entschuldigung!»”
Für was?

berndgrimm
Gast
12. Februar 2024 10:09 am
Reply to  seeker

Auch hier moechte ich meine Erfahrung aus der Praxis einbringen.
Nein ,ich bin noch nie im Flugzeug verreckt und lebe hier im naechsten Leben.
Aber ich habe den Anfang der Massenfliegerei miterlebt.Ich bin 1954 im zarten Alter von 5 Jahren das erste Mal geflogen wenn auch nur fuer 40 Minuten in einer langsamen DC-4 von Tempelhof nach Langenhagen.
Ich war begeistert von der Aussicht und sitze heute noch am liebsten am Fenster.Auch Nachts.
Das Problem bei der Fliegerei waren immer die Paxe.Ich bin ein Fan der alten Propellerflugzeuge . Egal ob DC-3 ,DC-4, DC-6 ,Constellation,Britannia oder am Ende Viscount,Vanguard, Electra,Il-14 , Il-18 ich mochte sie alle.Spaeter war ich dann von Anfang an im Jet-Set : Comet,Caravelle, DC-8,707/720,Tu104 , ich flog mit allen. Was machte die Fliegerei damals so exclusiv ? Die hohen Preise!
Mein erster Flug mit der Billigfluggesellschaft Loftleidir nach New York kostete ueber 900DM.Damals mehr als ein Monats Bruttogehalt.
Der erste Linienflug mit der LH DUS-FRA-ORD-LAX kostete in Eco pro Nase knapp 3000DM .Damals 2 Monatsgehaelter Brutto.
Dabei war das Fliegen wirklich nicht besonder angenehm.Auch nicht in First Class (Business gabs noch nicht). Die Airports waren immer zu klein.Die wenigen Lounges die es gab waren wirklich nix besonderes. Aber man gehoerte zu den Auserwaehlten…..
Die Flieger waren meist halbleer und selten halbvoll.Im Gegensatz zu Heute hatte man wenigstens im Flugzeug viel Platz.Ausser man flog Montags Morgen Freitag Nachmittag oder mit einer Chartergesellschaft.
Ja , und dann die Technik.Die fiel haeufig aus.Ich kann mich erinnern , die ersten 737-100 von der Lufthansa wurden die schnellsten einmotorigen Flugzeuge der Welt genannt. Weil die P&W Triebwerke so haeufig ausfielen.
Ich selber bin ueber 10 Mal von DUS nach CGN geflogen weil nach dem Start ein Triebwerk ausfiel.Dann gings mit dem Bus nach FRA,MUC,STR oder ORY/CDG.
Ich habe aber auch ernsthafte Probleme erlebt, darunter 2 echte Notlandungen mit crash.
Weil die Leute so wenig flogen und fast Alle Flugangst hatten gab es viele Horror- und Heldenstories.
Ich selber hatte von Anfang an keine Flugangst aber nach meinen beiden Crashs mit PanAm (die erfahrenste Fluggesellschaft der Welt) hatte ich ueber 10 Jahre lang unterschwellige Flugangst.Sie wurde durch die viele berufliche Fliegerei ueberwunden. Heute wuerde ich am liebsten im Flugzeug bei einem Crash sterben weils schnell vorbei ist.
Ja , wir hatten auch einige medizinische Notfaelle an Bord. Die lebten aber meist noch wenn sie von Bord gebracht wurden.
Wir hatten einmal in einem Egypt Air Flug mit einer 707 eine Leiche an Bord.
Die wurde nach hinten in die letzte Reihe gebracht und zugedeckt.
Der Flieger war weniger als halbvoll und die Paxe wurden alle nach vorn gesetzt.
Ich kritisiere ja auch die LH gern und viel.Aber ich hatte noch nie Probleme mit dem fliegenden Personal. Die Probleme gabs nur am Boden und mit dem Management.
Die PanAm IGF (West Berlin Fluege und Anschlussfluege ab FRA) war wirklich ein Scheissladen und sie flogen mit den letzten Kleppern, aber die Fliegerei war absolut professionell und ich kann die Crews bei beiden Crashs nur ausdruecklich loben.Nicht hingegen die anderen Paxe.

Erwin Mueller
Gast
Erwin Mueller
11. Februar 2024 12:51 am

„Es war der absolute Horror, alle haben geschrien.“

„Es war totenstill an Bord“
Ich mag solche Berichte 🙂

5
0
Would love your thoughts, please comment.x