Bangkok: Ehemaliger Vorsitzender der MFP, Pita Lim­jaroen­rat – klärt über seine Abstammung auf

Der ehe­ma­lige Vor­sitzende der Move For­ward Par­ty, Pita Lim­jaroen­rat, hat sich zu den Kon­tro­ver­sen um seine ange­bliche kam­bod­sch­a­nis­che Abstam­mung geäußert.

In einem Insta­gram-Post, der seine 2,7 Mil­lio­nen Fol­low­er in seinen Bann zog, klärte Pita über seine Groß­mut­ter müt­ter­lich­er­seits, Anus­ri, und die faszinieren­den Verbindun­gen inner­halb seines Stamm­baums auf.

Pita stellte klar, dass seine Groß­mut­ter in Bangkok geboren wurde, und wies alle Behaup­tun­gen über eine kam­bod­sch­a­nis­che Abstam­mung vehe­ment zurück. Allerd­ings räumte er ein, dass seine Groß­mut­ter eine Zeit lang in Bat­tam­bang gelebt hat­te. Der scharf­sin­nige Poli­tik­er betonte, dass er nie behauptet habe, Teil der promi­nen­ten Fam­i­lie Abhai­wong zu sein.

In ein­er her­zlichen Nachricht auf seinem Insta­gram-Account (@pita.ig) erk­lärte Pita die Umstände eines Bildes, das er 2015 bei seinem Besuch in Bat­tam­bang gepostet hat­te. Das Foto, auf dem seine geliebte Groß­mut­ter zu sehen ist, sollte eine Hom­mage an sie sein.

Pita stellte klar, dass sein Ver­weis auf die Fam­i­lie Abhai­wong auf his­torischen Infor­ma­tio­nen beruhte, die von älteren Per­so­n­en und dem dama­li­gen Reise­leit­er weit­ergegeben wur­den. Er ahnte nicht, dass diese unschuldige Geste fast ein Jahrzehnt später für poli­tis­che Zwecke miss­braucht wer­den würde. Der Beitrag erhielt inner­halb eines Tages unglaubliche 130.000 Likes.

Die Kon­tro­verse geht auf eine Nachricht zurück, die Pita am 20. Mai 2015 auf seinem alter­na­tiv­en Insta­gram-Account (@tim_pita) geteilt hat­te, lange bevor er in die Poli­tik ging. Neben dem Bild eines großen Anwe­sens in Bat­tam­bang hat­te Pita auf Englisch geschrieben, dass seine Groß­mut­ter vor fast einem Jahrhun­dert in diesem Haus gewohnt habe.

Auf Thai erk­lärte er weit­er, dass das Haus sein­er Groß­mut­ter müt­ter­lich­er­seits gehörte. Das 1905 von Choom Abhai­wong erbaute Haus diente während der siame­sis­chen Herrschaft als Res­i­denz des Gouverneurs.

Aus his­torischen Aufze­ich­nun­gen geht jedoch her­vor, dass der Bau des Haus­es unvol­len­det blieb, da der Gou­verneur zusam­men mit sein­er Fam­i­lie nach Bangkok zurück­kehrte, als die Prov­inz unter franzö­sis­che Kolo­nial­herrschaft fiel. Pita bestätigte, dass Kasem Abhai­wong, den er als den früheren Ehe­mann sein­er Groß­mut­ter beze­ich­nete, eines von Chooms vie­len Kindern aus sein­er umfan­gre­ichen Rei­he von 24 Ehe­frauen war, berichtete The Nation.

Pita zeigte sich besorgt und warnte davor, seine ange­blichen Verbindun­gen zu Kam­bod­scha in Zweifel zu ziehen, da er mögliche Auswirkun­gen auf die heik­le Beziehung zwis­chen Thai­land und seinem Nach­bar­land befürchtet. Sein let­zter Insta­gram-Post bestätigte zwar nicht schlüs­sig, dass seine Groß­mut­ter das Haus in Bat­tam­bang bewohnte, aber er brachte Licht in die kom­plizierte Familiengeschichte. / The Thaiger

 

 

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